Pfronten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pfronten
Pfronten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pfronten hervorgehoben
Koordinaten: 47° 35′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Höhe: 853 m ü. NHN
Fläche: 62,22 km²
Einwohner: 8221 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87459
Vorwahl: 08363
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 159
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Allgäuer Straße 6
87459 Pfronten
Webpräsenz: www.pfronten.de
Bürgermeisterin: Michaela Waldmann (überparteilich)
Lage der Gemeinde Pfronten im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild
St. Nikolaus in Pfronten-Berg

Pfronten ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu und liegt im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Breitenberg auf Pfronten (1957) - geo.hlipp.de - 58768.jpg
1957
Blick vom Breitenberg auf Pfronten (2013) - geo.hlipp.de - 46670.jpg
2013
Blick vom Breitenberg auf Pfronten

Pfronten ist eine von insgesamt 45 Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu.

Pfronten liegt am Nordrand der Allgäuer Alpen. Das Gemeindegebiet wird von der Vils durchflossen. Es liegt auf einer Höhe von 853 m ü. NN am Fuß von Edelsberg, Kienberg, Breitenberg und Falkenstein.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden Pfrontens sind auf deutscher Seite die Stadt Füssen, die Gemeinde Eisenberg und der Markt Nesselwang. In Österreich liegen benachbart die Kleinstadt Vils sowie das Tannheimer Tal mit den Gemeinden Grän, Tannheim, Schattwald, Zöblen, Nesselwängle und Jungholz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bergpfronten und Steinachpfronten.

Zur Gemeinde Pfronten gehören die Ansiedlungen Berg, Dorf, Halden, Heitlern, Kappel, Kreuzegg, Meilingen, Ösch, Rehbichel, Ried, Röfleuten, Steinach und Weißbach. Alle diese Orte bildeten sicher schon seit dem Spätmittelalter eine einzige Pfarrgemeinde. Man spricht daher von der 13-Dörfer-Gemeinde Pfronten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Pfronten führte von Süden her eine römische Nachschubstraße nach Cambodunum (dem heutigen Kempten).[2] Eine römische Besiedelung des Tales ist aber nicht gesichert.

Allerdings ist der Name Pfronten aus der deutschen Sprache nicht erklärbar. Der bisher beste Deutungsvorschlag[3] geht von einem romanischen Namen frontone aus, was „große, gewaltige Stirn“ oder „Front“ bedeutet und wohl die „Stirne der Alpen“ bezeichnen sollte. Man könnte es auch als Entsprechung des heutigen Namens Breitenberg verstehen.

Bei den im Ostallgäu (Römersiedlung Tegelberg) verbliebenen, christlichen Provinzialrömern siedelten sich nach und nach heidnische Alamannen an. Um das Jahr 800 war die „römische“ Sprache in der Gegend erloschen. In dem nun fränkisch-karolingischen Gebiet war die Bevölkerung zu einer Einheit mit deutscher Sprache und christlichem Glauben verschmolzen.

Ab dem frühen 14. Jahrhundert gehörte ganz Pfronten zum Hochstift Augsburg, dem weltlichen Territorium der Augsburger Bischöfe. Bei der Säkularisation des Hochstifts fiel auch Pfronten 1803 an das Kurfürstentum Bayern.

Im Jahr 1865 wurde die ehemalige Pfarrgemeinde Pfronten in Pfronten-Berg (Bergpfronten) und Pfronten-Steinach (Steinachpfronten) aufgeteilt. Jede der beiden neuen Gemeinden hatte eine eigene Verwaltung und Rechnungsführung.[4] Am 31. März 1935 wurden beide Gemeinden wieder zur Gemeinde Pfronten zusammengeschlossen.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 1987).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2012
Einwohner 2506 2746 4404 6553 6127 6595 7058 7546 8129

Pfronten wuchs zwischen 1988 und 2008 um 768 Einwohner bzw. um ca. 11 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 Sitze im Gemeinderat verteilen sich seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 wie folgt:[6]

  • CSU – 6
  • SPD – 2
  • Pfrontener Liste – 6
  • FW – 2
  • Aktiv für Pfronten – 3
  • Unser Pfronten – 1

Zusätzlich gehört dem Gemeinderat die Bürgermeisterin an. Dies ist Michaela Waldmann (überparteilich, als CSU-Abgeordnete im Kreistag: [7]), die seit Januar 2013 im Amt ist. Sie ist die vierte Bürgermeisterin im Landkreis Ostallgäu. Ihr Vorgänger war Josef Zeislmeier (SPD/Pfrontener Liste).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Genehmigung zur Führung einer Fahne wurde der Gemeinde durch Entschließung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 14. Februar 1955 erteilt. Das Wappen im oberen Teil symbolisiert den Falkenstein als Wahrzeichen des Pfrontener Tales. Die beiden Streifen in der Farbenfolge weiß-rot stehen für die ehemalige Zugehörigkeit der Gemeinde zum Hochstift Augsburg.[8]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2002 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Thoiry.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfronten-Ried und Pfronten-Berg mit der Pfarrkirche St. Nikolaus. Ansicht von Osten

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heimathaus Pfronten beherbergt eine heimatkundliche Ausstellung. Schwerpunkt der Sammlung sind Werkzeuge und Hausrat im 19./20. Jahrhundert. Ein Besuch des Kristallmuseums empfiehlt sich ebenso.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die auf dem Berg Falkenstein in 1268 Metern Höhe gelegene Burgruine Falkenstein ist die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Ein Bauvorhaben von König Ludwig II. scheiterte an dessen frühen Tod.
  • Sehr sehenswert ist die im Ortsteil Berg stehende Pfarrkirche St. Nikolaus mit einem markanten Turm und einer prächtigen Innenausstattung mit Fresken und Altären.
  • Der Evangelischen Gemeinde stehen die Auferstehungskirche und die Friedhofskapelle als Gotteshäuser zur Verfügung.
  • In der Gottesackerkirche von Pfronten-Berg befindet sich ein Totentanzzyklus von 36 (ursprünglich 37) Farblithographien, der zur Innenausstattung der 1841 im neugotischen Stil errichteten kleinen Kirche gehört, die der Evangelischen Gemeinde heute als Totenkapelle dient. Der Totentanz ist eine Gemeinschaftsarbeit des aus Schaffhausen stammenden Malers und Illustrators Hans Bendel und des in Pfronten geborenen Druckers und Verlegers Thomas Driendl. Die 1848/49 entstandenen Bilder werden heute in der folgenden, wohl nicht ursprünglichen Reihenfolge präsentiert: Kind, Jüngling, Mann, Greis, Wucherer, Bettler, Astrologe (fehlt in Pfronten), Adeliger, Ritter, Freiherr, Graf, Sünder, Bauer, Waisenkinder, Kaufmann, Herzog, Kurfürst, König, Kaiser, Ratsherr, Bürgermeister, Prokurator, Minister, Papst, Kardinal, Bischof, Weltgeistlicher, Ordensgeistlicher, Nonne, General, Hauptmann, Doktor der Rechte, Doktor der Medizin, Quacksalber, Apotheker, Totengräber und Tod. Alle Bilder hatten einen in Renaissanceformen gezeichneten Rahmen, verziert mit Symbolen vom Werden und Vergehen. Über jedem Bild ist der Titel angegeben; darunter steht in einer Kartusche der begleitende Text.[9]
  • Etwa vier Kilometer nordöstlich ermöglicht die landschaftsbeherrschende Burgengruppe Hohenfreyberg-Eisenberg eine umfassende Rundumsicht auf Pfronten, die Burg Falkenstein, die Tannheimer und Nesselwanger Berge, das Ammergebirge und das hügelige Alpenvorland.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfronten besitzt ein Eisstadion mit einer Grundfläche von 1.800 m². Außerdem gibt es zahlreiche Skilifte, zum Beispiel in Röfleuten und Steinach sowie auf dem Breitenberg. Im Jahr 2011 wurde zum 8. Mal ein Mountainbike-Marathon mit drei Streckenlängen (alle drei Strecken führen auf den Breitenberg) sowie zum 3. Mal die Klapp(-berg-)rad-Weltmeisterschaft ausgetragen. Traditionell ist auch der Wettkampf der Gleitschirmflieger um den Breitenbergpokal, der jedes Jahr zwischen dem lokalen Verein Stratos und den Mitgliedern der Drachen- und Gleitschirmflieger aus Marktoberdorf stattfindet.[10]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es finden sich zahlreiche Sportvereine mit den zugehörigen Sportstätten. Unter anderem spielt hier auch der Eishockeyverein EV Pfronten. Ebenso finden sich in Pfronten zwei Trachtenvereine. Für die Erforschung der Heimatgeschichte und die Pflege von Natur und Kultur setzt sich der Heimatverein Pfronten[11] ein.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfronten liegt direkt an der Außerfernbahn, einer Eisenbahnstrecke, die Kempten (Allgäu) mit Reutte und weiter mit Garmisch-Partenkirchen verbindet.

Linie Verlauf Taktfrequenz
RB 39 Außerfernbahn:
Kempten (Allgäu) Hauptbahnhof - St. Mang - Durach - Sulzberg - Bodelsberg - Zollhaus-Petersthal - Oy-Mittelberg - Wertach-Haslach - Maria Rain - Nesselwang - Pfronten-Weißbach - Pfronten-Ried - Pfronten-Steinach (- Schönbichl - Vils - Ulrichsbrücke-Füssen - Musau - Pflach - Reutte)
Stunden-Takt bis Pfronten Steinach
2-Stunden-Takt nach Reutte

Wirtschaft (Geschichte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der beginnenden Neuzeit war die Wirtschaft Pfrontens stark durch die Landwirtschaft geprägt. Die tragende Rolle spielte dabei die Viehzucht und der Flachsanbau. Auch der Handel mit Holz aus der waldreichen Region brachte der Bevölkerung ein zusätzliches Einkommen. Der Holzeinschlag war zeitweise so groß, dass Wälder in den Bann gelegt werden mussten und damit geschützt wurden.

Ein weiteres Standbein war der Salzhandel. Die Pfrontener Rodleute durften, zusammen mit ihren Nachbarn in Vils, Salzfässer in Reutte abholen und mussten sie bis nach Oy transportieren, wo die nächste Salzniederlage war. Einige wenige Einwohner hatten als Fuhrleute auch Anteil am einträglichen Fernhandel. Zeitweise waren alle vier Konzessionen der sogenannten Kemptener Staffel an Pfrontener vergeben. Sie bedienten die Strecke von Venedig über die obere Straße nach Ulm. Nach einem alten Bericht[12] hatten sie 30 bis 40 Pferde. Ein Fuhrmann mit drei Pferden lud 50 bis 60 Zentner auf.

Am Ende des 18. Jahrhunderts entstanden entlang der Flüsse nach und nach elf Gipsmühlen, in denen durch die Wasserkraft gebrannte Kalksteine zerkleinert wurden. Der Gips, den man damals vor allem als Baumaterial und Dünger brauchte, wurde in Fässern bis nach Kempten und Augsburg transportiert.

Mit Carl Hirnbein, der in der Schweiz die Herstellung von Emmentaler gelernt hatte, änderte sich im 19. Jahrhundert das Allgäuer Landschaftsbild. Durch die Einführung der Milchwirtschaft wurde der blau blühende Flachs durch grüne Wiesen verdrängt.

Gleichzeitig hielt mit dem Pfrontener Uhrmacher Thomas Haff (1775–1859) schließlich auch die Industrialisierung hier ihren Einzug. Haff hat in Napoleonischer Zeit Vermessungsinstrumente für die bayerischen Geometer justiert und repariert und dabei die Herstellung von mathematischen Instrumenten kennengelernt. Seine Söhne gründeten dann 1835 die Firma Gebrüder HAFF. Hier wurden viele Feinmechaniker ausgebildet, die selbst wieder hier Unternehmen gründeten[13] und dadurch Pfronten zu einem Zentrum der feinmechanischen Industrie und des Maschinenbaus werden ließen.

Hermann Wetzer (1847–1914), der sein Handwerk bei Haff erlernte, gründete 1872 in Pfronten-Steinach eine Firma zur Herstellung von Telegraphen. Die Telegraphenfabrik belieferte zuerst die Bayerische Post und ab 1878 die Preußische Staatseisenbahnen und zahlreiche ausländische Eisenbahngesellschaften. 1941 erfolgte die Änderung der Gesellschaftsform von der Einzelfirma „Hermann Wetzer Telegraphenfabrik“ in die Kommanditgesellschaft „Hermann Wetzer KG“.[14] Auf Grund der Wirtschaftskrise wurde Wetzer 1973 durch die Endress+Hauser-Gruppe übernommen.[15]

Gegen Ende des Jahrhunderts kamen dann im Sommer immer mehr Kurgäste nach Pfronten. Sie logierten zunächst in recht bescheidenen Quartieren. Als der 1883 gegründete „Verschönerungsverein“ seine Arbeit aufnahm, stiegen die Übernachtungszahlen.[16] Schon vor 1905 entstand im „Oberen Weidach“ eine „sehr schöne Badeanstalt, deren reines Gebirgswasser (durch Vorwärmer etwas temperiert) äußerst erfrischend wirkt. (Herren- und Damenschwimmbad, Einzelkabinen). In den schattigen Anlagen zahlreiche, hübsche Ruhebänke.“[17] Heute bietet Pfronten seinen Gästen ein vielfältiges Angebot für einen erholsamen Urlaub.

Fremdenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Skigebiet Breitenberg und Pfronten

Im Jahr 2012 standen in Pfronten 4.458 Gästebetten zur Verfügung. In diesem Jahr wurden 579.113 Übernachtungen von 112.881 Gästen registriert.[18]

Die Breitenbergbahn führt die Besucher auf den Breitenberg und somit auf die Pfrontener Hochalpe. Diese dient den Besuchern im Sommer als Wandergebiet und im Winter als Skigebiet.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deckel Maho Pfronten GmbH – Herstellung und weltweiter Vertrieb von Fräsmaschinen
  • Bavaria Digital Technik GmbH – Automatisierungs- und Prozessleittechnik
  • HAFF Feinmechanik GmbH – Hersteller mathematischer Instrumente (Zirkel, Messlupen, Planimeter, sowie Zulieferfertigung)

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Osthang des Breitenbergs befindet sich der Sender Pfronten.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Bildungseinrichtungen besitzt Pfronten im Ortsteil Heitlern eine Grundschule und eine Mittelschule mit M-Zug. Im Heimathaus im Ortsteil Berg steht eine sehr gut sortierte Bibliothek zur Verfügung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in Pfronten geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit Pfronten verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Georg Fischer (1673–1747), Baumeister des Barock; erweiterte 1729 die Filialkirche St. Leonhard in Pfronten-Heitlern und baute 1730 die Kapelle St. Koloman in Pfronten-Ösch
  • Heinrich von Vietinghoff (1887–1952), Generaloberst; starb hier
  • Tommy Kent (* 1942), Schlagersänger, Schauspieler, Maler und Architekt; hat seine Arbeitsstätte und Galerie in Pfronten

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfronten war einer der Drehorte des 1963 entstandenen Films Gesprengte Ketten (The Great Escape) mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Der Schlussteil des Filmes, die Flucht durch Europa, wurde neben Pfronten auch noch in Füssen, Schwangau und Hopfen am See jeweils unter Beteiligung der einheimischen Bevölkerung gedreht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann B. Doser: Pfronten in Vergangenheit und Gegenwart – Ein Beitr. zur Heimatkunde. Pfronten-Ried 1925
  • Simone Haf, Alison Feller: Pfrontener Impressionen. Horb am Neckar 2002. ISBN 3-89570-791-0
  • Ludwig Holzner: Geschichte der Gemeinde Pfronten. herausgegeben von der Gemeinde Pfronten 1956
  • Anton H. Konrad, Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Pfronten (Schwäbische Kunstdenkmale, 34). Weissenhorn 1986
  • Pfrontener Bilderbogen 86. Pfronten 1986. ISBN 3-925407-03-0
  • Annemarie Schröppel, Adolf Schröppel: Alt-Pfrontener Photoalbum. Pfronten 1984
  • Annemarie Schröppel: Pfrontener Kirchen und Kapellen und ihre Pfarrer. Pfronten 2002
  • Thaddäus Steiner/Bertold Pölcher/Gemeinde Pfronten (Hrsg.): Pfrontener Flurnamen. Pfronten 2010 ISBN 978-3-00-032977-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pfronten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Richard Knussert, Das Füssener Land in früher Zeit, S. 40 (Abbildung nach S. 48)
  3. Albrecht Greule: Beiträge zur Namenforschung. Bd. 41, 2006, S. 477
  4. Gemeindearchiv Pfronten, Gemeinderechnungen
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 468.
  6. offizielle Homepage der Gemeinde
  7. http://www.all-in.de/onlinespecials/kommunalwahl2014/aktuelles/Pfrontens-Einigkeit-wackelt-Michaela-Waldmann-kandidiert-fuer-CSU-beim-Kreistag;art28661,1485132
  8. Ludwig Holzner: Geschichte der Gemeinde Pfronten, Gemeinde Pfronten (Hg.) 1956, S. 4
  9. Hans Georg Wehrens: Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. „Muos ich doch dran – und weis nit wan“. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 266–271.
  10. Dieter Ulshöfer: Stratos Pfront’ner Gleitschirmflieger. 25jähriges Jubiläum, in: DHV-Info, Nr. 184 (November/Dezember 2013), S. 74.
  11. Website des Heimatvereins Pfronten, abgerufen am 28. Januar 2014
  12. Berichte des Grafen Zinzendorf über seine handelspolitischen Studienreisen durch die Schweiz, 1764, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Basel 1936
  13. 150 Jahre Haff, Geschichte des Hauses Gebrüder Haff, Festschrift
  14. Fritz Wetzer: Hundert Jahre Wetzer 1872–1972 (Festschrift)
  15. Von der Firmengründung bis Heute, Endress+Hauser Wetzer
  16. 100 Jahre Pfrontener Fremdenverkehr, Festschrift 1983
  17. Illustrierter Führer durch Pfronten, 1924
  18. http://www.pfronten.de/pressebereich/jahresberichte/