Phetine

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Phetine (später Landespurch oder Landesperch) bezeichnet eine ehemalige Burganlage und Ansiedlung auf bzw. bei dem Landsberger Schlossberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Phetine geschah im Jahre 1135, die Siedlung besaß das Marktrecht des Klosters Sandau. Im Jahre 1160 wurde durch den bayerischen Landesherrn Heinrich dem Löwen eine Burg gebaut, die später die Namen Landespurch oder Landesperch trug. Die Burg diente zum Schutz der Grenze des welfischen Herzogtums Bayern zum Hochstift Augsburg. Weitere Funktionen der Burganlage war die Sicherung einer wichtigen Handelsstraße über den Lech sowie die Funktion einer Vogtburg des Klosters Wessobrunn.

Koordinaten: 48° 2′ 56″ N, 10° 52′ 41,2″ O

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