Philip, Duke of Edinburgh

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Prinz Philip (1992)

HRH Prince Philip, Duke of Edinburgh (* 28. Maijul./ 10. Juni 1921greg. als Prinz Philipp von Griechenland und Dänemark im Schloss Mon Repos auf Korfu, Königreich Griechenland; † 9. April 2021 in Windsor Castle, Windsor, Vereinigtes Königreich) war der Prinzgemahl der britischen Königin Elisabeth II.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britische Königsfamilie
Badge of the House of Windsor.svg

HM The Queen


Familiärer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prinz Philipp von Griechenland und Dänemark[1] wurde am 10. Juni 1921 (nach gregorianischem Kalender, der allerdings in Griechenland erst zwei Jahre später eingeführt wurde) als jüngstes Kind von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg auf Schloss Mon Repos auf der griechischen Insel Korfu geboren. Seine vier älteren Schwestern waren Margarita (1905–1981), Theodora (1906–1969), Cecilia (1911–1937) und Sophie (1914–2001). Väterlicherseits entstammt er dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg, das seit 1863 die Könige von Griechenland stellte. Er war der Enkel von Georg I. von Griechenland und Cousin der Könige Georg II. und Paul. Mütterlicherseits entstammte er dem Haus Battenberg, einer morganatischen Nebenlinie des Hauses Hessen, das sowohl über die Battenberger als auch über die Hauptlinie mit dem britischen Königshaus eng verwandt war. Er war der Neffe von Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma, vormals Prinz Louis von Battenberg, dessen 1917 ins Englische übersetzten Namen Mountbatten er später annahm.

Jugendzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prinz Philip in Kanada (1951)

Seine Kindheit und Jugend waren durch innerfamiliäre Konflikte gekennzeichnet. Zum Zeitpunkt seiner Geburt war die Ehe der Eltern bereits gescheitert, was seine sehr emotionale Mutter aber nicht anerkennen wollte. Zwar gingen die Eltern nach einem Militärputsch gemeinsam ins Exil, die Mutter jedoch nach Paris, während sich der Vater eine Wohnung in Monte Carlo nahm und dort mit seiner Geliebten lebte. Die Mutter und ihre fünf Kinder waren auf das Wohlwollen von Verwandten und Freunden angewiesen, da sie selbst nur wenig Geld hatte und von ihrem Mann nicht unterstützt wurde. Während der ersten Lebensjahre Philips begann bei der Mutter eine psychische Erkrankung. Sie zeigte Anzeichen von Schizophrenie. Schließlich wurde sie auf Druck ihres Bruders Louis Mountbatten in die psychiatrische Klinik Sanatorium Bellevue in Kreuzlingen in der Schweiz eingewiesen. Da sein Vater ihn nicht aufnehmen wollte, lebte Philip im Laufe der folgenden Jahre bei diversen Verwandten. Im Laufe seiner Jugend sah er seine Mutter nur wenige Male und durfte sie in Sanatorien besuchen; zum Vater hatte er nur schriftlichen Kontakt.

Anfangs besuchte Philip in Paris die amerikanische Schule The Elms, bis er 1928 auf die Cheam School in der britischen Grafschaft Hampshire wechselte. Auf Anraten seiner Schwester Theodora besuchte er ab 1933 für zwei Jahrgänge die von Theodoras Schwiegervater Max von Baden, Karl Reinhardt und dem Reformpädagogen Kurt Hahn gegründete Schule Schloss Salem. Nach der Machtergreifung Hitlers und der NSDAP wurde der aus einer jüdischen Familie stammende Kurt Hahn im Juli 1933 aus dem Schuldienst entlassen und emigrierte nach Schottland, wo er 1934 die British Salem School (heute Gordonstoun) gründete, zu der Philip im selben Jahr wechselte. 1939 besuchte er als Kadett das Royal Naval College in Dartmouth. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er für seinen Einsatz in der Schlacht bei Kap Matapan auf dem Schlachtschiff HMS Valiant für besondere Tapferkeit im Kriegsbericht erwähnt.

Für die Eheschließung mit der Thronfolgerin des Vereinigten Königreichs Elisabeth, mit der er nach einer ersten Begegnung 1934 erneut 1939 anlässlich eines von ihr zusammen mit ihrem Vater absolvierten Besuchs des Britannia Royal Naval College in Dartmouth zusammengetroffen war,[2] verzichtete er im Februar 1947 auf seinen Titel Prinz von Griechenland und Dänemark, erhielt die britische Staatsbürgerschaft und änderte seinen Familiennamen von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg in Mountbatten. Zwei Tage vor seiner Hochzeit wurde er am 18. November 1947 als Knight Companion in den Hosenbandorden aufgenommen und am 20. November 1947 in der Peerage of the United Kingdom zum Duke of Edinburgh, Earl of Merioneth und Baron Greenwich erhoben.[3]

Philip war aufgrund der gemeinsamen Abstammung von Königin Victoria mit Elisabeth II. als Cousin 3. Grades weitläufig verwandt.

Übersicht der gemeinsamen Abstammung von Königin Elisabeth II. und Herzog Philip von Königin Victoria, ihrer beider Ururgroßmutter (rot: Erblinie der Monarchen des Vereinigten Königreichs; grün: Erblinie Philips)

Zeit als Prinzgemahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth II. mit Prinz Philip nach Elisabeths Krönung, 1953

Am 20. November 1947 heiratete er die damalige Prinzessin und Thronfolgerin Elisabeth. Aufgrund seiner militärischen Karriere und seiner Stellung in der königlichen Familie hatte er mehrere militärische Höchstränge inne:

Daneben war er, wie bereits sein Onkel Lord Louis Mountbatten (1900–1979), Mitglied des renommierten Savage Clubs. 2013 feierte er seine 60-jährige Mitgliedschaft im Bund der Freimaurer.[5] Er war der dienstälteste Prinzgemahl in der Geschichte des Königreichs. Am 17. April 2009 stand er 57 Jahre und 71 Tage an der Seite der Königin und brach damit den Rekord von Königin Charlotte, der Frau von Georg III.[6]

Prinz Philip ist sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits mit Königin Elisabeth als Cousin dritten Grades verwandt. Aus diesem Grunde stand er auch in der Thronfolge des Vereinigten Königreichs, aber weit hinter seinen Kindern. Königin Victoria war sowohl die Ururgroßmutter von Prinz Philip als auch die seiner Frau Königin Elisabeth. Als Ehemann der Königin von Australien war er Schirmherr der Olympischen Sommerspiele von Melbourne 1956. Von 1964 bis 1986 war er Präsident der internationalen Reitsportvereinigung FEI und wurde 1980 Team-Weltmeister im Vierspänner; außerdem war er von 1955 bis 1957 Vorsitzender des englischen Fußballverbandes. Er sprach fließend Englisch, Deutsch und Französisch. Sein Griechisch war rudimentär, weil die Familie Griechenland verlassen musste, als er noch ein Kleinkind war. Zusammen mit Friederike von Hannover nahm er Griechischunterricht.[7]

Prinz Philip (2015)

2016 hatte er noch an 110 Tagen offizielle Verpflichtungen wahrgenommen. Im August 2017 absolvierte er seinen letzten öffentlichen Auftritt[8] und war Schirmherr, Präsident oder Mitglied von 780 Organisationen.[9] Insgesamt absolvierte er 22.219 Termine, hielt 5.496 Reden und unternahm 637 Auslandsreisen. In diesen Zahlen sind die Auftritte an der Seite der Queen nicht inbegriffen.[10] Im April 2019 löste er Alice, Countess of Athlone (1883–1981) als ältester Abkömmling eines britischen Monarchen ab. Während eines einmonatigen Krankenhausaufenthalts im Februar und März 2021 musste er sich unter anderem einer Herzoperation unterziehen.[11]

Tod und Begräbnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prinz Philip starb am 9. April 2021, zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag, in Schloss Windsor. Sein Tod löste die Operation Forth Bridge aus; so lautet der Codename für einen Plan, der die Organisation seiner Bestattung regelt[12] und der aufgrund der COVID-19-Pandemie in modifizierter Form zur Anwendung kam. Für die Beisetzung am 17. April 2021 wurde nur eine kleine private Zeremonie mit 30 Gästen geplant. Bei einer kurzen Prozession von Schloss Windsor zur St George’s Chapel, bei der man seiner mit einer landesweiten Schweigeminute gedachte, wurde Philips Sarg auf einem von ihm selbst entworfenen Land Rover Defender überführt.

Zu den Teilnehmern der Trauerfeier zählten seine Witwe Königin Elisabeth II., seine vier Kinder Prinz Charles, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward und einige seiner Enkel, darunter auch Prinz William und Prinz Harry, der erstmals seit seinem Wegzug wieder nach Großbritannien gereist war.[13] Auf ausdrücklichen Wunsch von Prinz Philip nahmen auch drei seiner deutschen Verwandten, die über seine Mutter zu seiner engeren Familie gehörten, an der Trauerfeier teil, die Großneffen Philipp zu Hohenlohe-Langenburg und Bernhard Prinz von Baden sowie Heinrich Donatus von Hessen.[14]

Die Trauerfeier wurde von David John Conner, dem Dekan von Windsor, geleitet und war geprägt durch von Philip zu Lebzeiten selbst ausgesuchte Lesungen aus der Bibel (Sir 43,11–26 EU und Joh 11,21–27 EU), Kirchenlieder (u. a. Eternal Father, Strong to Save) und Musikstücke (darunter eine Vertonung des Jubilate von Benjamin Britten, das russische Kontakion für die Verstorbenen in der Fassung von Walter Parratt und Elemente der Militärmusik wie The Last Post und Reveille). Es gab keine Predigt und keinen Nachruf. Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, übernahm eine der Lesungen sowie einen Teil der Gebete und sprach den abschließenden Segen. Der Garter Principal King of Arms verlas Philips vollständige Titel.[15] Die Zeremonie wurde in zahlreichen Ländern direkt im Fernsehen übertragen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Medien wurden gelegentlich Äußerungen des Prinzen bei öffentlichen Auftritten, besonders im Ausland, als taktlos oder rassistisch kritisiert.[16][17][18] Beispielsweise sagte er gegenüber britischen Studenten in China: „Wenn Sie länger hier bleiben, werden Sie alle Schlitzaugen bekommen“,[19] oder in Papua-Neuguinea: „Sie haben es also geschafft, nicht verspeist zu werden?“[20] Aborigines in Australien fragte er, ob sie noch mit Speeren aufeinander würfen.[21]

Auch seine Aussagen gegenüber Staatsoberhäuptern oder Regierungschefs wurden gelegentlich als despektierlich betrachtet; so bemerkte er gegenüber dem Präsidenten von Nigeria mit Verweis auf dessen folkloristisch-landesübliche Kleidung: „Sie sehen aus, als wollten Sie gleich ins Bett gehen.“[22] Während der Hannover-Messe 1997 begrüßte er Bundeskanzler Helmut Kohl mit den Worten: „Guten Tag, Herr Reichskanzler!“[23]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahnentafel von Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh
Ururgroß­eltern Herzog
Friedrich Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
(1785–1831)
⚭ 1810
Prinzessin
Luise Karoline von Hessen-Kassel
(1789–1867)
Landgraf
Wilhelm von Hessen-Kassel
(1787–1867)
⚭ 1810
Prinzessin
Louise Charlotte von Dänemark
(1789–1864)
Zar
Nikolaus I. (Russland)
(1796–1855)
⚭ 1817
Prinzessin
Charlotte von Preußen
(1798–1860)
Herzog
Joseph von Sachsen-Altenburg
(1789–1868)
⚭ 1817
Herzogin
Amalie von Württemberg
(1799–1848)
Großherzog
Ludwig II. von Hessen und bei Rhein
(1777–1848)
⚭ 1804
Prinzessin
Wilhelmine von Baden
(1788–1836)
Graf
Hans Moritz Hauke
(1775–1830)

⚭ 1807
Sophie Lafontaine
(1790–1831)

Prinz
Karl von Hessen-Darmstadt
(1809–1877)
⚭ 1836
Prinzessin
Elisabeth von Preußen
(1815–1885)
Prinz
Albert von Sachsen-Coburg und Gotha
(1819–1861)
⚭ 1840
Königin
Victoria (Vereinigtes Königreich)
(1819–1901)
Urgroß­eltern König
Christian IX. von Dänemark (1818–1906)
⚭ 1842
Prinzessin
Louise von Hessen
(1817–1898)
Großfürst
Konstantin Nikolajewitsch Romanow (1827–1892)
⚭ 1848
Prinzessin
Alexandra von Sachsen-Altenburg (1830–1911)
Prinz
Alexander von Hessen-Darmstadt (1823–1888)
⚭ 1851
Gräfin
Julia Hauke (1825–1895)
Großherzog
Ludwig IV. (Hessen-Darmstadt) (1837–1892)
⚭ 1862
Prinzessin
Alice von Großbritannien und Irland (1843–1878)
Groß­eltern König Georg I. (Griechenland) (1845–1913)
⚭ 1867
Großfürstin Olga Konstantinowna Romanowa (1851–1926)
Louis Mountbatten, 1. Marquess of Milford Haven (1854–1921)
⚭ 1884
Prinzessin Viktoria von Hessen-Darmstadt (1863–1950)
Eltern Prinz Andreas von Griechenland (1882–1944)
⚭ 1903
Prinzessin Alice von Battenberg (1885–1969)
Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh

Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Titel Geburtsdatum Ehen
Prince Charles Philip Arthur George Prince of Wales 14. November 1948 1. Lady Diana Spencer, später Fürstin von Wales, Heirat am 29. Juli 1981, Scheidung am 28. August 1996, gestorben am 31. August 1997.
2. Camilla Parker Bowles, später Fürstin von Wales, nutzt den Titel Herzogin von Cornwall, Heirat am 9. April 2005.
Princess Anne Elizabeth Alice Louise Princess Royal 15. August 1950 1. Mark Phillips, Captain, Heirat am 14. November 1973, Scheidung am 28. April 1992.
2. Timothy Laurence, Vizeadmiral, Heirat am 12. Dezember 1992.
Prince Andrew Albert Christian Edward Duke of York 19. Februar 1960 Sarah Margaret Ferguson, Heirat am 23. Juli 1986, Scheidung am 30. Mai 1996.
Prince Edward Antony Richard Louis Earl of Wessex 10. März 1964 Sophie Helen Rhys-Jones, Heirat am 19. Juni 1999.

Enkelkinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Geburtsdatum Eltern Ehen
Peter Mark Andrew Phillips 15. November 1977 Anne, Princess Royal und Mark Phillips Autumn Kelly, Heirat am 17. Mai 2008.
Zara Anne Elizabeth Phillips 15. Mai 1981 Anne, Princess Royal und Mark Phillips Mike Tindall, Heirat am 30. Juli 2011.
Prince William Arthur Philip Louis 21. Juni 1982 Charles, Prince of Wales und Diana, Princess of Wales Catherine Elizabeth Middleton, Heirat am 29. April 2011.
Prince Henry Charles Albert David 15. September 1984 Charles, Prince of Wales und Diana, Princess of Wales Meghan Markle, Heirat am 19. Mai 2018.
Princess Beatrice Elizabeth Mary 8. August 1988 Andrew, Duke of York und Sarah, Duchess of York Edoardo Mapelli Mozzi, Heirat am 17. Juli 2020.
Princess Eugenie Victoria Helena 23. März 1990 Andrew, Duke of York und Sarah, Duchess of York Jack Brooksbank, Heirat am 12. Oktober 2018.
Lady Louise Alice Elizabeth Mary Mountbatten-Windsor 8. November 2003 Edward, Earl of Wessex und Sophie, Countess of Wessex
James Alexander Philip Theo Mountbatten-Windsor, Viscount Severn 17. Dezember 2007 Edward, Earl of Wessex und Sophie, Countess of Wessex

Urenkel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Geburtsdatum Eltern
Savannah Anne Kathleen Phillips 29. Dezember 2010 Peter und Autumn Phillips
Isla Elizabeth Phillips 29. März 2012 Peter und Autumn Phillips
Prince George Alexander Louis 22. Juli 2013 William, Duke of Cambridge und Catherine, Duchess of Cambridge
Mia Grace Tindall 17. Januar 2014 Zara und Mike Tindall
Charlotte Elizabeth Diana 2. Mai 2015 William, Duke of Cambridge und Catherine, Duchess of Cambridge
Louis Arthur Charles 23. April 2018 William, Duke of Cambridge und Catherine, Duchess of Cambridge
Lena Elizabeth Tindall 18. Juni 2018 Zara und Mike Tindall
Archie Harrison 6. Mai 2019 Harry, Duke of Sussex und Meghan, Duchess of Sussex
August Philip Hawke Brooksbank 9. Februar 2021 Eugenie Brooksbank und Jack Brooksbank
Lucas Philip Tindall 21. März 2021 Zara und Mike Tindall

Titulatur (Style)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standarte von Prinz Philip
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip von Griechenland und Dänemark (10. Juni 1921 – 18. März 1947)
  • Lieutenant Philip Mountbatten, Royal Navy (28. Februar 1947 – 18. November 1947)
  • Lieutenant Sir Philip Mountbatten, KG, RN (18. November 1947 – 19. November 1947)
  • Seine Königliche Hoheit Sir Philip Mountbatten, KG (19. November 1947 – 20. November 1947)
  • Seine Königliche Hoheit Philip, Duke of Edinburgh, KG (20. November 1947 – 4. Dezember 1951)
  • Seine Königliche Hoheit Philip, Duke of Edinburgh, KG, PC (4. Dezember 1951 – 21. April 1952)
  • Seine Königliche Hoheit Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, PC (21. April 1952 – 22. Mai 1953)
  • Seine Königliche Hoheit Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, GBE, PC (22. Mai 1953 – 22. Februar 1957)
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, GBE, PC (22. Februar 1957 – 10. Juni 1968)
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, OM, GBE, PC (10. Juni 1968 – 15. November 1981)
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, OM, GBE, QSO, PC (15. November 1981 – 13. Juni 1988)
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, OM, GBE, AC, QSO, PC (13. Juni 1988 – 26. Januar 2015)
  • Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, KG, KT, OM, GBE, AK, QSO, PC (ab 26. Januar 2015)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Prinz Philipp zwischen 1947 und 1949

Im Wappen, das Prinz Philip zwischen 1947 und 1949 führte, stammt das weiße Kreuz auf azurblauem Grund mit Herzschild aus dem Wappen des Königreiches von Griechenland. Im ersten Viertel ist das Wappen seiner Urgroßmutter Alice, Großherzogin von Hessen und Tochter von Queen Victoria, abgebildet. Umgeben ist das Wappen mit dem Strumpfband des Hosenbandordens. Gekrönt ist das Wappen von der Krone eines souveränen Herrschers, diese wiederum vom königlichen Helm, dieser von einer herzoglichen Krone und diese von den fünf Straußenfedern des Hauses Battenberg. Schildhalter sind der Wilde Mann – dargestellt als Herakles mit Löwenfell – aus dem dänischen bzw. griechischen Wappen und der Löwe aus dem hessischen Wappen. Wahlspruch ist ’God Is My Help’, 'Gott ist meine Hilfe'.

Wappen von Prinz Philip ab 1949

Im Wappen, das Prinz Philip ab 1949 führte, sind im ersten Viertel die drei Löwen mit den neun Herzen des dänischen Wappens dargestellt. Im zweiten Feld ist das Kreuz von Griechenland abgebildet. Das dritte Feld repräsentiert das Haus von Battenberg. Das vierte Feld steht für Edinburgh. Umgeben ist das Wappen vom Hosenbandorden. Die Helmzier, der Schildhalter und der Wahlspruch sind die gleichen wie im vorangegangenen Wappen.

Vollständiger Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„His Royal Highness The Prince Philip, Duke of Edinburgh,
Earl of Merioneth and Baron Greenwich,
Royal Knight Companion of the Most Noble Order of the Garter,
Extra Knight of the Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle,
Member of the Order of Merit,
Grand Master and First and Principal Knight of the Most Excellent Order of the British Empire,
Knight of the Order of Australia,
Companion of the Queen’s Service Order,
Lord of Her Majesty’s Most Honourable Privy Council,
Member of Her Majesty’s Privy Council for Canada.“

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Official website of the British monarchy: The Duke of Edinburgh (englisch).
  2. Vgl. Romy Holz, Queen Elizabeth II. & Prinz Philip. Vom Kennenlernen bis heute: Ihre Liebesgeschichte. In: Bunte vom 21. April 2016.
  3. London Gazette. Nr. 38128, HMSO, London, 21. November 1947, S. 5495–5495 (PDF, englisch).
  4. Lord High Admiral (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive) auf Royal.gov.uk, 10. Juni 2011
  5. Pro Grand Master's address - June 2013. In: Quarterly Communication. Freemasonary Today. 12. Juni 2013. Abgerufen am 15. Mai 2014.
  6. SEIT 57 JAHREN PRINZGEMAHL – Prinz Philip bricht Rekord im britischen Königshaus
  7. A strange life-Profile of Prince Philip
  8. Letzter offizieller Auftritt - Prinz Philip nimmt seinen Hut. Spiegel Online, 2. August 2017, abgerufen am 2. August 2017.
  9. Im Wortlaut: Die Verlautbarung des Buckingham-Palastes. Zeit Online, 4. Mai 2017, abgerufen am 2. August 2017.
  10. Martina Lippl, Queen Elizabeth II.: Was passiert nach dem Tod ihres Ehemannes Prinz Philip? In: Merkur vom 9. April 2021.
  11. Der Spiegel: Prinz Philip nach einem Monat aus Krankenhaus entlassen. Abgerufen am 9. April 2021.
  12. Tod von Prinz Philip: Im Königreich läuft „Operation Forth Bridge“ an. In: welt.de. 9. April 2021, abgerufen am 9. April 2021.
  13. „Monarchie vor schwieriger Phase“. In: tagesschau.de. 17. April 2021, abgerufen am 17. April 2021.
  14. Drei deutsche Verwandte nahmen an der Trauerfeier teil. In: Gala.de, abgerufen am 18. April 2021.
  15. Funeral of His Royal Highness The Prince Philip Duke od Edinburgh, Programm der Trauerfeier, abgerufen am 17. April 2021
  16. Caught on tape: Infamous gaffes (Englisch), BBC. Abgerufen am 3. April 2012. 
  17. Wolfgang Koydl: King of Comedy (Deutsch), Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 3. April 2012. 
  18. Vgl. Queen Elizabeth und Prinz Philip. Sechs kaum bekannte Fakten über die royale Langzeitehe.
  19. Tim Heald: The Duke: A Portrait of Prince Philip. Hodder and Stoughton, London 1991, ISBN 0-340-54607-7, S. 244 f.; Robert Lacey: Royal: Her Majesty Queen Elizabeth II. Little, Brown, London 2002, ISBN 0-316-85940-0, S. 303.
  20. Prinzgemahl mit eigenwilligem Stil (Deutsch), NZZ Online. Abgerufen am 3. April 2012. 
  21. Prinz Philip lästert über Windenergie (Deutsch), Spiegel Online. Abgerufen am 3. April 2012. 
  22. Happy Birthday, Prince Painful! (Deutsch), Spiegel Online. Abgerufen am 10. April 2021. 
  23. Claudia Bröll: Ihr seht aus wie Draculas Töchter! (Deutsch), FAZ. Abgerufen am 3. April 2012. 
VorgängerAmtNachfolger
Titel neu geschaffenDuke of Edinburgh
1947–2021
Charles, Prince of Wales
Elizabeth Bowes-LyonRoyal Consort des Vereinigten Königreichs
1952–2021
vakant