Philips VG-8020

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Philips VG-8020

Philips VG-8020 ist ein MSX-Heimcomputer von Philips, der 1984 auf den Markt gebracht wurde.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückseite

Die Tastatur des Computers bestand im Gegensatz zu seinem Vorgänger Philips VG-8010 aus qualitativ hochwertigen Schreibmaschinentasten.[1] Die Cursortasten wurden als separater Block angeordnet. Das Tastenschema entsprach dem amerikanischen ASCII-Standard QWERTY. Es gab keine Tasten für Umlaute.[1] Die Funktionstasten wurden auf fünf beschränkt.[2]

Das Netzteil wurde in das Gehäuse integriert.[1][2] Der Computer ist mit einem Zilog Z80A-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,58 MHz ausgestattet und hat über 64 KByte RAM[3] wovon 29 Kbyte aus dem BASIC adressierbar waren.[1] Der Speicher war erweiterbar auf 128 KByte und bestand zusätzlich aus 16 KByte Video-RAM und 32 KByte ROM. Er hatte somit doppelt so viel Arbeitsspeicher, wie der fast gleichzeitig erschienene Phillips VG-8010.

Zu seinen Schnittstellen gehörten zwei Modulports, die sich unter einer rauchfarbenen Abdeckung befanden.[2] Zu seinen Schnittstellen gehörten zudem eine Centronics-Schnittstelle[1], ein Kassettenanschluss, ein Video-Ausgang, ein HF-Antennen-Anschluss und zwei Joystick-Ports an der Gerätefront.

Für diese Computermodelle von Philips gab es umfangreiches Zubehör wie Monitore [2], Drucker, Floppy-Disk-Station[2], Joysticks, Kassettenrekorder (D-6600/60P)[1] und Speichererweiterungen bis zu 144 Kbyte.

Der Computer war aufgrund eines Bugs nicht völlig kompatibel zu anderen MSX-1-Systemen, konnte aber mit einem Workaround (POKE -1,170) vor dem Starten eines Programms korrigiert werden.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • VG-8020/00 PAL (QWERTY-Tastaturlayout)
  • VG-8020/19 SECAM (AZERTY-Tastaturlayout)
  • VG-8020/20 PAL (QWERTY-Tastaturlayout) und ein erweitertes Motherboard.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Eirich, MSX - Der erste Heimcomputer Standard, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1985, ISBN 3-4534-7052-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Heinrich Lenhardt: Ein komplettes System von Philips. In: Happy Computer 8/85, S. 19
  2. a b c d e Werner E. Seibt: Elefanten gebären langsam, Test Philips 8020. In: MSX-Revue, 1/85. S. 12
  3. Heinrich Lenhardt: 9 MSX-Computer im Vergleich. In: Happy Computer 9/85, S. 124f