Phare de Kéréon

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Phare de Kéréon
Kéréon von Ouessant aus gesehen
Kéréon von Ouessant aus gesehen
Ort: Passage du Fromveur, Frankreich
Lage: Finistère, Bretagne, Frankreich
Geographische Lage: 48° 26′ 14″ N, 5° 1′ 32″ WKoordinaten: 48° 26′ 14″ N, 5° 1′ 32″ W
Höhe Turmbasis: 6,3 m
Feuerträgerhöhe: 40,95 m
Feuerhöhe: 47,25 m
Phare de Kéréon (Finistère)
Phare de Kéréon
Kennung: rote und weiße Blitze (2/1) in 24 Sekunden
Tragweite weiß: 17 sm (31,5 km)
Tragweite rot: 7 sm (13 km)
Betriebsart: Halogen 180/70 W
Funktion: Orientierungsfeuer
Betriebszeit: 1916

Phare de Kéréon ist der Name eines Leuchtturms, der auf dem Felsen „Men-Tensel“ (bretonisch: grantiger Fels) zwischen den Inseln Molène und Ouessant errichtet wurde. Er markiert die „Passage du Fromveur“, die in die Iroise führt. Seine Tragweite beträgt 17 Seemeilen für seinen Sektor mit weißem und 7 Seemeilen für seinen Sektor mit rotem Feuer.

Bau und Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau des Turms, für den 585.000 Franc veranschlagt wurden (die letztendlichen Gesamtkosten beliefen sich auf 941.000 Franc), wurde 1907 begonnen. Nach seiner Fertigstellung 1916 wurde das erste Leuchtfeuer in Betrieb genommen. Die ursprünglich installierte Mineralöl-Befeuerung wurde 1972 durch eine elektrische Befeuerung ersetzt.

Kéréon war der letzte „Höllenturm“ (d. h. freistehend im Meer gebaute Leuchtturm) an der bretonischen Küste, der von einem Leuchtturmwärter permanent besetzt war. Seit 2004 ist er automatisiert und nicht mehr bewohnt. Gesteuert wird er vom Leuchtturm Créac’h auf Ouessant.

Passage du Fromveur

Photos von Guichard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannter wurde er über die Region hinaus durch eine als Poster veröffentlichte Bilderfolge des französischen Photographen Jean Guichard. Die drei bekannten, nebeneinander arrangierten Photos („Triptychon“) zeigen von links nach rechts, wie der Phare de Kéréon von einer heranrollenden, sich brechenden Welle erreicht wird, die Gischt den Leuchtturm einhüllt und schließlich bis über seine obere Spitze spritzt. Die Bilder entstanden laut Angaben auf Guichards Internetseiten am 21. Dezember 1989.[1] (Bilder: siehe Weblinks)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beleg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zweites und drittes Bild der Bilderfolge auf den Internetseiten Guichards (abgerufen 18. Januar 2014)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]