Philister

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Dieser Artikel befasst sich mit dem biblischen Volk der Philister. Weitere Bedeutungen siehe Philister (Begriffsklärung).
Philister in Hieroglyphen
Q3
Z7
D21
Z1
Aa18
Z1
U33 A1 B1
Z2

Prst / Pw-r-s-t
Peleset / Pelischti / Philister [1]
Q3 Z7
D21 Z1
Aa18 Z1
V13
T14 A1 Z3
N25

Prwsṯ / Pw-r-s3-ṯ [2]
Pulsata
Philister pentapolis.gif
Die fünf Städte der Pentapolis der Philister (rot)

Die Philister (auch Pelischti; hebräisch: פְּלִשְׁתִּים / pelištīm; neuägyptisch Peleset) waren ein Volk, das im 12. Jahrhundert v. Chr. die Küste des historischen Palästina bewohnte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlungstätigkeit im fruchtbaren Süden Palästinas stand zunächst unter der Schirmherrschaft Ägyptens. Die Küstenstädte Gaza, Aschkelon und Aschdod waren Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. noch ägyptische Zentren. Die Philister gründeten einen Fünf-Städte-Bund (Pentapolis) der Stadtstaaten Aschdod, Aschkelon, Ekron (oder Akkaron, heute: Akir), Gat (vgl. Tell es-Safi) und Gaza (heute: Ghazza). Die Städte wurden von einzelnen Fürsten regiert. Die Stadtstaaten bildeten eine Konföderation, die wahrscheinlich nicht statisch organisiert war. Der Schwerpunkt wechselte im Verlauf der Zeit von Stadt zu Stadt. Mit dem Schwinden der ägyptischen Macht übernahmen die Philister die Vormacht in der Region, die sie – laut Bibel – bis zu König Davids Herrschaft auch behielten.

Bei ihrer Ausdehnung ins Landesinnere lieferten sich die Philister nach Darstellung der Bibel mit den Israeliten und Kanaanitern über mehrere Jahrhunderte immer wieder erbitterte Kämpfe, von der Richterzeit bis zur frühen Königszeit. Dahingehende biblische Berichte werden jedoch durch Ausgrabungsergebnisse nicht gestützt. Die Bibel berichtet, dass die Israeliten in einer Stunde der Bedrängnis Saul zu ihrem ersten König krönten. Er erzielte einige Erfolge, wurde aber letztlich von den Philistern geschlagen. Erst seinem Nachfolger König David gelang es, die Philister zurückzudrängen. Legendär ist die Geschichte vom Kampf Davids gegen den riesigen Krieger der Philister Goliat in den Büchern Samuel. Goliats Ausrüstung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu:

Griechischer Hoplit

„Da trat aus dem Lager der Philister ein Vorkämpfer namens Goliat aus Gat hervor. Er war sechs Ellen und eine Spanne groß. Auf seinem Kopf hatte er einen Helm aus Bronze und er trug einen Schuppenpanzer aus Bronze, der 5000 Schekel wog. Er hatte bronzene Schienen an den Beinen und zwischen seinen Schultern hing ein Sichelschwert aus Bronze. Der Schaft seines Speeres war (so dick) wie ein Weberbaum und die eiserne Speerspitze wog 600 Schekel. Sein Schildträger ging vor ihm her.“

1 Sam 17,4-7 EU

Die Beschreibung der Ausrüstung Goliats passt sehr gut zu dem Aussehen der griechischen Hopliten. Ihre Angriffswaffen waren eine Stoßlanze mit stählerner Spitze und ein Schwert mit Stahlklinge. Hinzu kamen Rüstungsteile wie der Helm, teilweise mit einem imposanten Kammbusch verziert, sowie Beinschienen aus Bronze und ein Brustpanzer, der bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. aus Bronze (Glockenpanzer) oder Leder gefertigt war. Dagegen hatte die alttestamentliche Rüstungsbeschreibung kaum etwas mit den Philistern der früheren Zeiten gemeinsam. Die erwähnten schweren Rüstungen waren vor dem 7. Jahrhundert v. Chr. sehr selten, gehörten danach jedoch zum Standard der griechischen Hopliten. Der alttestamentliche Bericht über Goliat wird daher wohl anachronistisch in die biblische Überlieferung gelangt sein und frühestens aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. stammen.[3]

Die Philister erlangten die Vorherrschaft durch ihre technische und militärische Überlegenheit, die sich auf eine perfekte Ausrüstung und ein ausgebildetes Berufsheer gründete. Sie unterhielten kleine Garnisonen in strategisch wichtigen Orten und bewegliche Kommandos, die von philistäischen Basen aus Streifzüge und Strafexpeditionen unternahmen. Dieses System hatten sie von den Ägyptern übernommen. Streitwagen und Bogenschützen gewährten den Philistern lange Zeit die Kontrolle über die Region. Sie erzwangen Abgaben, erstickten jeden Widerstand im Keim und hielten ihr Monopol zur Eisenherstellung aufrecht. Zeitweise könnte es nach der biblischen Samson-Erzählung aber auch Ansätze zu gutnachbarschaftlichen Beziehungen gegeben haben.

Nach Angaben der Bibel trugen die Bedrohung durch die Philister und die dadurch notwendige bessere militärische Organisation wesentlich zur Entstehung des Königtums im vorher hauptsächlich nach Stämmen organisierten Israel bei. Ab der mittleren Königszeit (etwa 9. Jahrhundert v. Chr.) ist relativ plötzlich und ohne genaue Erklärung in der Bibel von den Philistern nur noch ganz vereinzelt die Rede, während andere Nachbarvölker in den Vordergrund rücken.

In Amos 1,8 EU wird ihnen die endgültige Vernichtung angedroht: „Und ich will die Einwohner aus Aschdod und den, der das Zepter hält, aus Askalon ausrotten und meine Hand wider Ekron kehren, dass umkommen soll, was von den Philistern noch übrig ist, spricht der HERR“. Amos war bis 738 v. Chr. aktiv. 732 v. Chr. wurde der Städtebund von den Assyrern unter König Tiglat-Pileser III. unterworfen. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. verschwinden sie als eigenständige ethnische Gruppierung.

Schriftquellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altes Ägypten: Die Philister werden von vielen Forschern mit den „Peleset“ gleichgesetzt, die aus Texten aus der Zeit Ramses III. bekannt sind.
  • Assyrien/Babylonien: Entsprechend werden die Philister in den assyrischen und babylonischen Inschriften als Palastu bezeichnet.
  • Persien: Der persische König Darius I. nennt die Bewohner der gleichen Region Palastai bzw. Palasti.
  • Bibel: Die Philister werden in der Bibel zuerst in 1. Mose 21 und 26 erwähnt. Abimelech und sein Heerführer Phicol verlassen das Land, das sie zusammen mit Abraham bewohnt hatten und kehren in das Land der Philister zurück. Nach 1. Mose 26 reist Isaak in einer Hungersnot zu Abimelech, König der Philister. Der Prophet Amos (8. Jahrhundert v. Chr.) schrieb „Habe ich nicht Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt, und die Philister aus Kaphtor und die Syrer aus Kir?“. Möglicherweise hat der Prophet Amos ein philistäisches Epos gekannt, das die Ankunft der Philister in der neuen Heimat beschrieb. Kaphtor wird gewöhnlich mit dem ägyptischen Keftiu gleichgesetzt und bedeutet Kreta. In der Septuaginta wird es mit Kappadokien übersetzt.

Geschichte der Bezeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Palästina“ geht auf die Philister zurück. Die Römer reorganisierten nach dem Bar-Kochba-Aufstand (132–135) diesen Teil ihres Reiches und legten die Provinzen Syria und Judaea zur Provinz Syria Palaestina zusammen. Im Jahr 193/194 wurde diese Provinz wieder geteilt, unter anderem die Provinz Palaestina geschaffen. Dieser Name hat sich für die Region durch die byzantinische, arabische und osmanische Zeit gehalten.[4] Die heutigen Palästinenser tragen ihren Namen nach dieser Region.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft der Philister konnte bisher nicht vollständig geklärt werden.

Peleset und Tjeker in der Seeschlacht gegen Ramses III.

Sie gehörten vermutlich zu den „Seevölkern“, einer Koalition von Fremdvölkern, die in ägyptischen Quellen mehrfach erwähnt sind. Während der Regierung Ramses III. (ca. 1187-1156 v. Chr.) waren die als Peleset (plst) bezeichneten Philister an Angriffen der Seevölker auf Ägypten über See (im 8. Regierungsjahr) und zu Lande beteiligt. Philister sind dabei sowohl auf den Darstellungen des Totentempels in Medinet Habu als auch im Großen Papyrus Harris erwähnt. In letzterem wird berichtet, dass Ramses III., nachdem er die Bedrohung für Ägypten erfolgreich abgewehrt hatte, Philister im kanaanitischen Raum ansiedeln ließ. Auch die Herkunft der meisten übrigen Seevölker ist unsicher und in der Forschung sehr strittig. Einzig die Luka lassen sich ziemlich sicher mit Bewohnern der Lukka-Länder in Südwest-Kleinasien (der antiken Landschaft Lykien) identifizieren. Als Heimat der übrigen an der "Seevölker-Koalition" beteiligten Kräfte werden zumeist Griechenland, Kreta bzw. die Ägäisinseln sowie die kleinasiatische Nordwest-, West- und Südküste angenommen. Für die Scherden und die Tjeker wird in der Forschung allerdings auch eine Herkunft aus Sardinien bzw. Sizilien/Unteritalien angenommen.

Nach der „ägäischen Hypothese“ sind die Philister von den ägäischen Inseln und vom griechischen Festland gekommen und mit den Pelasgern zu identifizieren. Eine Gleichsetzung mit den Pelasgern birgt jedoch bereits etymologisch große Probleme, worauf u.a. Lochner-Hüttenbach hinwies.[5]

Als Hinweis für eine kretische Herkunft der Philister wurde ein Piktogramm auf dem Diskos von Phaistos gesehen.[6] Das Piktogramm, das auf dem Diskos mehrfach erscheint, stellt einen Kopf mit möglicherweise einem Kopfschmuck dar, der Ähnlichkeit mit dem Kopfschmuck der Peleset aufweisen soll, die auf den Seevölker-Reliefs des Totentempels Ramses III. in Medinet Habu dargestellt sind. Der Kopfschmuck wurde von Forschern aber auch mit karischem Kopfschmuck oder einem Irokesenschnitt[7] verglichen.

Von den Philistern sind kaum eigene schriftliche Aufzeichnungen überliefert. Die 2007 von Frank Moore Cross und Lawrence E. Stager gefundenen Schrifttafeln aus Aschkelon tragen Inschriften vom zypro-minoischen Schrifttypus[8], was die Hypothese einer ägäischen Herkunft der Philister bekräftigt.

Die „anatolische Hypothese“ betrachtet die West- und Südküste Kleinasiens als das Herkunftsland der Philister. Man versucht dies einerseits durch die griechische Sage zu belegen, wonach Perseus und Mopsos, die mit den Danaërn und Kleinasien verbunden sind, mit den Küstenstädten Palästinas Krieg führten. Danach kämpfte Perseus vor Jaffa mit einem Seeungeheuer, und Mopsos eroberte Askalon. Wichtiger ist jedoch der Verweis auf klassische Historiker, die Lydien als Heimatland der Philister betrachten und nach deren Beschreibung der Kopfschmuck der Karer dem der Philister glich.

Der historische Wert dieser Überlieferung ist fragwürdig. Bislang nahm man von einer konkreten geographischen Abgrenzung des Herkunftslandes der Philister Abstand. Für Seefahrer wie die Philister bildeten die Küsten Griechenlands, Kleinasiens und die ägäischen Inseln eine geschlossene, organische Welt, in der sie vielfältige Beziehungen unterhielten.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die einheimischen Bewohner der palästinensischen Küste unter starkem Einfluss zypriotischer Kaufleute eine neue Identität entwickelten und sich auch politisch stärker zusammenschlossen (Ethnogenese).

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reliefs von Medinet Habu zeigen Kriegsschiffe, Streitwagen und Wagen und geben eine Vorstellung vom äußeren Erscheinungsbild der Peleset. Die Männer waren glattrasiert. Die Philister führten einen kleinen runden Schild und ein Schwert. Auf den Darstellungen auf den ägyptischen Wandreliefs von Medinet Habu war die Kopfbedeckung der Philister eine Strahlenkrone, möglicherweise aus Rosshaar gefertigt.

Keramik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgrabungen der Überreste der Kultur der Philister bezeugen intensive Beziehungen zu anderen Ländern des Mittelmeerraumes. Dies zeigt sich ausgeprägt in der Keramik, die von der spätmykenischen abstammt, wie man sie besonders auf Zypern, außerdem auf Rhodos, an der südanatolischen Küste, in der Levante und auf dem griechischen Festland gefunden hat. Die Töpferwaren des 12. und frühen 11. Jahrhunderts sind zweifarbig (rot und schwarz, polychrome Ware) und mit geometrischen Tiermotiven verziert, hauptsächlich Vogel- und Fischmotive. Man fand Siegel, die ägäischen Einfluss verraten oder Zeichen tragen, die der zyprisch-minoischen Schrift ähneln.
Die Philister passten sich den kulturellen Einflüssen anderer Völker an. So nahm die Qualität der oben beschriebenen Keramik im 11. Jahrhundert immer mehr ab.

Schiffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Schiffe wiesen einige Neuerungen auf: mit Holzzinken versehene Steinanker, bewegliche Segel und einen Schiffsausguck.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In die Architektur der Gegend führten die Philister behauene Steinquader ein, wie sie in dieser Zeit auch auf Zypern belegt sind. Sie bauten große Städte mit geräumigen Häusern und Palästen. Die Tempel ihres höchsten Gottes Dagon waren weite Hallen, deren Säulen halb offene Dächer trugen. Hier befanden sich Feueropferstellen, fahrbare Altäre und Gebetsplattformen.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Philister verehrten mehrere Götter und Göttinnen, darunter Dagon, Derketo und Ba'al Zebul. Die Philister übernahmen Sprache und Götter der Kanaaniter. Man hat aber auch Hinweise auf einen eigenständigen Kult gefunden.

Wirtschaftsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eisenherstellung war eine besondere Fertigkeit der Philister. Man trank Bier und Wein. Ekron war für hochwertiges Olivenöl bekannt. Auf dem Speiseplan standen Rind, Schaf, Geflügel, Ziege und Schwein.

Nachkommen der Philister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Israelisch-Palästinensischen Konflikt gibt es auf beiden Seiten Meinungen, die die heutigen Palästinenser als Nachfahren der Philister ansehen, wodurch der Konflikt, historisch überhöht, als Fortsetzung des in der Bibel beschriebenen Kampfes der Israeliten und der Philister um die Vorherrschaft im Land dargestellt wird. Historisch ist dies jedoch fragwürdig. Die Philister waren schon Jahrhunderte vor der römischen Eroberung in der kanaanäischen Bevölkerung aufgegangen. Die Bevölkerung Palästinas bestand bereits vor dem Jüdischen Krieg und der Zerstörung Jerusalems neben den Juden aus verschiedenen anderen Völkerschaften (z. B. Idumäer), die durch die gemeinsame aramäische Sprache und die Zugehörigkeit zum Römischen Reich allmählich ihre Eigenart verloren und miteinander verschmolzen. Die Palästinenser sind Nachkommen der byzantinischen Provinzbevölkerung, die nach der arabischen Eroberung allmählich islamisiert wurde, und der zugewanderten Araber. Andere, insbesondere aus der osmanischen Zeit stammende Einflüsse sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Pseudowissenschaftliche Geschichtsforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut der überaus umstrittenen Atlantis-Hypothese nach Jürgen Spanuth soll das angebliche Heimatland der Philister eine neben Helgoland (= Atlantis) gelegene, inzwischen untergegangene Insel (I-Kaphtor = Südstrand) gewesen sein. Die Schiffstypen mit großem Rahsegel und „Mastkorb“ sowie gebogenen Steven hätten große Ähnlichkeiten mit den Schiffstypen der „Nordvölker“. Aus heutiger Sicht ist dies unsinnig, da es in Nordeuropa zu dieser Zeit zweifelsfrei keine Segelschiffe gab, sondern nur Ruderboote, während es aus dem Mittelmeerraum schon frühere Nachweise von Segeln gibt. Weitere Argumente Spanuths waren die Kunst der Eisenherstellung und die Verwendung von Griffzungenschwertern vom Typ Sprockhoff (heute: Naue) IIa durch die Philister. Die Dächer seien durch firstständige Holzsäulen getragen worden, die nach biblischer Geschichte der starke Samson anhob und so das Haus zum Einsturz brachte. Dieser Haustyp war laut Spanuth nur in den Nordländern verbreitet. Für die fragliche Zeit, also die Bronzezeit, gibt es für diese Behauptung jedoch keinerlei Belege. Kriege durch Zweikampf und nicht durch Schlachten zu entscheiden, war laut Spanuth ein weiteres Kennzeichen der Philister, das u. a. auch den Kampf von David und Goliath ermöglicht haben soll.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Trude Dothan, Moshe Dothan: Die Philister. Zivilisation und Kultur eines Seevolkes. Diederichs, München 1995, ISBN 3-424-01233-5 (Originaltitel: People of the sea. Übersetzt von Christiane Landgrebe).
  • Carl Stephan Ehrlich: The Philistines in Transition. A History of the Philistines from ca. 1000–730 B.C.E. In: Studies in the History and Culture of the Ancient Near East. Brill, Leiden NL/New York NY 1996, ISBN 90-04-10426-7 (englisch, zugleich eine Dissertation an Harvard University, Cambridge MA 1991).
  • Karl Jaroš: Kanaan, Israel, Palästina. Ein Gang durch die Geschichte des Heiligen Landes. In: Kulturgeschichte der antiken Welt. Band 51. von Zabern, Mainz 1992, ISBN 3-8053-1345-4.
  • Ann E. Killebrew: Biblical peoples and ethnicity. An archaeological study of Egyptians, Canaanites, Philistines, and early Israel, 1300–1100 B.C.E. Society of Biblical Literature, Atlanta 2005, ISBN 978-1-58983-097-4.
  • Benjamin Mazar: The Philistines. In The world history of the Jewish people. Vol. 3, First series: Ancient times. Vol. 3: Judges. W. H. Allen, London/Jerusalem 1971, S. 164–179 und 324–325.
  • Ed (Edward) Noort: Die Seevölker in Palästina. In: Palaestina antiqua. Band 8. Kok Pharos Publishing House/Peeters Publishers, Kampen NL/Wilsele BE 1994, ISBN 90-390-0012-3 (Ein deutschsprachiges Buch aus zwei niederländisch-belgischen Verlagen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Philister – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Philister – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rainer Hannig: Die Sprache der Pharaonen. Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch (2800–950 v. Chr.). 4., überarbeitete Auflage. von Zabern, Mainz 2006, ISBN 3-8053-1771-9, S. 304–305.
  2. Frederik Christiaan Woudhuizen: The Ethnicity of the Sea Peoples. Erasmus Universiteit, Rotterdam 2006, A Historiographic Outline, S. 36 (Digitalisat [abgerufen am 13. April 2016]).
  3. Israel Finkelstein, Neil Asher Silberman: David und Salomo: Archäologen entschlüsseln einen Mythos. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54676-5, S. 174–175.
  4. Erwin Fahlbusch, Jan Milič Lochman, John Mbiti (Hrsg.): The Encyclopedia of Christianity, Set Volumes 1–5. Band 4. Brill, Leiden NL / Boston MA 2005, ISBN 978-90-04-16967-8 (englisch).
  5. Fritz Lochner-Hüttenbach: Die Pelasger. Arbeiten aus dem Institut für vergleichende Sprachwissenschaft in Graz, Wien 1960, S 141ff.
  6. z. B. Eduard Meyer: Der Diskus von Phaestos und die Philister auf Kreta., Sitzungsberichte der königlichen preußischen Akademie der Wissenschaften, 1909, S. 1022-1029
  7. Costis Davaras: Phaistos – Hagia Triada – Gortyn. Kurzer bebilderter archäologischer Führer. Verlagshaus Hannibal, Athen 1990, Der Palast von Phaistos, S. 21.
  8. Philistines, but Less and Less Philistine. In: The New York Times. 13. März 2007, abgerufen am 6. November 2009.