Phoenix Mecano

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Phoenix Mecano AG

Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0002187810
Gründung 1975
Sitz Stein am Rhein, Schweiz Schweiz
Leitung
Mitarbeiterzahl ca. 8000
Umsatz 817.0 Mio. Euro
Branche Elektronikzulieferer
Website phoenix-mecano.com
Stand: 2021

Die Phoenix Mecano AG mit Sitz in Stein am Rhein ist ein international tätiges Schweizer Technologieunternehmen in den Bereichen der Gehäusetechnik und industriellen Komponenten. Das Unternehmen stellt technische Gehäuse, Elektronikbauteile, Verstellmotoren und Systemintegrationen her. Phoenix Mecano beschäftigt rund 8'000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 817,0 Millionen Euro.[1] Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert.

Tätigkeitsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen gliedert sich in die drei Sparten DewertOkin Technology Group, Industrial Components und Enclosure Systems auf.[2]

In der Sparte Enclosure Systems stellt Phoenix Mecano Gehäuse aus Aluminium, Kunststoff und glasfaserverstärktem Polyester, Maschinensteuertafeln und Aufhängesysteme sowie Folientastaturen her.

Die Sparte DewertOkin Technology Group produziert Antriebe und Steuerungen für elektrisch verstellbare Möbel im Wohn- und Pflegebereich.

Die Sparte Industrial Components ist auf Aluminiumprofil-Montagesysteme, Lineareinheiten, Rohrverbinder, Ringkerntransformatoren, Codierschalter, induktive Bauelemente und Steckverbinder, Leiterplattenbestückung, Backplanes, elektronische Münzprüfsysteme und Elektronikauftragsentwicklung bis hin zum kompletten Subsystem spezialisiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1975 unter der Firma „Phoenix Maschinentechnik AG“ gegründet. Das erste Tätigkeitsgebiet umfasste die Herstellung und den Vertrieb technischer Gase für die Schweissindustrie. Über das Gas kam das Unternehmen zum Schweissbrenner und befasste sich fortan damit. 1976 stieg das Unternehmen in den Bereich für Gehäuse für elektronische Geräte ein. Im gleichen Jahr übernahm Phoenix seinen schärfsten Wettbewerber.

Nach dem Erwerb der Firma Hartmann, einem Hersteller von elektrotechnischen Teilen, festigte Phoenix seine Stellung als Komponentenhersteller für die Industrieelektronik. 1986 wurde der nicht mehr passende Firmenname in Phoenix Mecano AG abgeändert. 1988 folgte der Börsengang.

In den darauf folgenden Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf Nebenprodukte, die von den Entwicklern, Ingenieuren und Maschinenbauern nicht als strategisch angesehen wurden, womit sich Phoenix Mecano auch als Outsourcing Partner betätigte. Als in den 1990er Jahren zunehmend komplexere Komponenten und auch so genannte Subsysteme ausgelagert wurden, ergab sich für Phoenix Mecano die Möglichkeit, einen höheren Wertschöpfungsanteil als Zulieferer zu übernehmen. Mit dem dazu intern aufgebauten, und auch akquirierten, Know-how eröffnete sich dem Unternehmen die Möglichkeit, auch andere als die angestammten Märkte Maschinenbau und Industrieelektronik zu beliefern. Das Geschäft wurde erweitert und umfasst heute auch die Märkte Lifestyle-Möbel, Medizintechnik, Oil & Gas und Solartechnik.

Die Phoenix Mecano-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Phoenix Mecano-Gruppe ist in drei Sparten unterteilt, im Einzelnen die Sparte Enclosure Systems, die Sparte Industrial Components und die Sparte DewertOkin Technology Group.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Medienmitteilung: Phoenix Mecano wächst zweistelleg und verdoppelt Betriebsergebnis. phoenix-mecano.com. Abgerufen am 16. März 2022.
  2. Provisorischer Abschluss des Geschäftsjahres 2020 der Phoenix Mecano-Gruppe. phoenix-mecano.com. Abgerufen am 17. Juli 2021.