Philipp von Bismarck (Politiker, 1844)

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Philipp von Bismarck (* 13. April 1844 in Naugard; † 18. Oktober 1894 in Wernigerode) war ein deutscher Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp von Bismarck wurde geboren als Sohn des preußischen Politikers Bernhard von Bismarck und der Adelheid geb. Fanninger. Von 1863 bis 1866 studierte er Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Zu Beginn des Studiums wurde er Mitglied des Corps Saxo-Borussia Heidelberg.[1] Von 1866 bis 1868 und im Deutsch-Französischen Krieg war Bismarck aktiver Offizier. Sein letzter Dienstgrad war Rittmeister. Von 1868 bis 1872 war er im Justiz- und Verwaltungsdienst tätig.

Gutshaus in Kniephof (2012)

Anschließend bewirtschaftete er das Rittergut Kniephof, das er 1868 von seinem Onkel Otto von Bismarck käuflich erworben hatte.

Bismarck war Mitglied des Provinziallandtags und Provinzialausschusses von Pommern. Er gehörte dem Kreistag und Kreisausschuss des Landkreises Naugard an. Von 1889 bis 1894 saß er für den Wahlkreis Stettin 5 (Naugard, Regenwalde) im Preußischen Abgeordnetenhaus. Er gehörte der Fraktion der Konservativen Partei an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, 1988, S. 68.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 120, 615