Philipp Fahrbach der Jüngere
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Philipp Fahrbach der Jüngere (auch Philipp Fahrbach junior, * 16. Dezember 1843 in Wien; † 15. Februar 1894 ebenda) war ein österreichischer Violinist und Kapellmeister. Der Sohn von Philipp Fahrbach dem Älteren trat 1855 die Nachfolge seines Vaters als Leiter der Kapelle an, mit der er große Triumphe bei der Weltausstellung Paris 1878 feierte. Er galt als Konkurrent von Johann Strauß (Sohn). Er komponierte über 500 Tänze, Märsche und Operetten.
Beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2026 wurde seine Polka schnell Zirkus, op. 110, als Zugabe aufgeführt.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Andrea Harrandt: Fahrbach, Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Werke von und über Philipp Fahrbach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eintrag zu Philipp Fahrbach der Jüngere im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Philipp Fahrbach junior bei edition goldgruber
- Noten und Audiodateien von Philipp Fahrbach der Jüngere im International Music Score Library Project
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Neujahrskonzert 2026 | Ein Dirigent taucht ab ins Publikum. In: ORF.at. 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fahrbach, Philipp der Jüngere |
| ALTERNATIVNAMEN | Fahrbach, Philipp junior |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Musiker |
| GEBURTSDATUM | 16. Dezember 1843 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 15. Februar 1894 |
| STERBEORT | Wien |