Diego Maradona

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Diego Maradona
Maradona 1986 vs italy.jpg
Diego Maradona bei der WM 1986
Personalia
Name Diego Armando Maradona Franco
Geburtstag 30. Oktober 1960
Geburtsort LanúsArgentinien
Größe 165 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1969–1976 Argentinos Juniors
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1976–1981 Argentinos Juniors 168 (136)
1981–1982 Boca Juniors 40 0(28)
1982–1984 FC Barcelona 36 0(22)
1984–1991 SSC Neapel 188 0(81)
1992–1993 FC Sevilla 26 00(5)
1993 Newell’s Old Boys 7 00(0)
1995–1997 Boca Juniors 31 00(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1977–1979 Argentinien U20 14 00(8)
1979–1994 Argentinien 91 0(34)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1994 Deportivo Textil Mandiyú
1995 Racing Club
2008–2010 Argentinien
2011–2012 Al-Wasl
2017–2018 Al-Fujairah SC
2018–2019 Dorados de Sinaloa
2019– Gimnasia y Esgrima La Plata
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Diego Armando Maradona Franco[1] (* 30. Oktober 1960 in Lanús) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler und aktiver Fußballtrainer.[2]

Maradona gewann mit Boca Juniors einmal die Argentinische Meisterschaft (1982). Mit dem FC Barcelona gewann er den Spanischen Pokal (1983), den spanischen Ligapokal (1983) sowie den spanischen Superpokal (1983). Mit der SSC Neapel gewann Maradona zweimal die Italienische Meisterschaft (1986/87, 1989/90) sowie jeweils einmal den italienischen Pokal (1986/87), den italienischen Superpokal (1990) und den UEFA-Pokal (1988/89). In den 491 Pflichtspielen in seiner Vereinskarriere erzielte er insgesamt 259 Tore.

In der Nationalmannschaft wurde Maradona Junioren-Weltmeister (U20-WM) (1979), mit der A-Auswahl von Argentinien wurde er 1986 Weltmeister und gewann den Artemio-Franchi-Pokal (1993). In 91 Länderspielen erzielte er für Argentinien 34 Tore.

Maradona gilt als der Beste oder zumindest einer der besten Fußballspieler der Geschichte.[3][4] Bei der Wahl zum FIFA-Spieler des 20. Jahrhunderts gewann er die Internet-Abstimmung und wurde zusammen mit Pelé, der eine Wahl unter Lesern des FIFA Magazine und Mitgliedern des FIFA-Exekutivkomitees gewonnen hatte, als FIFA Player of the Century ausgezeichnet.[5][6][7] Diego Maradona wurde viermal (1979, 1980, 1981 und 1986) zu Argentiniens Fußballer des Jahres gewählt. 1979 war er der jüngste Spieler, der bis dahin diesen Titel verliehen bekam. Dieser Rekord wurde erst 1999 von Javier Saviola eingestellt. Zudem wurde er zweimal Argentiniens Sportler des Jahres (1979, 1986)[8] und Argentiniens Sportler des 20. Jahrhunderts (1999).[9]

Er war von Oktober 2008 bis Juli 2010 Trainer der argentinischen Fußballnationalmannschaft.

Während und nach seiner Karriere als Fußballspieler wurde er wegen Doping- und Drogenproblemen wiederholt öffentlich kritisiert.

Herkunft und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diego Armando Maradona wurde am 30. Oktober 1960 in Lanús als viertes von insgesamt acht Kindern des Fabrikarbeiters Diego Maradona Senior († 2015) und Dalma Salvadore Franco († 2011) geboren. Er war nach drei Töchtern der erste Sohn seiner Familie, die in ärmlichen Verhältnissen in Villa Fiorito, einer Villa Miseria am südlichen Stadtrand der Hauptstadt im Großraum Buenos Aires wohnte.

Maradona heiratete seine langjährige Freundin Claudia Villafañe am 7. November 1989 in Buenos Aires und zeugte mit ihr zwei Töchter: Dalma Nerea (* 1987) und Giannina Dinorah (* 1989). Die Ehe wurde 2004 geschieden. Seine Tochter Giannina war mit dem argentinischen Fußballer Sergio Agüero liiert.[10]

Zu seiner Zeit in Neapel unterhielt Maradona eine Beziehung zu Cristiana Sinagra, aus welcher der Sohn Diego Armando jr. (* 1986) hervorging, der mittlerweile in der italienischen Strandfußball-Nationalmannschaft spielt. Darüber hinaus zeugte Maradona eine Tochter (* 1996) mit Valeria Sabalaín und einen weiteren Sohn (* 2013) mit Verónica Ojeda.

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Schritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit frühester Kindheit beschäftigte sich Diego Maradona ausschließlich mit dem Fußball. Als er neun Jahre alt war, wurde er beim Spielen mit seiner Straßenmannschaft Estrella Roja von einem Talentsucher des Erstligisten Argentinos Juniors aus Buenos Aires entdeckt und verpflichtet. Fortan spielte er in der Kindermannschaft des Vereins. Diese Los Cebollitas („Die Zwiebelchen“) blieben 136 Spiele lang ungeschlagen, der junge Diego wurde El Pibe de Oro („Der Goldjunge“) genannt. Als zwölfjähriger Balljunge unterhielt er in den Halbzeitpausen der Seniorenmannschaft die Zuschauer im Stadion mit Dribbelkünsten und Kabinettstückchen.

Debüt mit Argentinos Juniors (1976 bis 1981)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. Oktober 1976 debütierte Maradona mit nur 15 Jahren im Ligaspiel gegen Talleres de Córdoba als Einwechselspieler in der argentinischen Primera División. Er knüpfte in der Seniorenmannschaft der Argentinos Juniors nahtlos an seine Leistungen aus der Jugend an und zählte schnell zu den Stammkräften. Am 14. November erzielte er seine ersten beiden Erstligatore. In der Saison 1977 gelang ihm mit 19 Toren in 49 Spielen der Durchbruch. In jenem Jahr machte er seinen Jugendfreund Jorge Cyterszpiler zu seinem Agenten.[11] In der Spielzeit 1978 war er mit 21 Toren erstmals bester Torschütze des Torneo Metropolitano. 1979 und 1980 war er nicht nur bester Torschütze des Metropolitano, sondern auch des Torneo Nacional. Bereits der herausragende Spieler der argentinischen Liga, erlangte er 1979 als bester Spieler der Junioren-Weltmeisterschaft erstmals auch internationale Bekanntheit. Die Argentinos Juniors wurden in der Saison 1980 mit Hilfe seiner Tore erstmals Vizemeister. Daraufhin wurde Maradona in beiden Jahren zu Argentiniens und Südamerikas Fußballer des Jahres gewählt. Von den heimischen Medien wurde er mit dem Brasilianer Zico verglichen, der damals als bester Spielmacher Südamerikas betrachtet wurde.

Boca Juniors (1981 bis 1982)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona im Trikot der Boca Juniors (1981)

Maradona wurde nun von zahlreichen Großvereinen umworben. Eine lukrative Offerte von River Plate lehnte er ab. Stattdessen wechselte er im Februar 1981 für 3 Millionen D-Mark zu den Boca Juniors. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel, einem 4:2-Sieg gegen Talleres de Córdoba, gelangen ihm zwei Tore. Dies war der Anfang einer erfolgreichen Zeit in „La Bombonera“. In seinem ersten Superclásico vor heimischem Publikum leistete er mit einem Sololauf die Vorarbeit zum Führungstor von Miguel Brindisi. Darüber hinaus traf er sehenswert zum 3:0-Endstand, indem er eine Flanke von Carlos Córdoba im Strafraum annahm, den argentinischen Nationaltorhüter Ubaldo Fillol umspielte und den auf die Torlinie zurückgeeilten Verteidiger Alberto Tarantini narrte, bevor er den Ball ins Tor bugsierte. Trotz Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Silvio Marzolini, der Maradona nicht die Sonderbehandlung zukommen ließ, die er bei den Argentinos Juniors genossen hatte, und Druck von der Barra Brava des Vereins, gewann Boca im August 1981 das Torneo Metropolitano. Im Torneo Nacional schied der Klub bereits im Viertelfinale aus. Am Ende des Jahres wurde Maradona zum dritten Mal hintereinander zu Argentiniens Fußballer des Jahres gewählt. Mit nur 21 Jahren galt er nun endgültig als der neue Superstar im Weltfußball und nahm den seit Pelés Rücktritt vakanten Status als „bester Fußballer der Welt“ ein. Im Frühjahr 1982 bestritt er mit Boca im Rahmen des Torneo de verano noch einige Freundschaftsspiele, bevor er zur Nationalmannschaft berufen wurde, um sich in einem viermonatigen Trainingslager auf die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien vorzubereiten.

FC Barcelona (1982 bis 1984)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Weltmeisterschaft wechselte Maradona für die Rekordablösesumme von knapp 16 Millionen D-Mark nach Europa zum FC Barcelona.[12] In Katalonien wurde er zunächst von Udo Lattek trainiert und war auf Anhieb Stammspieler. Bis Anfang Dezember bestritt er 13 von 14 Ligaspielen und schoss sechs Tore. im Anschluss fiel er jedoch durch eine Hepatitis-Erkrankung drei Monate aus und verpasste 13 Ligabegegnungen. Mitte März gab er sein Comeback. Zu diesem Zeitpunkt war Lattek, mit dem er sich wiederholt Auseinandersetzungen geliefert hatte,[13] bereits entlassen und von Maradonas Landsmann, dem ehemaligen argentinischen Nationaltrainer Menotti, ersetzt worden. Ungeachtet dessen landete der FC Barcelona am Ende der Saison 1982/83 nur auf einem enttäuschenden vierten Platz. Durch einen 2:1-Sieg im Finale gegen Real Madrid gewann Barça Anfang Juni 1983 aber zumindest den Pokal. Auch bei der ersten Austragung des kurzlebigen Ligapokals setzte sich Barcelona Ende Juni in zwei Finalspielen gegen Real Madrid durch. Maradona erzielte dabei in beiden Begegnungen ein Tor. Insbesondere sein Hinspieltor im Estadio Santiago Bernabéu, im Zuge dessen er alleine auf das gegnerische Tor zusteuerte, den Torhüter umspielte und anschließend noch einen Verteidiger ins Leere grätschen ließ, bevor er den Ball ins Tor beförderte, sorgte für Aufsehen.

Nachdem er im Vorjahr krankheitsbedingt nur 20 Ligaspiele hatte absolvieren können, startete Maradona mit viel Ehrgeiz in die Spielzeit 1983/84. Am 4. Spieltag erlitt er jedoch nach einem schweren Foul von Bilbao-Verteidiger Andoni Goikoetxea eine Sprunggelenkfraktur, woraufhin er dreieinhalb Monate pausieren musste und erneut einen Großteil der Saison verpasste. Mit Disziplin und Trainingsfleiß kämpfte er sich im Januar 1984 wieder in die Mannschaft zurück. Bis zum Saisonende bestritt er insgesamt 16 Ligaspiele und schoss dabei 11 Tore. Barcelona verpasste als Tabellendritter aber erneut den Meistertitel. Im Pokal erreichte der Klub einmal mehr das Finale, verlor dieses jedoch ausgerechnet gegen Athletic Bilbao. Unmittelbar nach dem Abpfiff zettelte Maradona dabei vor den Augen des spanischen Königs Juan Carlos eine Massenschlägerei an, wofür ihm vom spanischen Fußballverband eine dreimonatige Sperre auferlegt wurde.[14] Bereits in den Monaten zuvor war Maradona des Öfteren mit Vereinspräsident Josep Lluís Núñez aneinandergeraten, z. B. weil er das Nachtleben in vollen Zügen genoss[14] – in Barcelona kam er erstmals mit Kokain in Kontakt[15] – oder gegen Autogrammsammler handgreiflich wurde. Nun aber war die Schmerzgrenze erreicht. Der Verein setzte Maradona auf die Transferliste, um ihn zu verkaufen. Das verlorene Pokalfinale war sein letztes Spiel für den FC Barcelona.

SSC Neapel (1984 bis 1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona-Präsentation in Neapel

Im Juli 1984 schloss sich Maradona für die Rekordablösesumme von 24 Millionen D-Mark dem italienischen Erstligisten SSC Neapel an. Bis heute ist fraglich geblieben, wie Vereinspräsident Corrado Ferlaino die enorme Summe für die Ablöse auftreiben konnte, da Neapel bis dato noch nie italienischer Meister geworden und in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entgangen war. Ein Journalist, der bei Maradonas Vorstellung fragte, ob dieser wisse, wer die Camorra sei und welchen Einfluss sie in der süditalienischen Hafenstadt habe, wurde von einem wütenden Ferlaino des Presseraumes verwiesen. Anschließend wurde Maradona von ca. 75.000 Fans im Stadio San Paolo empfangen. Die Menschen in Neapel verbanden mit Maradona die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft, um endlich den wirtschaftlich stärkeren und erfolgreicheren Vereinen aus Norditalien wie Juventus Turin, dem AC Mailand und Inter Mailand Paroli bieten zu können.[16] Für sie war „Diego“ mehr als ein Fußballspieler und Maradona hatte aufgrund seiner Herkunft wenig Mühe, sich mit den Neapolitanern zu identifizieren und deren Zuneigung zu erwidern.[17]

Maradona benötigte Anlaufzeit, um sich an die robuste italienische Spielweise zu gewöhnen. Zu Beginn der Spielzeit 1984/85 gewann die SSC Neapel nur eines der ersten neun Ligaspiele. Die Ergebnisse verbesserten sich im Saisonverlauf jedoch deutlich und Neapel schloss die Saison im gesicherten Mittelfeld ab. Anschließend wurde mit Ottavio Bianchi ein neuer Trainer verpflichtet, der Maradona auf dem Spielfeld mehr Schutz und Freiheiten gewährte, so dass dieser noch mehr Einfluss auf das Angriffsspiel nehmen konnte. Darüber hinaus entwickelten sich Spieler wie Ciro Ferrara, Fernando De Napoli oder Salvatore Bagni an seiner Seite zu wichtigen Leistungsträgern. In der Saison 1985/86 wurde Neapel Tabellendritter und qualifizierte sich für den UEFA-Pokal. Maradona wandelte nun auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Nachdem er Argentinien im Sommer 1986 zum Gewinn der Weltmeisterschaft verholfen hatte, führte er die SSC Neapel in der Saison 1986/87 als Spielmacher, wichtigster Torschütze und Vorbereiter, Kapitän sowie Integrationsfigur zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Obendrein gewann der Verein am Saisonende auch noch den Pokal. Durch diesen nicht für möglich gehaltenen Erfolg entwickelte sich um Maradona in Neapel ein nie dagewesener Fankult.[18] Die Stadt versank im Ausnahmezustand. Autokorsos, Straßenfeste und Mauergemälde mit Maradonas Konterfei beherrschten die Szenerie. Populärer Gesang der Tifosi wurde Ho visto Maradona! („Ich sah Maradona!“), eine Art Liebeserklärung an Maradona.[19]

In der Saison 1987/88 deutete vieles auf den erneuten Gewinn der Meisterschaft hin: Neapels Sturmreihe, bestehend aus Maradona, Bruno Giordano und dem neu verpflichteten Careca, erhielt schnell den Spitznamen Ma-Gi-Ca und schoss den Verein von Sieg zu Sieg. Fünf Spieltage vor Saisonende führte Neapel mit vier Punkten Vorsprung souverän die Tabelle an. Im Anschluss holte der Klub allerdings nur noch einen von möglichen zehn Punkten und gab damit die Meisterschaft aus der Hand. Bis heute hält sich das Gerücht, dass die Niederlagenserie zum Saisonende mit der Camorra zusammenhing, die im Falle des erneuten Meistertitels hohe Verluste mit illegalen Sportwetten verbucht hätte.[20] Maradona wurde mit 15 Toren Torschützenkönig. In der Saison 1988/89 wurde Neapel erneut Tabellenzweiter und verlor das Pokalfinale gegen Genua, jedoch schlug der Verein im Europapokal Größen wie Juventus Turin oder Bayern München und gewann erstmals den UEFA-Pokal.

Unmittelbar nach diesem Erfolg bat Maradona den Vereinspräsidenten Corrado Ferlaino um die Freigabe.[21] Zum einen hatte er mit Neapel aus sportlicher Sicht bereits die größtmöglichen Erfolge gefeiert. Zum anderen fühlte er sich vom Leben in Neapel und der Zuneigung der Neapolitaner zunehmend erdrückt. Hinzu kamen persönliche Skandale wie die Geburt eines unehelichen Sohnes und Verbindungen zum Giuliano Clan, der Maradona hofierte und vermehrt mit Kokain sowie Prostituierten versorgte.[22] Ferlaino wollte Maradona jedoch um jeden Preis halten und lehnte dessen Gesuche ab. Nach eigener Aussage wurde er damit zu Maradonas Kerkermeister.[23] Maradona stürzte sich daraufhin ins Nachtleben und feierte Woche für Woche von sonntags bis mittwochs Kokainexzesse, bevor er wieder das Training aufnahm, um seinen Körper auf das nächste Spiel vorzubereiten.[24] Den Verantwortlichen der SSC Neapel blieb Maradonas Drogenkonsum nicht verborgen. Der Verein half gar, negative Dopingbefunde durch Abgabe falscher Urinproben herbeizuführen.[25] Solange Maradona spielte, hielt Neapels Erfolg an. In der Saison 1989/90 wurde der Verein mit zwei Punkten Vorsprung auf den AC Mailand erneut italienischer Meister.

Im Sommer 1990 traf Maradona im WM-Halbfinale mit Argentinien auf den Gastgeber Italien. Ausgerechnet diese Begegnung wurde in Neapel ausgetragen. Im Vorfeld des Spiels ließ sich Maradona zu der Aussage hinreißen, Neapel sei nicht Italien, und er hoffe, die Neapolitaner würden in Anbetracht seiner Beiträge zu den Erfolgen des Heimatklubs in dieser Partie zu Argentinien halten.[26] Damit machte er sich den Disput zwischen Nord- und Süditalien zunutze und löste heftige Diskussionen aus. Argentinien gewann das Spiel schließlich im Elfmeterschießen, in dessen Verlauf auch Maradona vom Elfmeterpunkt traf. Damit war das Tischtuch zwischen Italien und Maradona endgültig zerschnitten. Die italienischen Medien schossen sich auf ihn ein und er wurde zur meistgehassten Person des Landes.[27] Als die argentinische Nationalhymne unmittelbar vor dem Finale in Rom seinetwegen lautstark ausgepfiffen wurde, beschimpfte Maradona die Zuschauer im Gegenzug als Hurensöhne.

Nach der WM kehrte er formschwach und übergewichtig zur SSC Neapel zurück. Seine sechs Tore in der Saison 1990/91 erzielte er alle per Strafstoß. Die Eskapaden abseits des Fußballplatzes nahmen zu,[28] der sportliche Erfolg ab. Im Europapokal der Landesmeister schied Neapel bereits in der 2. Runde aus, in der Liga rückte die Titelverteidigung in weite Ferne. Im Februar 1991 eröffnete die Polizei eine Untersuchung, nachdem bei einer Abhöraktion in Verbindung mit Drogen und Prostituierten mehrfach Maradonas Name gefallen war.[29][30] Im Zuge dessen wurde er später wegen Besitzes und der Weitergabe von Betäubungsmitteln in Abwesenheit zu 14 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.[31] Zuvor wurde ihm am 29. März 1991 in einer zwei Wochen zuvor nach einem Heimsieg gegen den AS Bari abgegebenen Dopingprobe die Einnahme von Kokain nachgewiesen.[32] Damit war Maradonas Drogensucht – in Neapel längst ein offenes Geheimnis – zur offiziellen Realität geworden. Am 1. April 1991 verließ er Neapel in Richtung Argentinien. Am 6. April wurde ihm vom italienischen Fußballverband eine 15-monatige Sperre bis zum 30. Juni 1992 auferlegt, die im Anschluss von der FIFA weltweite Wirkung erhielt.[33]

Am 26. April 1991 wurde Maradona bei einer Razzia im Stadtteil Caballito mit zwei Freunden wegen Drogenbesitzes verhaftet.[34][35] Das Urteil des anschließenden Gerichtsprozesses verpflichtete ihn unter anderem zu einer Entziehungskur. Gleichzeitig engagierte er einen privaten Fitnesstrainer, der ihn für ein Comeback fit machen sollte. Sein Vertrag mit der SSC Neapel hatte auch nach der Sperre noch ein Jahr Gültigkeit. Maradona hatte jedoch wenig Interesse an einer Rückkehr nach Italien, da er dort als Persona non grata galt und mit weiteren Gerichtsverfahren hätte rechnen müssen. Er forderte die Auflösung seines Vertrages, was Klubpräsident Ferlaino ablehnte, da sich Maradona auf diese Weise ablösefrei einen neuen Verein hätte suchen dürfen. Im August 1992 knüpfte er seine Rückkehr nach Neapel schließlich an zahlreiche Bedingungen, die von Vereinsseite weitestgehend abgelehnt wurden.[36][37][38] Nach zähen Verhandlungen wechselte Maradona am 21. September 1992 für 11,3 Millionen D-Mark zum spanischen Erstligisten FC Sevilla.[39] Nach Maradonas Abschied begann der langsame Abstieg der SSC Neapel, die mit ihm ihre sportlich erfolgreichste Ära erlebt hatte. Seine Trikotnummer 10 wird nicht mehr vergeben.

FC Sevilla (1992 bis 1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. Oktober 1992 feierte Maradona im Rahmen einer 1:2-Niederlage gegen Athletic Bilbao am fünften Spieltag der Primera División 1992/93 sein Comeback. Nach eineinhalb Jahren ohne Pflichtspiel lief er seiner Bestform jedoch hinterher und war nicht mehr der Spieler, der Mitte der 80er Jahre den Weltfußball dominierte hatte. Seine athletischen Defizite glich er aus, indem er Spielsituationen vorausahnte, und seine Standards waren immer noch brandgefährlich. Nach einer ordentlichen Saison kehrte er sogar in die Nationalmannschaft zurück, für die er seit seiner Sperre Anfang 1991 nicht mehr aufgelaufen war. Doch während der Sommerpause 1993 schoss er in Argentinien mit einem Luftgewehr auf Journalisten, die seine Villa nahe Lomas de Zamora belagerten, und durfte nach einem gerichtlichen Beschluss das Land nicht mehr verlassen. Dadurch endete sein zweites Engagement in Spanien bereits nach nur einer Saison.

Newell’s Old Boys (1993 bis 1994)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stattdessen schloss er sich den Newell’s Old Boys in Argentinien an. Maradonas Gastspiel bei den Newell’s Old Boys aus Rosario war von kurzer Dauer, er bestritt lediglich sieben Pflichtspiele.

Boca Juniors (1995 bis 1997)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona feierte im Jahr 1995 ein Comeback bei den Boca Juniors in Argentiniens erster Liga. Am 30. Oktober 1997 bestritt er sein letztes Pflichtspiel und beendete seine Karriere.

Nationalmannschaftskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits vier Monate nach seinem Ligadebüt erhielt Maradona eine Einladung für die Nationalmannschaft. Am 27. Februar 1977 feierte er im Alter von 16 Jahren seine Premiere für Argentinien beim 5:1-Sieg über Ungarn. Für den argentinischen Kader für die WM 1978 in seiner Heimat wurde er jedoch nicht nominiert. Nationaltrainer César Luis Menotti äußerte die Befürchtung, Maradona könne dem enormen Druck bei der WM im eigenen Land nicht standhalten. Argentinien wurde 1978 erstmals Weltmeister.

Ein Jahr später führte Maradona die U-20-Auswahl seines Landes zur Junioren-Weltmeisterschaft. Bei dem in Japan stattfindendem Turnier schoss er sechs der zwanzig argentinischen Tore und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Nach dem Erfolg bei der U-20-WM kehrte Maradona in die Seniorenmannschaft der „Albicelestes“ zurück und war aus der Stammformation bald nicht mehr wegzudenken. Sein erstes Länderspieltor gelang ihm am 2. Juni 1979 bei einem 3:1-Sieg über Schottland im Glasgower Hampden Park. 1982 nahm Maradona an seiner ersten Weltmeisterschaft teil.

WM 1982[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erwartungen an El Pibe de Oro waren vor der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien enorm hoch. Argentinien ging mit neun Weltmeistern ins Turnier (u. a. Mario Kempes, Daniel Passarella, Osvaldo Ardiles), und mit Maradona wollte man den Titel erfolgreich verteidigen.

Sein erstes WM-Spiel bestritt er im Eröffnungsspiel gegen Belgien, in seinem neuen Heimatstadion Camp Nou in Barcelona, das Argentinien jedoch mit 0:1 verlor. Die Belgier hatten Maradona einer harten Manndeckung unterstellt und ihn so weitgehend aus dem Spiel genommen – eine Erfahrung, die der Jungstar im Turnierverlauf noch öfter erleben sollte. Im zweiten Gruppenspiel gegen Ungarn wurde er zwar wieder doppelt bewacht, doch war er in dieser Partie nicht zu halten und traf doppelt beim 4:1-Sieg. In der Zwischenrunde hatte er gegen die erfahrenen italienischen Verteidiger einen schweren Stand, dabei wurde er vom beinharten Claudio Gentile gedeckt, der ihn auch einmal mit einem Faustschlag niederstreckte. Gentile sah dafür lediglich Gelb[40]. Maradona setze einen Freistoß ans Lattenkreuz und der spätere Turniersieger Italien gewann 2:1. Gegen Brasilien hatte Argentinien keine Chance und verlor mit 3:1. Maradona hatte seinem Gegenspieler Batista weitab vom Ball entnervt in den Magen getreten und dafür die Rote Karte gesehen.

WM 1986[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona im Viertelfinale gegen England (WM 1986)
Maradona mit dem WM-Pokal

Die Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko prägte Maradona wie wohl kein anderer Spieler eine WM zuvor oder danach. Als neuer Kapitän der Nationalmannschaft führte er die argentinische Elf zunächst zum Gruppensieg, wobei Maradona im zweiten Gruppenspiel den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Titelverteidiger Italien erzielte. Gegen Bulgarien bereitete er einen Treffer vor. In der anschließenden K.O.-Phase erreichte Maradona Topform. Am bekanntesten wurden seine beiden Tore im Viertelfinale gegen England. Zuerst erzielte er regelwidrig ein Tor, indem er den Ball mit seiner Hand über den englischen Torhüter Peter Shilton hinweg ins Netz beförderte. Im Anschluss an das Spiel sprach er in diesem Zusammenhang von der „Hand Gottes“, die das Tor erzielt habe („Es war der Kopf Maradonas und die Hand Gottes“). Drei Minuten nach diesem Tor schoss er nach einem Dribbling über das halbe Spielfeld ein weiteres Tor, bei dem er die gesamte englische Abwehr ausspielte. Dieser Treffer wurde 2002 von der FIFA zum „WM-Tor des Jahrhunderts“ gekürt (als Andenken an dieses Tor wurde eine Maradona-Statue am Eingang des Aztekenstadions angebracht). Im Halbfinale gegen die Überraschungsmannschaft Belgien schoss Spielmacher Maradona zwei Tore. Das Tor zum 2:0 landete bei der Wahl zum WM-Tor des Jahrhunderts auf dem vierten Platz. Im Finale gegen Deutschland wurde Maradona teilweise von zwei Spielern gedeckt (Lothar Matthäus und Karlheinz Förster). Maradona kam nicht so zur Entfaltung wie im bisherigen Turnier, schaffte aber mehr Räume für seine Mitspieler (v. a. Jorge Valdano und Jorge Burruchaga). Fünf Minuten vor Spielende gab Maradona den entscheidenden Steilpass auf Burruchaga, der zum 3:2-Siegtreffer vollendete. Argentinien war zum zweiten Mal Weltmeister und hatte diesen Titel zum Großteil Maradona zu verdanken (5 Tore und 5 Torvorlagen), der als bester Spieler der WM ausgezeichnet wurde. Zudem erhielt er zum vierten Mal die Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in Argentinien und Südamerika.

Die Copa América, das südamerikanische Äquivalent zur Europameisterschaft, konnte Maradona nie gewinnen. 1989 wurde er mit Argentinien Dritter.

WM 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Austragungsland der WM 1990 war Italien, was für Maradona fast wie eine „Heim-WM“ gewertet werden konnte, da er in der italienischen Serie A spielte. Maradona führte Argentinien wieder als Spielführer ins Turnier, konnte aber aufgrund eines nach innen gewachsenen Zehennagels nicht in Topform auflaufen. Er hatte sein Übergewicht vor dem Turnierstart mit Medikamenten reduziert und spielte eine weitaus weniger dominante Weltmeisterschaft als noch vier Jahre zuvor. Der Titelverteidiger knüpfte nicht mehr an seine teilweise berauschenden Auftritte an und wäre fast in der Vorrunde ausgeschieden (Niederlage im Eröffnungsspiel gegen Kamerun mit 0:1), qualifizierte sich jedoch als Dritter noch für das Achtelfinale. Dort traf er auf Brasilien, und nach einer sehr schwachen Leistung bereitete Maradona das 1:0 durch Claudio Caniggia vor. Im Viertelfinale konnte Jugoslawien erst im Elfmeterschießen bezwungen werden. Als schwierige Aufgabe erwies sich Gastgeber Italien im Halbfinale, das in Neapel ausgetragen wurde. In der regulären Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden, und das Elfmeterschießen fiel für Argentinien glücklicher aus. Im Endspiel war wieder die deutsche Elf der Gegner, die eine starke Endrunde gespielt hatte. Maradona wurde im Endspiel erfolgreich von Guido Buchwald gedeckt und fand zu keiner Zeit ins Spiel. Deutschland wurde mit einem 1:0-Sieg Weltmeister.

WM 1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der inzwischen 33-Jährige hatte großen Anteil an der geglückten Qualifikation zur WM 1994 in den USA. Nationaltrainer Alfio Basile nominierte Maradona für seine vierte WM-Endrunde. Im ersten Gruppenspiel gegen Griechenland erlebte die Fußballwelt einen bis in die Haarspitzen motivierten Maradona, der sich in ausgezeichneter körperlicher Verfassung befand. Seine bemerkenswerte Leistung krönte dieser mit dem Tor zum 3:0 (Endstand 4:0). Auch im zweiten Vorrundenspiel gegen Nigeria (2:1) am 25. Juni bildete er mit Claudio Caniggia ein kongeniales Duo und strafte seine Kritiker Lügen, die ihm eine Wiederholung der Leistung aus dem ersten Spiel nicht zutrauten. Doch dieses Spiel sollte sein letztes im Dress der Albiceleste bleiben. In Maradonas Urinprobe wurden verbotene Substanzen (u. a. Ephedrin) nachgewiesen, weshalb die FIFA ihn vom Turnier ausschloss. Maradona betrachtete sich als unschuldig, verkündete trotzig: „Ich habe nicht gedopt. Ich glaube, die FIFA verfolgt mich …“- und schloss mit dem TV-Sender Canale 13 einen Exklusiv-Vertrag ab, für eine Gage von 1,5 Millionen Dollar als WM-Kommentator in den USA zu bleiben. Die WM hatte einen Skandal und mit Maradona einen der großen Stars des Turniers verloren. Argentinien aber zählte danach nicht mehr zu den WM-Favoriten und schied im Achtelfinale mit 2:3 gegen Rumänien aus. Nach diesem erneuten Doping-Rückfall rechnete die Fußballwelt mit seinem Abschied vom Sport, doch Maradona blieb noch drei Jahre aktiv. Er wurde allerdings am 24. August 1994 von der FIFA für 15 Monate gesperrt und mit einer Geldstrafe von umgerechnet ca. 20.000 DM belegt.[41]

Karriere als Trainer und Fußballfunktionär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 empfing der damalige argentinische Präsident Néstor Kirchner Maradona
Maradona als Nationaltrainer (2009)

Vereinstrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deportivo Textil Mandiyú 1994 und Racing Club Avellanada 1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona versuchte während seiner Dopingsperre 1994/1995 ein Comeback als Trainer von Deportivo Textil Mandiyú (Corrientes) und Racing Club Avellaneda (Provinz Buenos Aires), aber ohne Erfolg. Mandiyú spielte unter seiner Regie zwölf Partien und gewann eine, Racing Club gewann zwei von elf.

Argentinischer Nationaltrainer 2008–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2008 wurde Maradona Trainer der argentinischen Nationalmannschaft.[42] Obwohl er kaum über Erfahrung als Fußballtrainer verfügte, setzte er sich nach einem Gespräch mit dem argentinischen Verbandspräsidenten Julio Grondona unter anderem gegen Sergio Batista, den ehemaligen Rekordnationalspieler Diego Simeone, Miguel Angel Russo und Carlos Bianchi durch. Maradonas Vorgänger Carlos Bilardo fungierte als Teammanager.[43] Nach der erfolgreichen Qualifikation zur Fußball-WM 2010 sorgte er mit Aussagen über seine Kritiker auf einer Pressekonferenz für einen Skandal. Er wurde in der Folge für zwei Monate gesperrt und musste 25.000 Schweizer Franken Strafe zahlen.[44] Mit der argentinischen Auswahl überstand Maradona bei der Weltmeisterschaft 2010 die Gruppenphase und gewann das Achtelfinale mit 3:1 gegen Mexiko. Gegen Deutschland unterlag seine Mannschaft im Viertelfinale mit 0:4 und schied aus dem Turnier aus. Am 27. Juli 2010 wurde Maradona als Nationaltrainer schließlich entlassen, nachdem die Verhandlungen mit dem argentinischen Verband gescheitert waren. Grund dafür war, dass Maradona die weitere Zusammenarbeit mit seinen Assistenten zur Bedingung machte.[45]

Al-Wasl 2011-12[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Engagement als Nationaltrainer kam Maradona im Mai 2011 zu seiner nächsten Trainerstation im Klubfußball. Dabei zog es ihn zu Al-Wasl nach Dubai, wo er Sérgio Farias bzw. dessen nachfolgenden Interimstrainer Khalifa Mobarak ersetzte.[46] Im Wüstenstaat unterschrieb der argentinische Jahrhundertspieler, der zuvor bereits bei verschiedenen Vereinen im Gespräch stand, einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2013.[46] Zuvor galt er auch als möglicher Nachfolger seines langjährigen Teamkollegen Ramón Díaz bei CA San Lorenzo de Almagro.[46] Am 11. Juli 2012 wurde er vorzeitig als Trainer entlassen.[47]

Ehrenamtlicher Mentaltrainer bei Deportivo Riestra 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. August 2013 verpflichtete ihn der Club Deportivo Riestra aus der Primera D (fünfte Argentinische Liga). Er war auf ehrenamtlicher Basis als Mentaltrainer tätig.[48]

Cheftrainer bei Al-Fujairah SC 2017–2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2017 unterzeichnete Maradona einen Ein-Jahres-Vertrag als Cheftrainer bei Al-Fujairah SC aus der zweiten Liga der Vereinigten Arabischen Emirate.[49]

Vorstandsvorsitzender in Dynamo Brest 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Entlassung von Carlos Queiroz als Nationaltrainer Portugals kam Maradona als dessen Nachfolger ins Gespräch. Obwohl dieser Interesse an dem Projekt verlauten ließ, kam es nicht zu dem Engagement. Im Sommer 2018 wurde Maradona als Vorstandsvorsitzender von Dynamo Brest vorgestellt, mit der Aufgabe der Repräsentation und der Koordination der Spielerakademie.

Trainer bei Dorados de Sinaloa 2018–2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018 unterzeichnete Maradona einen Vertrag als Trainer bei Dorados de Sinaloa. Er wurde im Sommer 2019 ersetzt durch José Guadalupe Cruz.[50]

Gimnasia y Esgrima La Plata seit 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2019 wurde Maradona Trainer bei Gimnasia y Esgrima La Plata, dem zu dem Zeitpunkt Tabellenletzten der Primera División (Argentinien).[51] Der Vertrag läuft bis Saisonende.[52]

Titel, Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boca Juniors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Barcelona[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SSC Neapel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

* Maradona gewann die von der FIFA initiierte Internetabstimmung unter Fußballfans zum besten Fußballspieler des vergangenen Jahrhunderts; er war für die FIFA wegen seiner zahlreichen Skandale jedoch schwer zu vermarkten, sodass durch eine von der FIFA eingesetzte Jury ein Äquivalent zur Internetabstimmung geschaffen wurde, die der FIFA-konforme Pelé gewann; somit wurde der Titel „Weltfußballer des Jahrhunderts“ zweimal vergeben.

Saisonstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Liga Saison Liga Nat. Pokal Ligapokal Int. Pokal Andere Gesamt
Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore
Argentinos Juniors Primera División 1976 11 2 - - - - - - - - 11 2
1977 49 19 - - - - - - - - 49 19
1978 35 26 - - - - - - - - 35 26
1979 26 26 - - - - - - - - 26 26
1980 45 43 - - - - - - - - 45 43
Gesamt 166 116 - - - - - - - - 166 116
Boca Juniors Primera División 1981 40 28 - - - - - - - - 40 28
Gesamt 40 28 - - - - - - - - 40 28
FC Barcelona Primera División 1982/83 20 11 5 3 6 4 4 5 - - 35 23
1983/84 16 11 4 1 - - 3 3 - - 23 15
Gesamt 36 22 9 4 6 4 7 8 - - 58 38
SSC Neapel Serie A 1984/85 30 14 6 3 - - - - - - 36 17
1985/86 29 11 2 2 - - - - - - 31 13
1986/87 29 10 10 7 - - 2 0 - - 41 17
1987/88 28 15 9 6 - - 2 0 - - 39 21
1988/89 26 9 12 7 - - 12 3 - - 50 19
1989/90 28 16 3 2 - - 5 0 - - 36 18
1990/91 18 6 3 2 - - 4 2 1 0 26 10
Gesamt 188 81 45 29 - - 25 5 1 0 259 115
FC Sevilla Primera División 1992/93 26 5 4 2 - - - - - - 30 7
Gesamt 26 5 4 2 - - - - - - 30 7
Newell’s Old Boys Primera División 1993 5 0 - - - - - - - - 5 0
Gesamt 5 0 - - - - - - - - 5 0
Boca Juniors Primera División 1995 11 3 - - - - - - - - 11 3
1996 13 2 - - - - - - - - 13 2
1997 7 2 - - - - - - - - 7 2
Gesamt 30 7 - - - - - - - - 30 7
Karriere Gesamt 491 259 58 35 6 4 32 13 1 0 588 311

Quellen: footballdatabase.eu[54], national-football-teams.com[55]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona lebte als Fußballspieler in Extremen. Während er als einer der weltbesten Fußballer der Geschichte anerkannt war, beschädigte er zugleich seine Karriere durch Drogenkonsum und Kontakte zur Camorra. Bei der Weltmeisterschaft 1994 wurde bei einer Dopingprobe eine verbotene Substanz (Ephedrin) festgestellt und Maradona von der FIFA vom Turnier und von allen sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Er hatte bis dahin im Gruppenspiel gegen die griechische Fußballnationalmannschaft einen Treffer erzielt.

Am 4. Januar 2000 hatte Maradona während eines Aufenthaltes im uruguayischen Badeort Punta del Este einen schweren Herzinfarkt, der auf eine Überdosis Kokain zurückgeführt wurde. Er unterzog sich anschließend einer Entziehungskur auf Kuba, wo er Freundschaft mit Fidel Castro schloss. Er trennte sich von seinem langjährigen Manager Guillermo Cóppola, der Maradona jahrelang Kokain geliefert haben soll. Am 18. April 2004 wurde Maradona wegen hohen Blutdrucks, Atemnot und einer Lungenentzündung in eine Klinik in Buenos Aires eingeliefert. Gerüchte, dass es sich erneut um die Folgen einer Überdosis Kokain handeln würde, wurden dementiert.

Der 43-jährige Maradona hielt sich 2004 auf Anweisung eines Gerichts zu einer Drogentherapie lange in einer psychiatrischen Klinik vor den Toren der argentinischen Hauptstadt auf. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fand am 12. August 2004 in Buenos Aires ein Treffen mit Staatspräsident Néstor Kirchner statt (siehe Foto), bei dem es um eine Ausreise des ehemaligen Stars in eine Suchtklinik in die Schweiz oder nach Kuba gegangen sein soll.

Im Jahr 2005 besserte sich Maradonas Gesundheitszustand nach der Entziehungskur erheblich, besonders nachdem er sich einer Magenverkleinerung unterzogen hatte, um sein chronisches Übergewicht zu reduzieren.

Anfang August 2005 begann er beim argentinischen Fernsehkanal Canal 13 eine eigene Fernsehshow zu moderieren, La Noche del 10 („Die Nacht der Nummer 10“). In dieser Show, die bis Ende des Jahres im argentinischen Fernsehen lief, sprach Maradona mit Prominenten und Fußballspielern aus Argentinien und der Welt.

Maradona trat an seinem 45. Geburtstag endgültig von der aktiven Fußball-Bühne ab. Am 30. Oktober 2005 bestritt er im Stadio San Paolo von Neapel ein weiteres Abschiedsspiel. Schlagzeilen machte Maradona im November 2005, als er zwei feste Zusagen für das Abschiedsspiel von Júlio César in Dortmund und für ein Benefizspiel von David Beckham platzen ließ, da er kurzfristig eine Gage von 200.000 US-Dollar verlangte, die nicht gezahlt wurde.

Im November 2005 sprach Maradona auf einer Protestkundgebung im Umfeld des Amerika-Gipfels in Argentinien öffentlich bei einem Auftritt des venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez. Er skandierte dabei anti-US-amerikanische Parolen. Auch bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela 2013 unterstützte Maradona den Sozialisten Nicolás Maduro.[56]

Bei der WM 2006 in Deutschland erregte er Aufmerksamkeit, weil er im Fan-Trikot die argentinische Nationalmannschaft von den Rängen aus anfeuerte und feierte.

Am 16. November 2015 unterzog sich Maradona einer zweiten Magen-Bypass-Operation im Krankenhaus von Maracaibo in Venezuela, nachdem sein behandelnder Arzt bei ihm 75 kg Übergewicht diagnostiziert hatte.[57]

Maradona wurde am 5. Juli 2017, exakt 33 Jahre nach seinem Karrierebeginn beim SSC Neapel, auf der Piazza Plebiscito in Neapel zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.[58]

Die NZZ sprach ihm ein Faible zu für autoritäre Staaten, dies nach Sympathiekundgebungen für Kuba und den Autokraten Chavez, der Wahlkampfunterstützung für Maduro oder dem Besuch beim tschetschenischen Despoten Kadyrow.[59]

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der tiefe Eindruck, den Maradona bei einem Auftritt mit Barcelona in Belgrad 1982 hinterließ, als er bei einem 4:2-Auswärtssieg Barcelonas vor 120.000 Zuschauern zwei Tore schoß, führte unter anderem dazu, dass der Regisseur Emir Kusturica einen Dokumentarfilm über Maradonas Leben mit dem Titel Maradona by Kusturica drehte.

  • Amando a Maradona – Ein Film über den Mythos Maradona. Film-Dokumentation, Spanien 2005, Regie: Javier M. Vazquez
  • Maradona, der Goldjunge. Film-Dokumentation, Frankreich 2006, Regie: Jean-Christophe Rosé
  • Maradona by Kusturica. Film-Dokumentation, 2006, Regie: Emir Kusturica
  • Maradona – La mano de Dios. Kinofilm, 2006, Regie: Marco Risi
  • Diego Maradona. Film-Dokumentation, 2019, Regie: Asif Kapadia

Kuriosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maradona-Altar in Neapel
  • Von seinen Fans wird Maradona wie ein Heiliger, zuweilen sogar als Gott verehrt. So wurde in Rosario (Argentinien) die Iglesia Maradoniana (Kirche des Maradona) gegründet. Ihre „Gläubigen“ bezeichnen Maradona als Gott, als „D10S“ (Dios ist das spanische Wort für Gott, die 10 steht für die Rückennummer, die Maradona jahrelang trug).
  • Der deutsche Nationalspieler Guido Buchwald erhielt erstmals den Spitznamen Diego aufgrund seines gelungenen Übersteigers unmittelbar vor der Flanke auf Jürgen Klinsmann zum 1:0 im Achtelfinale der WM 1990 gegen die Niederlande. Nachdem er Maradona im Endspiel weitestgehend neutralisierte, verfestigte sich dieser Spitzname endgültig.
  • Die deutsche Punk-Band „Beck’s Pistols“ widmete ihm 1992 das Lied „Diego Maradona“ auf einer 7″-Single.

Neologismen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner Qualität als Fußballer war Maradonas Name eine Zeit lang in der Presse Synonym für einen begnadeten Fußballer. So wurden die Techniker Gheorghe Hagi als „Karpaten-Maradona“[60] und Andreas Herzog als Alpen-Maradona[61] bezeichnet. Des Weiteren wird in der argentinischen Presse regelmäßig die Bezeichnung „neuer Maradona“ für talentierte Nachwuchsspieler benutzt. So wurden z. B. Javier Saviola[62], Diego Latorre[63], Ariel Ortega[64], Marcelo Gallardo[65], Juan Román Riquelme[66], Pablo Aimar[67], Andrés D’Alessandro[68] und Lionel Messi[69] als „neue Maradonas“ bezeichnet.

Lionel Messi wurde nach besonders spektakulären Toren und hochklassigen Spielen als „Messidona“ gefeiert.[70]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diego Maradona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. About me auf diegomaradonagroup.com, abgerufen am 9. April 2018.
  2. Diego Armando Maradona puede volver a Dorados de Sinaloa. 8. August 2019, abgerufen am 5. September 2019 (spanisch).
  3. „The Best of The Best“. Ergebnisse verschiedener Journalisten- und Publikumswahlen der besten Fußballer der Geschichte auf der Seite der Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation.
  4. England Player Honours - World Soccer Players of the Century
  5. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation FIFA Player of the Century (Memento des Originals vom 26. April 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/en03.touri.com (PDF; 10 kB)
  6. Pele, Maradona each win FIFA century awards after feud (Memento vom 28. Oktober 2010 im Internet Archive). CNN Sports Illustrated, 11. Dezember 2000.
  7. The 20th Century boys. Website der BBC, 10. Dezember 2000.
  8. a b Olimpias de oro www.cpd.com.ar. Abgerufen am 4. September 2019.
  9. a b Olimpia de platino www.cpd.com.ar. Abgerufen am 4. September 2019.
  10. Süddeutsche vom 20. Februar 2009: „Der Fußballgott ist Opa“@1@2Vorlage:Toter Link/www.sueddeutsche.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. Jorge Cyterszpiler, Maradona’s former agent, commits suicide. El Pais, 8. Mai 2017, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  12. Die Rekordmänner. Spiegel Online, 3. September 2013, abgerufen am 19. Oktober 2019.
  13. Udo Lattek ist tot. Spiegel Online, 4. Februar 2015, abgerufen am 19. Oktober 2019.
  14. a b Haß und Hiebe In: Der Spiegel, Ausgabe 28/1984.
  15. The city where Diego Maradona rose from the dead. The Guardian, 2. Juni 2019, abgerufen am 19. Oktober 2019 (englisch).
  16. Los, Blonder In: Der Spiegel, Ausgabe 48/1984.
  17. Die Hand Gottes, die Hand des Teufels. FAZ, 4. September 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019.
  18. „Entweder wie die Camorra oder wie Maradona“ In: Der Spiegel, Ausgabe 47/1986.
  19. Mama, ich habe Maradona gesehen! Die Zeit, 16. Januar 2009, abgerufen am 14. Oktober 2019.
  20. One that got away for Maradona and Napoli remains wrapped in suspicion. The Guardian, 15. Juni 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  21. Besondere Praktiken In: Der Spiegel, Ausgabe 34/1989.
  22. Stunning new film lifts the lid on Diego Maradona's life of drugs, prostitutes and the Mafia while playing for Napoli. Daily Mail, 8. Juni 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  23. How adulation and organised crime transformed Diego Maradona from soul of Naples to a drug-addled outcast. The Independent, 14. Juni 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  24. Bis Mittwoch feiern, ab Donnerstag trainieren. ZDF, 19. Mai 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019.
  25. Maradona cashing in on memories. The New York Times, 1. Oktober 2003, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  26. Maradona and Naples created an unearthly and sometimes dark magic. The Guardian, 7. Juni 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  27. Diego Maradona In: Der Spiegel, Ausgabe 2/1991.
  28. Besondere Praktiken In: Der Spiegel, Ausgabe 9/1991.
  29. Paddy Agnew: Forza Italia: The Fall and Rise of Italian Football. Ebury Press, 2006, ISBN 0-09-190562-1, S. 86–88.
  30. Diego Maradona: Flight of the Enchanter. The Guardian, 6. April 1991, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  31. The World Cup dream is over for Diego Maradona but there may be worse to come. The Independent, 5. Juli 1994, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  32. Maradona tests positive for cocaine. UPI, 29. März 1991, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  33. Verdict on Maradona 15-month suspension. The Washington Post, 6. April 1991, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  34. Maradona arrested for cocaine possession. The Washington Post, 27. April 1991, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  35. Argentine Angst Grows as Maradona Tragedy Sinks In. The New York Times, 30. April 1991, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  36. Napoli rejects Maradona demands. UPI, 15. August 1992, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  37. Maradona Rejects Naples. The New York Times, 16. August 1992, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  38. Maradona depressed in Argentina. UPI, 3. September 1992, abgerufen am 15. Oktober 2019 (englisch).
  39. Als die Fifa Maradona nach Sevilla schickte. n-tv, 15. August 1992, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  40. Fußball-WM 1982, Franz Beckenbauer, Bertelsmann Verlag ISBN 3-570-00686-7, Seite 142
  41. „Diego Maradona für 15 Monate gesperrt“ in «Kärntner Tageszeitung» vom 25. August 1994, Seite 34, unten links
  42. http://www.clarin.com/diario/2008/10/28/um/m-01790683.htm Artikel in der Onlineausgabe der Zeitung Clarin
  43. vgl. Maradona wird argentinischer Nationaltrainer bei welt.de, 28. Oktober 2008
  44. Maradona banned for lewd outburst
  45. Maradona entlassen
  46. a b c Trainer von Al-Wasl – Diego Armando Maradona findet neuen Job in Dubai, abgerufen am 3. Juni 2011
  47. Maradona erfährt im Urlaub von Rausschmiss in Dubai, abgerufen am 11. Juli 2012
  48. Ambito.com: Maradona y una nueva aventura: esta vez en Deportivo Riestra vom 15. August 2013
  49. Daniel Timm: Maradona heuert bei den Scheichs an. In: sueddeutsche.de. 9. Mai 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 28. Mai 2017]).
  50. Diego Armando Maradona puede volver a Dorados de Sinaloa. 8. August 2019, abgerufen am 5. September 2019 (spanisch).
  51. Sport1.de: Argentinien: Diego Maradona wird Trainer von Gimnasia y Esgrima. Abgerufen am 7. September 2019.
  52. Noch ein Kapitel Maradona. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2019, S. 35.
  53. http://www.rsssf.com/miscellaneous/italpoy.html Liste der Gewinner des Titels Guerin d'Oro
  54. Diego Maradona (französisch) footballdatabase.eu. Abgerufen am 13. März 2019.
  55. Diego Maradona (englisch) national football teams.com. Abgerufen am 13. März 2019.
  56. AFP/ks: Venezuela: Maradona wirbt in Rot für den Chávez-Erben. In: welt.de. 12. April 2013, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  57. Diego Maradona: Football legend has second gastric bypass surgery. BBC Sport, 16. November 2015, abgerufen am 17. November 2015 (englisch).
  58. Maradona, festa a piazza plebiscito, ci sarà anche Belen. Reppublica.it, 28. Juni 2017, abgerufen am 6. Juli 2015 (italienisch).
  59. Im Dienste der Despoten in der NZZ vom 24. Juli 2018
  60. Karriere-Ende: Abschied vom "Karpaten-Maradona". In: Spiegel Online. 25. April 2001, abgerufen am 9. Juni 2018.
  61. Fußball: „DAS WIR-GEFÜHL ZERSTÖRT“. In: Der Spiegel. Nr. 13, 1994 (online28. März 1994).
  62. Javier Saviola im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  63. Scotsman Article
  64. ABC.net article (Memento vom 20. Mai 2009 im Internet Archive)
  65. [1]
  66. Scotsman article
  67. Soccenet article
  68. UEFA.com article
  69. BBC News article
  70. Soccernet article