Phoenix Mecano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Phoenix Mecano AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0002187810
Gründung 1975
Sitz Stein am Rhein, Schweiz
Leitung Rochus Kobler
(Geschäftsführer)
Benedikt Goldkamp
(VR-Präsident)
Mitarbeiterzahl 6'152 (2011)
Umsatz 529,8 Mio. EUR (2011)
Branche Elektronik/Elektrotechnik
Website phoenix-mecano.com

Die Phoenix Mecano AG mit Sitz in Stein am Rhein ist ein international tätiges Schweizer Technologieunternehmen in den Bereichen der Gehäusetechnik und industriellen Komponenten. Das Unternehmen stellt technische Gehäuse, Elektronikbauteile, Verstellmotoren und Systemintegrationen her. Phoenix Mecano beschäftigt über 6'000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 529,8 Millionen Euro. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert.

Tätigkeitsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen gliedert sich in die drei Sparten Gehäusetechnik, Mechanische Komponenten und ELCOM/EMS auf.

In der Sparte Gehäusetechnik stellt Phoenix Mecano Gehäuse aus Aluminium, Kunststoff und glasfaserverstärktem Polyester, Maschinensteuertafeln und Aufhängesysteme sowie Folientastaturen her.

Die Sparte Mechanische Komponenten produziert Aluminiumprofil-Montagesysteme, Positionierer, Industrieklemmen, Linearantriebe sowie Verstellmotoren für die unterschiedlichsten Anwendungen vom Autobau bis in den Wohn- und Pflegebereich.

Die Sparte ELCOM/EMS ist auf Ringkerntransformatoren, Codierschalter, Folientastaturen, induktive Bauelemente und Steckverbinder, Leiterplattenbestückung, Backplanes, elektronische Münzprüfsysteme und Elektronikauftragsentwicklung bis hin zum kompletten Subsystem spezialisiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1975 unter der Firma „Phoenix Maschinentechnik AG“ gegründet. Das erste Tätigkeitsgebiet umfasste die Herstellung und den Vertrieb technischer Gase für die Schweissindustrie. Über das Gas kam das Unternehmen zum Schweissbrenner und befasste sich fortan damit. 1976 stieg das Unternehmen in den Bereich für Gehäuse für elektronische Geräte ein. Im gleichen Jahr übernahm Phoenix seinen schärfsten Wettbewerber.

Nach dem Erwerb der Firma Hartmann, einem Hersteller von elektrotechnischen Teilen, festigte Phoenix seine Stellung als Komponentenhersteller für die Industrieelektronik. 1986 wurde der nicht mehr passende Firmenname in Phoenix Mecano AG abgeändert. 1988 folgte der Börsengang.

In den darauf folgenden Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf Nebenprodukte, die von den Entwicklern, Ingenieuren und Maschinenbauern nicht als strategisch angesehen wurden, womit sich Phoenix Mecano auch als Outsourcing Partner betätigte. Als in den 1990er Jahren zunehmend komplexere Komponenten und auch so genannte Subsysteme ausgelagert wurden, ergab sich für Phoenix Mecano die Möglichkeit, einen höheren Wertschöpfungsanteil als Zulieferer zu übernehmen. Mit dem dazu intern aufgebauten, und auch akquirierten, Know-how eröffnete sich dem Unternehmen die Möglichkeit, auch andere als die angestammten Märkte Maschinenbau und Industrieelektronik zu beliefern. Das Geschäft wurde erweitert und umfasst heute auch die Märkte Lifestyle-Möbel, Medizintechnik, Oil & Gas und Solartechnik.

Die Phoenix Mecano-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Phoenix Mecano-Gruppe ist in drei Sparten unterteilt: Zu der Sparte der Gehäusetechnik zählen die Unternehmen Bopla Gehäuse Systeme GmbH, Kundisch GmbH + Co. KG und Rose Systemtechnik GmbH. Die Sparte ELCOM/EMS umfasst die Unternehmen Phoenix Mecano Power Quality GmbH & Co. KG, Hartmann Codier GmbH, Hartmann Elektronik GmbH, Phoenix Mecano Digital Elektronik GmbH, Plein & Baus GmbH, PTR Messtechnik GmbH + Co. KG. Die Firmen Dewert Antriebs- und Systemtechnik GmbH, Okin Motion Technologies GmbH und RK Rose + Krieger GmbH zählen zu der Sparte Mechanische Komponenten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]