Physikalische und Rehabilitative Medizin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Physikalische und Rehabilitative Medizin umfasst nach der Definition aus der deutschen Weiterbildungsordnung für Fachärzte „die sekundäre Prävention, die Erkennung, die fachbezogene Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation bei Krankheiten, Schädigungen und deren Folgen mit den Methoden der physikalischen Therapie, der manuellen Therapie, der Naturheilverfahren und der Balneo- und Klimatherapie sowie die Gestaltung des Rehabilitationsplanes“.

Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin arbeiten meistens in Rehabilitationskliniken. Die Weiterbildungszeit beträgt fünf Jahre und umfasst neben drei Jahren in diesem Fachgebiet auch je ein Jahr in Innerer Medizin und Chirurgie.

In Österreich lautet die Berufsbezeichnung „Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation“. Die Ausbildung umfasst 4 Jahre im eigentlichen Fachbereich (Hauptfach) und 2 Jahre in den folgenden Nebenfächern: 1 Jahr Innere Medizin, 6 Monate Neurologie, 3 Monate Orthopädie und 3 Monate Unfallchirurgie. Für alle Ärzte, die nach 1997 die Ausbildung begonnen haben, ist die Anerkennung als Facharzt an eine erfolgreich absolvierte Facharztprüfung gebunden.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]