Phobetor

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Phobetor (grie. Φοβήτωρ; zu dt. „der Schrecken, der Erschreckende“) oder Ikelos (grie. Ἴκελος; zu dt. „die Ähnlichkeit, das Abbild“) ist ein Gott der griechischen Mythologie. Er ist ein Sohn des Hypnos (Gott des Schlafes) und bildet zusammen mit seinen Brüdern Morpheus („Gestalt“) und Phantasos („Einbildung, Fantasie“) eine Dreiheit an Traumgöttern (Oneiroi). Dazu kommen noch 1000 weitere Brüder, allesamt Söhne des Hypnos. Die Brüder werden auch als Oneiroi bezeichnet. Phobetor ergänzt seine Brüder dadurch, dass er sich in den Träumen der Menschen und Götter in wilde Tiere verwandelt. Morpheus hingegen ahmt Menschen nach, während Phantasos leblose Gegenstände und Naturgewalten verkörpert. Während die namenlosen Oneiroi ihre Träume an das Volk senden, übernehmen Morpheus, Phobetor und Phantasos diese Aufgabe bei Königen und Stammesfürsten.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • C. Scott Littleton: Gods, Goddesses, and Mythology, Band 4. Marshall Cavendish/Tarrytown, New York (US) 2005, ISBN 076147563X.
  • Wilhelm Vollmer: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Reprint-Verlag, Leipzig 2003 (Neuauflage), ISBN 3826222008.
  • Bettina Windau: Somnus. Neulateinische Dichtung an und über den Schlaf. Studien zur Motivik. Texte, Übersetzung, Kommentar. Wissenschaftlicher Verlag, 1998. ISBN 3884763059.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ikelos im Greek Myth Index (englisch)
  • Oneiroi im Theoi Project (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ovid, Metamorphosen XI, 633ff.