Philharmonisches Orchester Bergen

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Das Philharmonische Orchester Bergen (norwegisch Bergen filharmoniske orkester) ist ein norwegisches Orchester mit Sitz in Bergen, Hordaland.

Die Musiker treten in der Grieghalle auf, einem Gebäude mit einer Kapazität von 1500 Zuhörern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Organisation wurde 1765 unter dem Namen Det Musicalske Selskab gegründet und später von den Bergenern in Musikselskabet Harmonien umbenannt.

Nach dem Ersten Weltkrieg gab es ein konkurrierendes Interesse zwischen Bergen und Oslo (damals Kristiania), das größte Orchester des Landes zu haben. 1919 gab Bergen 40 Musikern Arbeit, bis 2015 stieg die Zahl auf einhundert.

Das Orchester hat eine lange Tradition in der Interpretation zeitgenössischer klassischer Musik. Ludwig van Beethovens Zweite Sinfonie wurde im Konzertsaal erstaufgeführt, noch bevor sie 1804 in Berlin aufgeführt wurde.

Der Komponist Edvard Grieg, dessen Ausbildung mit dem Orchester verbunden ist, dessen Dirigent er von 1880 bis 1882 war, vermachte einen Teil seines Nachlasses der Stipendienstiftung des Orchesters. Andere Komponisten, die das Ensemble leiteten, waren Arvid Fladmoe, Johan Halvorsen, Iver Holter usw.

Das Orchester steht auch für Opernaufführungen (Bergen Nasjonale Opera) zur Verfügung.

Chefdirigenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Samuel Lind (1765–1769)
  • Benjamin Ohle (1769–1770)
  • Niels Haslund (1770–1785)
  • Ole Pedersen Rødder (1785–1805)
  • J. Hindrich Paulsen (1805–1806, 1809–1820)
  • Mathias Lundholm (1820–1827)
  • Ferdinand Giovanni Schediwy (1827–1844)
  • Ferdinand August Rojahn (1856–1859)
  • Otto Lübert (1855–1856)
  • Ferdinand A. Rojahn (1856–1859)
  • August Fries (1859–1862, 1864–1873)
  • Amadeus Wolfgang Maczewsky (1862–1864)
  • Richard Henneberg (1873–1875)
  • Adolf Blomberg (1875–1878)
  • Herman Levy (1879–1880)
  • Edvard Grieg (1880–1882)
  • Iver Holter (1882–1886)
  • Per Winge (1886–1888)
  • Georg Washington Magnus (1892–1893)
  • Johan Halvorsen (1893–1898)
  • Christian Danning (1899–1901, 1902–1905)
  • Harald Heide (1907–1948)
  • Olav Kielland (1948–1952)
  • Carl von Garaguly (1952–1958)
  • Arvid Fladmoe (1958–1961)
  • Karsten Andersen (1964–1985)
  • Aldo Ceccato (1985–1990)
  • Dmitri Kitajenko (1990–1998)
  • Simone Young (1998–2002)
  • Andrew Litton (2003–2015)
  • Edward Gardner (seit 2015)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]