Picinisco

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Picinisco
Wappen
Picinisco (Italien)
Picinisco
Staat Italien
Region Latium
Provinz Frosinone (FR)
Koordinaten 41° 39′ N, 13° 52′ OKoordinaten: 41° 38′ 50″ N, 13° 52′ 3″ O
Höhe 725 m s.l.m.
Fläche 62 km²
Einwohner 1.218 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 20 Einw./km²
Postleitzahl 03040
Vorwahl 0776
ISTAT-Nummer 060050
Volksbezeichnung Piciniscani
Schutzpatron San Lorenzo (10. August)
Website Picinisco

Picinisco ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit 1218 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Panorama von Picinisco

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Picinisco liegt 140 km östlich von Rom und 58 km östlich von Frosinone. Es erstreckt sich über einen Höhenrücken, einem Ausläufer der Monti della Meta, zwischen den Tälern des Rava und des Melfa. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Fontitune, Liscia und Valleporcina. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 300 bis 2.242 m s.l.m.

Picinisco ist Mitglied der Comunità Montana Valle di Comino.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 1 (stark gefährdet).[2]

Die Nachbarorte sind Alfedena (AQ), Atina, Barrea (AQ), Gallinaro, Pizzone (IS), San Biagio Saracinisco, Sant’Elia Fiumerapido, Settefrati und Villa Latina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Picinisco.JPG

Picinisco ist durch die Staatsstraße SS 509 di Forca d'Acero, von Cassino in die Abruzzen, an das Straßennetz angeschlossen. Über sie erreicht man auch in 33 km Entfernung die Anschlussstelle Cassino der A 1 Autostrada del Sole.

In Cassino, in 30 km Entfernung, befindet sich auch der nächste Bahnhof an der Bahnstrecke Rom – Neapel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Picinisco war bereits von Samniten bevölkert, bevor es ins Römische Reich eingegliedert wurde. Schriftlich wurde es erstmals erwähnt, als Roger II. die Grenzen neu festlegte und das Dorf der Nachbarstadt Atina zuschlug. Danach gehörte es bis 1806 den Grafen von Alvito. 1861 kam es zum Königreich Italien.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 3.275 3.510 2.563 3.837 2.529 2.884 1.477 1.261 1.206

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giancarlo Ferrera (Bürgerliste) wurde 2002 zum Bürgermeister gewählt und im Mai 2007 im Amt bestätigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Castello, die Burg, stammt zu großen Teilen aus dem 16. Jahrhundert.
  • Die Pfarrkirche Santa Maria beinhaltet Fundstücke aus der Antike und aus dem Mittelalter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Italienischer Zivilschutz