Piatra Neamț

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Piatra Neamț
Karácsonkő
Wappen von Piatra Neamț
Piatra Neamț (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Neamț
Koordinaten: 46° 56′ N, 26° 22′ OKoordinaten: 46° 55′ 53″ N, 26° 22′ 11″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 310 m
Fläche: 77,50 km²
Einwohner: 85.055 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 1.097 Einwohner je km²
Postleitzahl: 610xxx
Telefonvorwahl: (+40) 02 33
Kfz-Kennzeichen: NT
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Munizipium
Gliederung: 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden
Bürgermeister: Dragoș Victor Chitic (PNL)
Postanschrift: Str. Ștefan cel Mare, nr. 8
loc. Piatra Neamț, jud. Neamț, RO–610101
Website:
Piatra Neamț (rotes Viereck) - Rumänien - Nachbarorte: Roman, Bacău, Miercurea Ciuc
Piatra Neamț
Blick auf Piatra Neamț
Teatru Tineretului („Jugendtheater“)

Piatra Neamț [ˈpjatra ne̯amt͜s] (wörtlich „Deutschstein“, ungarisch Karácsonkő) ist die Hauptstadt des Kreises Neamț in Rumänien.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piatra Neamț liegt in der historischen Region Westmoldau, auf den Terrassen des linken Ufers der Bistrița (Bistritz) umgeben von Ausläufern der Ostkarpaten, den Bergen Pietricica, Cozla, Cernegura und Bâtca Doamnei an den Nationalstraßen (drum național) DN 15, 15C und 15D.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Piatra lui Crăciun gegründet. Sie entwickelte sich nach der Errichtung eines Fürstenhofes durch Ștefan cel Mare, Fürst der Moldau (1433–1504), zu einem berühmten Kunstgewerbe- und Wirtschaftszentrum. Der nahe liegende Ort Târgu Neamț war im Mittelalter Zentrum einer deutschsprachigen Siedlerkolonie, daher auch der Name (Neamț= Deutsch).

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß den Angaben der europäischen Statistikbehörde EUROSTAT aus dem Jahr 2001 betrug das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum -2,0 %. 17,1 % der Menschen waren erwerbslos. 15,6 % der Bevölkerung waren unter 15 Jahren, 2,8 % waren über 75 Jahre alt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neolithische Cucuteni-Keramik
  • Der Fürstenhof (1468–1475 errichtet)[3]
  • Die Holzkirche Adormirea Maicii Domnului
  • Die Kirche Sf. Ioan Botezatorul
  • Die alte und die neue Synagoge
  • Mehrere Museen der Stadt. Eine bedeutende Sammlung der neolithischen Cucuteni-Kultur befindet sich im Archäologischen Museum (Muzeul de Artă eneolitică Cucuteni).
  • Kloster Sf. Vasile Cel Mare (etwa 10 km nördlich)
  • Kloster Bistrița (etwa 10 km westlich)

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Piatra Neamț – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. Angaben zum Fürstenhof bei neamt.ro abgerufen am 7. Dezember 2015 (rumänisch)