Pfalzmarkt

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Pfalzmarkt
Logo von Pfalzmarkt
Rechtsform Genossenschaft
Gründung 1985
Sitz Mutterstadt
Leitung Johannes Trauth[1]
Mitarbeiter 120
Umsatz 191,4 Mio. Euro (2015)[2]
Website http://www.pfalzmarkt.de/

Der Pfalzmarkt ist eine landwirtschaftliche Genossenschaft mit Sitz im pfälzischen Mutterstadt. 2013 erwirtschaftete sie 130 Millionen Euro Umsatz.

Schwerpunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pfalzmarkt hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Obst und Gemüse. Angeschlossen sind etwa 250 Erzeuger (2013). 95 Prozent der Warenmenge macht Gemüse aus, vor allem Radieschen, Karotten, Blumenkohl, Feldsalat, Bunte Salate und Lauch (Porree).

Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mengenplanung wird bereits am Mittwoch für die kommende Woche abgeschlossen. Dabei wird eine Ernteprognose zu Hilfe genommen und mittels Computer der ungefähre Erntezeitpunkt errechnet. Die Abschätzung wird noch verfeinert durch Nachfragen bei den Landwirten. Stehen die Mengen fest, werden sie auf dem Markt angeboten. Der Pfalzmarkt verhandelt dabei im Auftrag der Produzenten.

Den Erzeugern wird am Tag vorher mitgeteilt, welche Mengen benötigt werden. Täglich werden bis zu 7500 Paletten umgeschlagenen, die nur zum Umpacken auf dem Gelände gelagert werden. Der überwiegende Teil kommt frisch vom Feld und wird auf Bestellung geliefert.

Zur Lagerung sagte der ehemalige Vorstandssprecher Thomas Schlich in einem Interview mit der Tageszeitung Die Rheinpfalz:

Das Lager ist nicht die Halle, die dient nur zum Umpacken, zum Kommissionieren. Das Lager ist die Straße.[3]

Sonstige Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pfalzmarkt unterhält für den Export Tochtergesellschaften. Daneben ist er an der Mutterstadter Maurer Parat GmbH beteiligt, die vor allem pfälzische Kartoffeln und Speisezwiebeln vermarktet, sowie an der Bördegarten Gemüse Vertriebs GmbH, die den ostdeutschen Markt beliefert.

In St. Petersburg wurde ein Büro eingerichtet, um den russischen Markt zu erschließen. Daneben gibt es Außenstellen in Hatzenbühl und Zeiskam. Außerdem soll der Bio-Anbau in der Pfalz gefördert werden.

Eine Kooperation mit der Landgard eG in Straelen-Herongen ruht.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betriebsstätten: 4
  • Gesamte Betriebsfläche: 220.000 m²
  • Lagerhallen: 55.000 m²
  • Kühlräume: 23.000 m³ (davon CA-Lagerräume) 6.000 m³
  • Lagerkapazität: 9.000 Paletten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pfalzmarkt: Das Genossenschaftsprinzip abgerufen 4. Dezember 2012
  2. Pfalzmarkt: Für die Zukunft gut gerüstet, gabot.de, 15. Juli 2016
  3. Die Rheinpfalz (20. Mai 2007)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]