Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg entstand 1923 in Regensburg aus dem Königlich-Bayerischen Lyzeum, das römisch-katholische Geistliche ausbildete. 1968 wurde sie aufgelöst und als Katholisch-Theologische Fakultät in die neu gegründete Universität Regensburg eingegliedert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte Lyzeum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufer der Philosophisch-theologischen Hochschule (PTH) Regensburg war das 1588 vom Wittelsbacher Herzog Wilhelm V. gegründete Jesuiten-Gymnasium. Daraus entwickelte sich ein Lyzeum, das nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 in ein „Bischöfliches Lyzeum und Gymnasium“ umgewandelt wurde. In der Zeit von Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg trug die Einrichtung die Bezeichnung „Erzbischöfliches Lyzeum“ und war in den Gebäuden des 1803 säkularisierten Dominikaner-Klosters St. Blasius untergebracht. Nachdem Regensburg 1810 an das Königreich Bayern gefallen war, wurde das Lyzeum nicht wie andere bischöfliche Einrichtungen in Bayern aufgelöst, sondern verstaatlicht und als Königlich-Bayerisches Lyzeum geführt.[1] Im Bayerischen Konkordat von 1817 wurde die staatlich finanzierte Priesterausbildung staatskirchenrechtlich abgesichert und eine bischöfliche Einflussnahme auf Ausbildung und Professorenschaft geregelt.[2] Neben Regensburg gab es seinerzeit in Amberg, Bamberg, Dillingen, Freising und Passau Lyzeen, die jeweils über eine philosophische und eine theologische Abteilung verfügten. Neben der PTH besuchten angehende Priesteramtsstudenten noch das bischöfliche Priesterseminar Regensburg.

Wandel zur Philosophisch-theologische Hochschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Untergang des Bayerischen Königreichs und der gemäß der Weimarer Verfassung von 1919 wurden die Lyzeen in Philosophisch-theologische Hochschulen umbenannt und der Betrieb der Priesterausbildung im Wesentlichen wie zuvor fortgeführt. Auch jetzt hatten die PTHs weder Promotions- noch Habilitationsrecht. Weil das bestehende Konkordat mit dem Untergang der Monarchie hinfällig wurde, kam es zur erneuten vertraglichen Regelung zwischen dem Vatikan und dem Freistaat Bayern. Im Bayerischen Konkordat von 1924 wurden alle wesentlichen Bestimmungen erneuert und den Diözesanbischöfen weitere Rechte eingeräumt. So konnte der damalige Regensburger Bischof Ignatius von Senestrey auf die Berufung der Professorenschaft und der Rektoren Einfluss nehmen. Die Ortsbischöfe konnten und können nach Artikel 3 §2 auch bereits beamteten Lehrkräften die Lehrerlaubnis (Missio canonica) entziehen.

„Sollte einer der genannten Lehrer (...) von dem Diözesanbischofe wegen seiner Lehre oder wegen seines sittlichen Verhaltens aus triftigen Gründen beanstandet werden, so wird die Staatsregierung unbeschadet seiner staatsdienerlichen Rechte alsbald auf andere Weise für einen Ersatz sorgen.“

Bayerisches Konkordat 1924, Artikel 3, §2 -[3]

Die Professoren der PTHs wurden beamtenrechtlich denen der Theologischen Fakultäten an Universitäten gleichgestellt, ein Promotionsrecht bestand jedoch weiter nicht. Die Regensburger PTH hat zu dieser Zeit sechs theologische Lehrstühle.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schlossen das Deutsche Reich und der Vatikan im Juli 1933 das Reichskonkordat ab. Darin wurden die staatskirchenrechtlichen Vereinbarungen von 1924 erneuert und die Priesterausbildung unter der Zuständigkeit der Bischöfe bestätigt. Darüber hinaus wurde im Art. 19 des Konkordats ein ausdrücklicher Bestandsschutz der Philosophisch-theologischen Hochschulen vereinbart.

Anfang April 1933 forderte der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund die Studentenschaft der Regensburg PTH auf, sich an der Aktion wider den undeutschen Geist zu beteiligen. Der „Führer der Studentenschaft“, der Priesteramtsstudent Rupert Fochtner, antwortete am 26. April, man könne sich an der geplanten Bücherverbrennung "aus zeitlichen Gründen" nicht beteiligen.

„Eine Verbrennung jüdischen Schrifttums wird nicht erfolgen, da sich in unseren Büchereien solches nicht findet. Unsere Hochschule ist immer schon frei von jüdischem Geist gewesen und wird es auch in Zukunft sein, was man anscheinend von den Universitäten nicht immer sagen kann.“

Rupert Fochtner, 26. April 1933-[4]

Verbrannt wurden am 12. Mai 1933 auf dem Regensburger Neupfarrplatz Bücher verfemter Autoren, die angeblich „ausgesprochen bolschewistische, marxistische, internationale, pazifistische und atheistische Tendenzen aufweisen“ und vor allem aus der sozialdemokratischen „Volkswachtbuchhandlung“ und dem privaten Buchgeschäft „Bücherkiste“ stammten.[5]

Mitte November 1933 unterschrieben alle Professoren der Regensburger PTH das Bekenntnis zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat. Prorektor war seinerzeit Josef Engert, Rektor Franz Heidingsfelder. Am 9. Oktober 1939 wurden alle bayerischen Philosophisch-theologischen Hochschulen gemäß einer kultusministeriellen Anordnung geschlossen.[6]

PTH von 1945 bis zur Auflösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Zerschlagung des NS-Regimes gehörte Regensburg zur amerikanischen Besatzungszone; die Universitäten und Hochschulen blieben auf Direktive der amerikanischen Militärregierung vom Juli 1945 geschlossen. Um die PTHs möglichst bald wieder eröffnen zu können, schlugen das bayerische Kultusministerium in Abstimmung mit den örtlichen Bischöfen vor, die alte Professorenschaft wieder einzusetzen. Diese wurden daraufhin von der amerikanischen Militärregierung hinsichtlich ihrer politischen Einstellung befragt und für geeignet befunden.[7] Am 15. November 1945 konnte der Lehrbetrieb in Regensburg wieder aufgenommen werden.[8] Erst Anfang Februar 1947 wurden die PTH-Professoren nach dem Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946 genauer überprüft und von deutschen Spruchkammern entnazifiziert. Nach Vorgabe der amerikanischen Stellen sollten zunächst auch Dozenten, die als „Mitläufer“ und „Minderbelastete“ eingestuft wurden, von der Lehrtätigkeit ausgeschlossen werden. Die Regensburger PTH unter Rektor Josef Engert verschleppte allerdings die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Behörden, bis diese im Sande verlief.[9] Nach Intervention des Kultusministeriums wurden diese Restriktionen aufgeweicht, woraufhin die PTH Regensburg mehrere Dozenten der ehemaligen Deutschen Universität Prag berief, die als Mitläufer eingestuft worden waren.[10] So zum Beispiel der Historiker Anton Ernstberger. Als Regensburger Dozenten, die in der NS-Zeit an Versuchen mit KZ-Häftlingen beteiligt waren, sind zu nennen, der Anatom Anton Kiesselbach und der Chemiker Wolfgang Grassmann.[11]

An der Regensburger Philosophisch-theologischen Hochschule wurden von 1947 bis 1954/55 neben den regulären Priesteramtsstudenten zur Entlastung der Universitäten München, Würzburg und Erlangen jährlich etwa 3000 Studenten ausgebildet.[12] Im Wintersemester 1948/49 hatte die PTH mit 1516 Einschreibungen ihren höchsten Zuwachs zu verzeichnen. In dem im Juli 1962 verabschiedeten „Gesetz über die Errichtung einer vierten Landesuniversität“ wurde auch die Auflösung der PTH und die Einrichtung einer Theologischen Fakultät beschlossen. Letztere nahm im Sommersemester 1968 ihren Betrieb noch am Ölberg, in den Gebäuden der PTH, auf und übersiedelte ab 1971 in die Räume der neu errichteten Universität.

Zu den Hochschullehrern der philosophisch-theologischen Hochschule gehörten Georg Schreiber, Ernst Schwarz, Bernhard Panzram, Bruno Stäblein und Ernst Rösser.

Bekannte Professoren und Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeit des bischöflichen und königlichen Lyzeums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ignaz von Weinhart SJ (1705–1787), Professor der Theologie in Regensburg 1740–1742, ab 1742 Professor der Mathematik an der Universität Innsbruck
  • Karl Sardagna SJ (1731–1775), ab 1768 Professor der Dogmatik und Polemik
  • Karl Klocker OSB (1748–1805), nach Abberufung von der Professur für Kirchenrecht an der Universität Ingolstadt 1789, lehrte er am Lyzeum in Regensburg und an der Abtei Sankt Emmeram; 1796 zum Abt seines Professklosters in Benediktbeuern gewählt
  • Joseph Zenger (1757–1827), Professor für Philosophie 1792–1797
  • Placidus Heinrich OSB (1758–1825), 1791–1798 Professur „der Naturlehre, physikalischen Versuche, Stern- und Witterungskunde“ an der Universität Ingolstadt, ab 1812 Professur der Experimentalphysik am Lyceum in Regensburg
  • David Heinrich Hoppe (1760–1846), ab 1803 Professor der Botanik; Gründer und Direktor der Regensburger Botanischen Gesellschaft
  • Andreas Buchner (1776–1854), ab 1804 Professur für Philosophie am Lyceum in Dilingen, ab 1811 Professur für Geschichte am Lyceum in Regensburg und ab 1826 Professor für bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • Ferdinand von Schmöger (1792–1864), Lehrer der Mathematik und Direktor der Sternwarte
  • Anton Rietter (1808–1866), ab 1834 Professor der Moraltheologie am Lyceum in Amberg, ab 1842 am Lyceum in Regensburg und ab 1852 an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Franz Xaver Dirnberger (1809–1875), ab 1834 Professor für Moraltheologie; ab 1842 Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ab 1844 zusätzlich Professor der Moraltheologie und Direktor des Georgianums
  • Wilhelm Karl Reischl (1818–1873), 1845 Professor der Dogmatik und biblischen Exegese in Amberg, 1851 Professor der Kirchengeschichte und des Kirchenrechtes in Regensburg, 1867 Ordinarius für Moraltheologie an der Universität München
  • Wilhelm Constantin Wittwer (1822–1908), ab 1861 Professor für Naturgeschichte und Kurator der Sternwarte
  • Joseph Grimm (1827–1868), ab 1856 Professor der Exegese am Lyceum in Regensburg, ab 1874 Professor der neutestamentlichen Exegese an der Universität Würzburg
  • Lorenz Kastner (1833–1919), ab 1868 Professor der Philosophie
  • Friedrich Philipp von Abert (1852–1912), ab 1885 Professor für Dogmatik, ab 1890 an der Universität Würzburg; ab 1905 Erzbischof von Bamberg
  • Sebastian Killermann (1870–1956), Professor für Naturwissenschaft; Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde
  • Franz Seraph Schaub (1870–1927), Professor für Kirchengeschichte und bayerisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht
  • Karl Stöckl (1873–1959); ab 1919 Professor für Mathematik, Physik und Astronomie
  • Joseph Lippl (1876–1935), ab 1914 Professor für Exegese des AT, Biblische Hermeneutik und Hebräische Sprache
  • Julius Krieg (1882–1941), ab 1917 außerordentlicher Professor für Kirchenrecht

Studenten und Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottlieb Christoph Harleß (1738–1815), Klassischer Philologe, Philosoph und Literaturhistoriker
  • Franz Joseph Weinzierl (1777–1829), Domprediger und Dompakitular in Regensburg
  • Gregor von Scherr OSB (1804–1877), Abt von Kloster Metten und Erzbischof von München-Freising
  • Bonifaz Wimmer OSB (1809–1887), Gründer und Erzabt der Abtei St. Vincent in Pennsylvania/USA
  • Franz Xaver Reithmayr (1809–1872), Professor für neutestamentliche Exegese an der Universität München
  • Raymund Schlecht (1811–1891), Direktor des Schullehrerseminars in Eichstätt
  • Joseph Schrems (1815–1872), Domkapellmeister in Regensburg
  • Joseph Amberger (1815–1889), ab 1845 Regens des Priesterseminars und Unterricht in Pastoraltheologie in Regensburg, ab 1852 Domkapitular in Regensburg
  • Benedikt Braunmüller OSB (1825–1898), Abt von Kloster Metten
  • Paul Kagerer (1833–1907), Dompropst und Generalvikar in Regensburg
  • Joseph Lukas (1834–1878), Abgeordneter im Bayerischen Landtags und im Zollparlament
  • Franz Xaver Witt (1834–1888), Kirchenmusiker, Lehrer für Choralgesang, Homiletik und Katechetik am Klerikalseminar in Regensburg
  • Andreas Niedermayer (1835–1872), Administrator der Deutschordens-Kommende zu Frankfurt-Sachsenhausen, Schriftsteller und Historiker
  • Johann Baptist von Anzer SVD (1851–1903), Bischof der deutschen Chinamission in der Provinz Shandong
  • Joseph Auer (1855–1911), Priester un Komponist
  • Franz Seraphim Lederer (1866–1939), Abgeordneter im Deutschen Reichstag
  • Franz Xaver Kiefl (1869–1928), Studium der Philosophie und Theologie in Regensburg 1889/90 (danach an der Universität München), Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte sowie Rektor an der Universität Würzburg, Domkapitular und Domdekan in Regensburg
  • Johann Baptist Wirthmüller (1874–1905), ab 1867 außerordentliche und ab 1871 ordentlicher Professor der Patrologie an der Universität Würzburg, ab 1874 Professor der Moraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ab 1880 Universitätsprediger

Zeit der Philosophisch-Theologischen Hochschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Waldmann (1874–1953), ab 1923 Professor für Moraltheologie, 1925–1928 Hochschulrektor
  • Franz Heidingsfelder (1882–1942), Historiker; Professor für Kirchen- und Kunstgeschichte, 1937–1939 Rektor der Hochschule
  • Josef Engert (1882–1964), Professor der Philosophie und Rektor der Hochschule
  • Ernst Wolgast (1888–1959), Staats- und Völkerrechtler, 1947/1948 Lehrbeauftragter an der Hochschule
  • Ernst Schwarz (1895–1983), Germanist und Literaturwissenschaftler; Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag; nach der Vertreibung 1945 zunächst Lehrbeauftragter an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Regensburg; ab 1955 ordentlicher Professor für germanische und deutsche Philologie an der Universität Erlangen
  • Helmut Berve (1896–1979), Althistoriker, Professor der Alten Geschichte an den Universitäten Leipzig und München; wegen seiner Einstufung als nationalsozialistischer Aktivist 1945 aus dem Hochschuldienst entlassen; nach der Einstufung als Mitläufer 1949 außerordentlicher Professor an der Philosophisch-theologischen Hochschule Regensburg; ab 1954 Professor in Erlangen; Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • Karl Theodor Schäfer (1900–1974), außerordentlicher Professor an der Hochschule; ab 1946 Professor für neutestamentliche Exegese an der Universität Bonn
  • Joseph Ziegler (1902–1988), ab 1946 Professor für Altes Testament an der Hochschule, ab 1948 an der Universität Würzburg
  • Joseph Reuss (1904–1986), Professor für neutestamentliche Exegese, Rektor der Hochschule; ab 1964 Professor für Biblische Einleitungswissenschaft an der Universität Würzburg
  • Heinz Fleckenstein (1905–1995), ab 1945 Professor für Moraltheologie und ab 1947 Rektor der Hochschule; 1953 als Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an die Universität Würzburg berufen
  • Karl Hugo Strunz (1910–2006), Lehrtätigkeit in Mineralogie an der Hochschule nach dem 2. Weltkrieg, ab 1951 Professor an der TU Berlin
  • Bernhard Panzram (1902–1998), ab 1947 Professor für Kirchenrecht an der Hochschule, ab 1954 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Otto Kuss (1905–1991), ab 1946 Professor für Patrologie an der Hochschule, ab 1948 an der Theologischen Fakultät Paderborn, ab 1960 Professor für neutestamentliche Exegese an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Franz Mußner (1916–2016), ab 1965 Professor für neutestamentliche Exegese an der Hochschule, ab 1967 an der neu errichteten Universität Regensburg
  • Ferdinand Ulrich (* 1931), ab 1961 außerordentlicher Professor für Philosophie an Hochschule, ab 1967 Professor für Philosophie an der neu errichteten Universität Regensburg

Studenten und Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Schwerdt (1923–2007), Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde in Regensburg und des Landesausschusses der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
  • Helmut Pigge (1919–2000), Dramaturg und Drehbuchautor
  • Karl Forster (1904–1963), Komponist, Chordirigent und Domkapellmeister an der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin
  • Peter Gaeffke (1927–2005), Sprachwissenschaftler und Indologe
  • Hans-Joachim Diesner (1922–1994), Althistoriker
  • Walter Tröger (1926–2004), Studium der Psychologie und Pädagogik; Professor an der Pädagogischen Hochschule, dann der Universität Regensburg
  • Vinzenz Guggenberger (1929–2012), Weihbischof in Regensburg
  • Gerhard Pfohl (1929–2016), Studium der klassischen Philologie in Regensburg, dann in München; Professor für Medizingeschichte an der TU München
  • Max Fischer (CSU) (1927–2015), deutscher Politiker
  • Wilhelm Schraml (* 1935), Weihbischof in Regensburg, Bischof von Passau

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Hausberger: Lyzeum - Philosophisch-Theologische Hochschule - Klerikalseminar. Ein Streifzug durch die Geschichte der Priesterausbildungsstätten in Regensburg, in: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg, Bd. 37, 2003, S. 55–79.
  • Karl Hausberger: Die Philosophisch-Theologische Hochschule Regensburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Bestandsaufnahme. In: Paul Mai u.a.: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg. Bd. 40, Verlag des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte, 2008.
  • Ingo Schröder: Die staatlichen philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978. Dissertation, Universität München, 2003. [Elektronische Ressource] 2004, 209 Bl. - Online-Ressource PDF
  • Universität Regensburg (Hg.): Gelehrtes Regensburg - Stadt der Wissenschaft, Stätten der Forschung im Wandel der Zeit; [Begleitbuch zur Ausstellung der Universität Regensburg, der Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken, der Museen der Stadt Regensburg vom 5. Oktober bis 19. November 1995 in der Städtischen Galerie "Leerer Beutel", Museen der Stadt Regensburg], Univ.-Verl. Regensburg,1995.
  • Robert Werner: Braune Flecken auf dem Priesterrock. Studien zur Verleugnung und Verdrängung der NS-Vergangenheit der Regensburger Theologen Josef Engert, Rudolf Graber und Theobald Schrems, Regensburg 2015, ISBN 978-3-9814689-6-0.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Hausberger: Lyzeum - Philosophisch-Theologische Hochschule - Klerikalseminar. Ein Streifzug durch die Geschichte der Priesterausbildungsstätten in Regensburg, in: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg Bd 37, 2003, S. 66.
  2. Ingo Schröder: Die staatlichen Philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978, 2003, S. 12.
  3. zitiert nach: Ingo Schröder: Die staatlichen philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978, 2003, S. 26.
  4. Brief der Studentenschaft der phil. theol. Hochschule Regensburg vom 26. April 1933, Materialien zur Bücherverbrennung (Aufruf März 2014)
  5. „Unsere Hochschule ist immer schon frei von jüdischem Geist gewesen“, Recherche von Robert Werner vom 14. Mai 2013 auf regensburg-digital, (letzter Aufruf vom März 2014)
  6. Karl Hausberger: Die Philosophisch-Theologische Hochschule Regensburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Bestandsaufnahme. In: Paul Mai u.a.: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg. Bd. 40, Verlag des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte, 2008, S. 404.
  7. Ingo Schröder: Die staatlichen Philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978, 2003, S. 87.
  8. Karl Hausberger: Lyzeum, Hochschule, Universität, in: Universität Regensburg (Hg.): Gelehrtes Regensburg - Stadt der Wissenschaft, 1995, S. 190.
  9. Ingo Schröder: Die staatlichen Philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978, 2003, S. 96.
  10. Ingo Schröder: Die staatlichen Philosophisch-theologischen Hochschulen in Bayern von 1923 bis 1978, 2003, S. 122.
  11. Florian Schmaltz: Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus: zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie, (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus Band 11), Wallstein Verlag, 2005, S. 298.
  12. Hans Jürgen Höller: Eine lange Geschichte: Die Gründung der Universität Regensburg, in: Universität Regensburg (Hg.): Gelehrtes Regensburg - Stadt der Wissenschaft, 1995, S. 212.