Pierre-Louis Guinand

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Étienne-Ovide Domon nach einem verschollenem Porträt: Pierre-Louis Guinand, 1844.

Pierre-Louis Guinand (* 20. April 1748 in La Corbatière, Gemeinde La Sagne; † 13. Februar 1824[1] in Les Brenets) war ein Optiker aus dem heutigen Kanton Neuenburg[2]. Im Auftrag Joseph von Utzschneiders (1763–1840) errichtete er 1805/06 im säkularisierten Kloster Benediktbeuern die weltweit erste Hütte zur Herstellung von optischem Glas, was Joseph Fraunhofer (1787–1826) die Entwicklung seines Genies als Wissenschaftler ermöglichte. Dessen ungeachtet wird dem Schweizer in Bayern bis heute die fachliche Qualifikation, ja die moralische Integrität abgesprochen.[3]

Jahrzehntelange Versuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein einfacher Mann, unbekannt mit den Fortschritten der Wissenschaft, den Vervollkommnungen und grossen Unternehmungen der Industrie, aber begabt mit diesem Forscher- und Durchhaltewillen, mit dieser Gabe der Erfindung, welche man die Ahnung des Wissens nennen kann, arbeitete in den Bergen der Schweiz an der Lösung eines Problems, vor dem so viele kluge Köpfe kapituliert zu haben schienen.“[4] So schilderten die Glasfabrikanten Adolphe Thibaudeau und Georges Bontemps 1828 vor der Académie des sciences in Paris die Bedeutung Guinands für die Herstellung des optischen Glases.

Der Engländer Chester Moor Hall hatte 1729 entdeckt, dass die Kombination einer Sammellinse aus Kronglas mit einer Zerstreuungslinse aus Flintglas die chromatische Aberration (unterschiedliche Brechung der Farben beim Übergang von einem Medium in das andere) ausgleicht, und in der Folge die ersten Teleskope mit achromatischen (farbkorrigierten) Objektiven gebaut. Wirtschaftlich ausgewertet wurde seine Entdeckung ein Vierteljahrhundert später von John Dollond. Für die Herstellung der Linsen geeignete homogene Stücke zu beschaffen, war aber beim bleihaltigen Flintglas schwierig. Man fand sie bisweilen – doch nur bis zu einem Durchmesser von 10 cm – in den Hütten, die in England und später auch in Frankreich Bleikristall für Schmuck, Trinkgläser, Leuchter usw. herstellten.[5] Auch als die Académie des sciences 1786 dem Erfinder einer Verfahrens, Flintglas in beliebigen Mengen herzustellen, 12 000 Francs (5500 Gulden) versprach, fand das Problem keine Lösung.[6]

Guinands Grossvater hatte es in französischen Diensten zum Leutnant gebracht.[7] Der Vater stellte Gehäuse für Neuenburger Pendulen her. Auch Guinand selbst war zunächst Zulieferer der hochentwickelten lokalen Uhrenindustrie, begann dann jedoch eigenhändig Teleskope herzustellen, die den englischen ebenbürtig waren, und zwar vom Entwerfen, maschinellen Schleifen und Polieren der Linsen über das Giessen und Drehen der Messingteile sowie die Bearbeitung des Holzes bis zur Zubereitung des Lacks.[8] Vor allem aber produzierte er in Les Brenets, nach 13 Jahren genau dokumentierter Versuche in einem kleinen Ofen, ab 1787 in einem grossen Ofen Stücke von hochwertigem Flintglas, die bald deutlich mehr als die erwähnten 10 cm Durchmesser aufwiesen und 1798 in Paris den Beifall des Astronomen Joseph-Jérôme Lalande fanden. In die erwähnten Experimente investierte Guinand nach eigenen Angaben 1200–1400 Louisdors (13 200–15 400 Gulden).[9] Schon 1792 war er auf Anweisung König Friedrich Wilhelms II. von Preussen Bürger des Grafschaftssitzes Valangin geworden.[10]

Wissenstransfer durch Revolutionäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klara Reinhart: Johann Samuel von Gruner, um 1800.

Dass sich Guinand mit seiner Erfindung ausgerechnet an das wirtschaftlich rückständige Bayern wandte, hat mit der Revolution von oben zu tun, die der in Frankreich erzogene Kurfürst Max Joseph und sein Minister Montgelas dort durchführten. Als Vermittler wirkten Schweizer Revolutionäre, die nach Auflösung der Helvetischen Republik durch Napoleon Bonaparte (1803) verfolgt wurden. Der nach München emigrierte Oberberghauptmann Johann Samuel von Gruner veranlasste, dass Guinand dem in den Ruhestand versetzten Geheimen Referendär (Staatssekretär) und nunmehrigen Unternehmer Utzschneider Anfang 1804 Glasproben und im Juni eine Denkschrift zustellte, in der er die Bereitschaft zu erkennen gab, seine Fabrikationsgeheimnisse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu verkaufen und nach Bayern überzusiedeln. Utzschneider, der einst als Präsident einer Süddeutschen Republik gehandelt worden war und das Französische beherrschte, sollte die Schrift der Akademie vorlegen. Er behielt sie aber offenbar für sich, jedenfalls ist von einer Behandlung durch die Akademie nichts bekannt.[11]

Im August 1804 gründete Utzschneider mit Georg Reichenbach und Joseph Liebherr in München das Mathematisch-mechanische Institut. Auch dies scheint auf Anregung Gruners geschehen zu sein, der das Institut als sein Kind bezeichnete[12]. Utzschneiders Partner hatten sich 1802 assoziiert, um Messgeräte für die von Frankreich angestossene Kartierung Bayerns herzustellen, doch fehlte es ihnen an Kapital. Hingegen ist zweifelhaft, dass für die Herstellung der nötigen Objektive kein geeignetes Flintglas erhältlich war, wie Utzschneider später behauptete.[13] Vielmehr scheint Guinands Angebot an die Akademie Utzschneider auf die Idee gebracht zu haben, selber solches Glas herzustellen. Dafür bot sich die Glashütte des säkularisierten Klosters Ettal in Grafenaschau an, in die seine Schwester eingeheiratet hatte.[14] Den Schweizer holte Utzschneider erst nach Bayern, als die eigenen Versuche misslangen. (Das vom Astronomen Ulrich Schiegg im Oktober 1805 gerühmte Glas[15] stammte wohl aus Les Brenets.)

Utzschneiders erste Begegnung mit Guinand fand Anfang 1805 statt. Arrangiert wurde sie von Gruner und dem Schriftsteller Heinrich Zschokke[16], ehemals Regierungsstatthalter der Helvetischen Republik und später Verfasser einer Geschichte Bayerns[17]. Treffpunkt war Aarau, der Wohnort des Seidenbandfabrikanten Johann Rudolf Meyer. Dieser frühere Senator der Helvetischen Republik hatte zuvor mit Utzschneiders Hilfe in dessen Heimat, dem oberbayerischen Pfaffenwinkel, mehrere säkularisierte Klöster erworben[18]. Utzschneider liess Guinand auf seine Kosten Versuchsschmelzen durchführen.[19] Im Mai 1805 bot er 55 000 Gulden für das Kloster Benediktbeuern.[20] Zwei Wochen später forderte er Guinand auf, nach München zu kommen.[21] Im Juli erhielt er die Gebäude in Benediktbeuern.[22] Ende August besuchte er Guinand erneut, diesmal in Les Brenets.[23] Er zahlte ihm einen Vorschuss von 100 Louisdors (1100 Gulden) und verpflichtete ihn dadurch, nach Benediktbeuern zu übersiedeln.[24] Dies hinderte Utzschneider später nicht zu behaupten, der Schweizer sei ihm ohne Auftrag nachgereist.[25]

Mentalitätsbarrieren im Pfaffenwinkel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober traf Guinand an seinem Bestimmungsort ein.[26] Mit seiner Assistentin, der 22-jährigen Französin Rosalie Bouverot (1783–1855), verwandelte er das ehemalige Waschhaus des Klosters in „eine damals in der Welt einzig dastehende Hütte für optisches Glas“[27], die heute „Fraunhofer-Glashütte“ genannt wird. Er richtete wohl auch die viel größere Hütte für Gebrauchsglas ein, für deren Bau Utzschneider die Pfarrkirche von Benediktbeuern abreissen liess.[28]

Mit einem Zehnjahresvertrag wurde Guinand ab Juli 1806 technischer Leiter beider Hütten sowie einer Anstalt zur Herstellung von Teleskopen. Er erhielt 1000 Gulden jährlich, wovon die Hälfte für die Überlassung seiner Aufzeichnungen. Hinzu kamen 20 Prozent Gewinnbeteiligung und das Recht, einen seiner Söhne zum Nachfolger auszubilden.[29] Ausserdem machte ihm Utzschneider ein „unerwartetes Geschenk“ von 880 Gulden. Es besteht daher kein Grund zur Annahme, dass Guinand seine Versprechungen nicht eingehalten habe. Genau dies aber wird von bayerischen Autoren unterstellt, welche die Glashütte in Benediktbeuern als alleiniges Werk Einheimischer (Utzschneider bzw. Fraunhofer) darstellen. So formuliert Utzschneider-Biograf Ivo Schneider, dass sein Protagonist „und niemand sonst praktisch aus dem Nichts in Benediktbeuern die (…) Voraussetzungen für die Herstellung optischen Glases geschaffen“ habe.[30]

Was Guinand misslang, war die Anleitung der einheimischen Arbeiter. Dies wohl nicht nur wegen mangelnder Sprachkenntnisse – der Protestant kam aus einer Hochburg innovativer Präzisionsindustrie, die Bewohner des landwirtschaftlich geprägten Pfaffenwinkels hingegen waren bis 1803 Leibeigene von Klöstern gewesen, welche die Volksbildung sträflich vernachlässigten. Den laut Vertrag für das Personalwesen zuständigen, mit der Mentalität seiner Landsleute vertrauten Utzschneider aber hielten seine Geschäften oft von Benediktbeuern fern. Als er in den Staatsdienst zurückberufen wurde, schloss er deshalb mit Guinand einen ab Mai 1807 geltenden neuen Zehnjahresvertrag. Der Schweizer sollte weiterhin mehrmals jährlich in Benediktbeuern optisches Glas schmelzen, Teleskope aber fortan am Mathematisch-mechanischen Institut in München bauen. Zusammen mit Bouverot – seit 1806 seine vierte Ehefrau[31] – erhielt er 60 Prozent mehr Gehalt (1600 Gulden), verzichtete dafür aber auf eine Gewinnbeteiligung. Wohl weil sein Sohn Aimé in die Heimat zurückkehrte, wurde auch die Frage der Nachfolge neu geregelt, indem sich Guinand verpflichtete, eine von Utzschneider zu bestimmende Person in die Geheimnisse des Glasmachens einzuweihen.[32]

Von Fraunhofer verdrängt, nicht übertroffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil sie sich in München sehen konnten, gibt es keine Briefe Guinands an Utzschneider aus der Zeit von 1807 bis Ende 1813.[33] Im Februar 1809 gründete Utzschneider ein neues Optisches Institut in Benediktbeuern, dessen Leiter und Teilhaber sein erst 21-jähriger Schützling Fraunhofer wurde. Offenbar übernahm dieser in der neuen Firma Utzschneider, Reichenbach und Fraunhofer das Schleifen von Linsen und den Entwurf von Teleskopen, während er Guinands Zuständigkeitsbereich auf das Glasmachen und das Handwerkliche des Teleskopbaus beschränkte, was Utzschneider-Biograf Schneider mit unverhohlener Häme als Beginn der „Demontage“ des Schweizers bezeichnet[34]. Im August 1809 bestimmte Utzschneider Fraunhofer auch zur Person, die Guinand in die Kunst des Glasmachens einweihen sollte.

Bei dieser Gelegenheit erscheint die Elisabethenordensdame Therese Gräfin von Seinsheim, eine der beiden Kammerdamen der verwitweten Kurfürstin Maria Leopoldine von Österreich-Este[35], als Utzschneiders Bevollmächtigte.[36] Dies deutet darauf hin, dass Utzschneider als Finanzberater Maria Leopoldines Benediktbeuern mit deren Geld gekauft hatte. Da das Optische Institut defizitär war, scheint die Gräfin namentlich den Verkauf der produzierten Instrumente beaufsichtigt zu haben.[37] In der Folge trennten sich Liebherr und Reichenbach von Utzschneider, und Guinand musste seinem 40 Jahre jüngeren Schüler auch noch die Leitung der Hütte für optisches Glas überlassen. Von da an behandelte Fraunhofer – laut Antonin von Schlichtegroll „einer der edelsten und reinsten Geister, die je gelebt haben“[38], in Wirklichkeit aber eher ein genialer Autist – seinen Lehrer wie einen einfachen Arbeiter.[39] Als Utzschneider 1813 endlich Geschäftszahlen herausrückte, zeigte sich ein Verlust von 60 000 Gulden.

Gedemütigt kehrte Guinand 1814 in die Heimat zurück. Es war dies der Zeitpunkt, zu dem Fraunhofer – zwölf Jahre nach dem Engländer William Hyde Wollaston – die Spektrallinien entdeckte. Obwohl Guinand den 1807 geschlossenen Vertrag brach, zahlte ihm das Optische Institut weiterhin 800 Gulden jährlich, nur damit er sich nicht mehr auf dem Gebiet der Optik betätigte.[40] Dies zeigt nach Meinung des Schweizer Astronomen Rudolf Wolf, wie sehr es Guinands Konkurrenz fürchtete „und wie kleinlich es später von Utzschneider war, dessen Verdienste herabzusetzen“.[41] Im Februar 1816 bat Guinand, wieder in die frühere Position eingesetzt zu werden. Dabei verwies er auf neue Entdeckungen, die sich wohl darauf bezogen, optisches Glas ohne Verlust an Qualität zu „ramollieren“ (wiederzuerweichen) und in runde Tonschalen zu „senken“.[42] Als ihn Utzschneider keiner Antwort würdigte, verzichtete Guinand auf die erwähnte Pension.

Nach Auffassung des Jenaer Optikers Moritz von Rohr hätte Utzschneider das oben genannte Angebot annehmen und versuchen sollen, Guinand und Fraunhofer miteinander auszusöhnen.[43] Doch man hatte Guinand und Bouverot in Benediktbeuern „ganz gewaltig unterschätzt“.[44] Denn während Fraunhofer nur für den Eigenbedarf optisches Glas produzierte, begann Guinand 1818 Paris zu beliefern. Mit Glas von ihm bauten Noël-Jean Lerebours und Robert-Aglaé Cauchoix weit mehr Teleskope als Fraunhofer. Später beherrschten Guinands Angehörige und Nachfolger lange Zeit den Weltmarkt für optisches Glas.[45]

1818 erreichte die verwitwete Kurfürstin, dass König Max Joseph Benediktbeuern zurückkaufte.[46] Utzschneider erhielt dafür 250 000 Gulden, die er wohl grossenteils Maria Leopoldine schuldete. Das Optische Institut verlegte er 1819 nach München. Im selben Jahr gründete ein Mündel Johann Rudolf Meyers, das bei Reichenbach gearbeitet hatte, in Aarau die Instrumentenbaufirma Kern & Co.[47], die bis 1991 bestand. Ebenfalls 1819 hatte Guinand die Ehre, vom späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preussen besucht zu werden. Der Pionier des optischen Glases starb mit 75 Jahren, kurz vor Fraunhofer, der nur 39-jährig wurde.

Erfinder des Rührverfahrens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rühren von Flintglas: A = Eisenstange, B = Keramikkolben (guinand), S = Halterung.[48]

Fraunhofers Ruhm gründet in erster Linie auf seinen Leistungen als Wissenschaftler. Auch bei der Herstellung von Objektiven und Teleskopen erreichte er ein höheres Niveau als Guinand. Doch war er, wie dessen Sohn Aimé betonte, nicht der einzige Optiker seiner Zeit, der aus gutem Glas gute Objektive herstellen konnte.[49] Ohne die Vorarbeit Guinands, dem der Durchbruch bei der Herstellung von optisch reinem Flintglas gelungen war, hätte Fraunhofer sein Genie nicht entfalten können. Der Schweizer hatte namentlich das Verfahren erfunden, das im Französischen und Englischen guinandage heißt. Es besteht darin, die Glasschmelze durch ein Rührwerk (appareil à guinander) mit einem Kolben (guinand) zu homogenisieren, der aus dem gleichen keramischen Material wie der Schmelztiegel besteht.

Das von Fraunhofer herstellte Glas war keineswegs „weitaus besser als das von Guinand“, wie ein bayerischer Autor behauptete[50]. Als Glasmacher blieb der greise Lehrer nicht hinter seinem Schüler zurück. Ein Komitee der Astronomical Society of London, dem John Herschel angehörte, fand die Leistung eines Objektivs von 17,3 cm Öffnung, das Charles Tulley 1823 aus Flintglas von Guinand anfertigte, „in the highest degree satisfactory“.[51] Ebenfalls aus Glas von Guinand bestand das Objektiv mit der rekordgrossen Öffnung von 31,8 cm, mit dem Cauchoix einen Refraktor[52] für das Pariser Observatorium bestückte, der im selben Jahr 1823 an der Ausstellung französischer Industrieprodukte zu sehen war.[53] 1828 präsentierten Thibaudeau und Bontemps der Académie des sciences sogar Flintglasscheiben von bis zu 38 cm Durchmesser, die sie mit Starthilfe von Guinands Sohn Henri hergestellt hatten.[54] Michael Faraday gab darauf seine Versuche auf, Flintglas in einem Platintiegel mit einem Platinstab zu homogenisieren.[55] Das Objektiv des Refraktors von Markree (Irland), welches Cauchoix 1831 aus Glas von Guinand schuf, war mit 33,8 cm Öffnung wenn nicht das beste, so doch für einige Jahre das größte der Welt. Zum Vergleich: Das Objektiv von Fraunhofers berühmtem Teleskop für die Sternwarte Dorpat (heute Tartu, Estland) aus dem Jahr 1824 hatte eine Öffnung von 24,5 cm. Den Schlierengehalt des Glases prüfte Fraunhofer noch 1825 nach einer Methode, die Guinand 1798 aus Paris mitgebracht hatte.[56] Und wie Guinand produzierte auch er zeitlebens mehr Ausschuss als gelungene Schmelzen.[57]

Ohne Utzschneider hätte Guinand die von ihm erfundenen Verfahren nicht industriell anwenden können. Doch als Utzschneider nach Fraunhofers Tod (1826) das Optische Institut allein leitete, übertrieb er den Anteil, den er selber an der Entstehung der Glashütte in Benediktbeuern gehabt hatte. Er behauptete sogar, Guinand habe ihm nur die Fehler gezeigt, die man vermeiden müsse, und ihm dann das Produktionsgeheimnis gestohlen.[58]

Utzschneiders Nachfolger Georg Merz (1793–1867) lieferte noch 38-cm-Refraktoren für das Pulkowo-Observatorium bei Sankt Petersburg (1839) und das Harvard-College-Observatorium in Cambridge (Massachusetts) (1847). Dann verlor das Optische Institut endgültig die Führung im Teleskopbau. So stammte das Glas für Alvan Clarks 91,4-cm-Refraktor des Lick-Observatoriums bei San José (Kalifornien) (1888) von Henri Guinands Schwiegersohn Charles Feil (1824–1887).[59] Letzter Besitzer des Münchener Instituts war Zschokkes Enkel Paul (1853–1932).[60]

Wolf fasste das Geschilderte in einem einzigen Satz zusammen: „Nachdem sich der Konstruktion grösserer achromatischer Refraktoren mehrere Decennien hindurch infolge der Unmöglichkeit, entsprechende homogene Flintglasmassen zu erhalten, scheinbar unüberwindliche Schwierigkeiten entgegengestellt hatten, erwarben sich Guinand und sein talentvoller Schüler Fraunhofer das Verdienst, auch auf diesem Gebiete bedeutende Fortschritte zu erzielen, und während sodann einige Zeit die Nachfolger des letzern den ersten Rang einnahmen, so sind sie später durch diejenigen des erstern wieder überflügelt worden.“[61]

Ebenso wie die von Guinand in Benediktbeuern errichtete Glashütte ist auch dessen bescheidenes Wohnhaus in Les Brenets erhalten.[62]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Artikel beruht auf dem Kapitel Wie Bayern zu einer optischen Industrie kam. In Peter Genner: Nach dem Ende der Klosterherrschaft – Schweizer Revolutionäre im Pfaffenwinkel. In: Der Welf, Jahrbuch des Historischen Vereins Schongau – Stadt und Land 2013, S. 69–192 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.academia.edu%2F27650986%2FNach_dem_Ende_der_Klosterherrschaft_Schweizer_Revolution%C3%A4re_im_Pfaffenwinkel~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 137–142, und wurde mit Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 278–321 et passim, verglichen. Ausserdem fanden nachstehende Quellen und Darstellungen Verwendung:

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Édouard Reynier: Notice sur feu M. Guinand, opticien. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 25. Band, 9. Jahrgang, Sciences et arts, Genève/Paris 1824, S. 142–158, 227–236, hier: S. 142 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DDuJVZu6qGIkC%26pg%3DPA142%26dq%3DNotice%2Bsur%2Bfeu%2BM.%2BGuinand%2C%2Bopticien%3B%2Bdemeurant%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjjuK_Jt-fjAhUOxcQBHZUsDIsQ6AEINzAC%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), nennt als Todesjahr irrtümlich 1823.
  2. Neuenburg, französisch Neuchâtel, war bis 1848 Fürstentum, seit 1707 (ausser 1806–1814) im Besitz des Königs von Preussen, zugleich aber bis 1798 Zugewandter Ort der Eidgenossenschaft und ab 1815 Schweizer Kanton.
  3. So schreibt Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 301, 321 bzw. 441, Guinand habe ungenügende Leistungen erbracht, Utzschneider auszubeuten versucht und Betriebsgeheimnisse verraten.
  4. Découverte d’un procédé régulier pour la fabrication du flint glass. In: Le Globe, Recueil philosophique, politique et littéraire (Paris), 1. November 1828, S. 798 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.retronews.fr%2Fjournal%2Fle-globe-1824-1832%2F01-nov-1828%2F221%2F2036857%2F4~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  5. Mémoire lu à la séance du 11 décembre 1809 de la Classe des sciences physiques et mathématiques de l’Institut. In Aimé-Gabriel d’Artigues: Sur l’art de fabriquer du flint-glass bon pour l’optique, P. Gueffier, Paris 1811, S. 7 ff. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fsurlartdefabriqu00arti%2Fpage%2F7~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  6. Prix proposé par l’Académie Royale des Sciences, pour l’année 1791. In: Le Journal des sçavans (Paris), Februar 1789, S. 122 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fgallica.bnf.fr%2Fark%3A%2F12148%2Fbpt6k57220v%2Ff124~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Rudolf Wolf: Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. 1. Halbband, F. Schulthess, Zürich 1890, S. 339 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzut%2Fcontent%2Fpageview%2F3614839~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  7. Vgl. Pierre-Arnold Borel: Branche de Pierre Louis Guinand 1748-1824, le célèbre opticien, communier des Brenets et des Ponts-de-Martel, bourgeois de Valangin. In Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung (Hrsg.): Familienforschung Schweiz, Jahrbuch 2002, S. 162–171 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-periodica.ch%2Fcntmng%3Fpid%3Dfsj-004%3A2002%3A0%3A%3A207~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  8. Édouard Reynier: Notice sur feu M. Guinand, opticien. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 25. Band, 9. Jahrgang, Sciences et arts, Genève/Paris 1824, S. 142–158, 227–236 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DDuJVZu6qGIkC%26pg%3DPA142%26dq%3DNotice%2Bsur%2Bfeu%2BM.%2BGuinand%2C%2Bopticien%3B%2Bdemeurant%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjjuK_Jt-fjAhUOxcQBHZUsDIsQ6AEINzAC%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 227.
  9. Édouard Reynier: Notice sur feu M. Guinand, opticien. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 25. Band, 9. Jahrgang, Sciences et arts, Genève/Paris 1824, S. 142–158, 227–236 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DDuJVZu6qGIkC%26pg%3DPA142%26dq%3DNotice%2Bsur%2Bfeu%2BM.%2BGuinand%2C%2Bopticien%3B%2Bdemeurant%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjjuK_Jt-fjAhUOxcQBHZUsDIsQ6AEINzAC%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 155 f.; Adolf Seitz: Joseph Fraunhofer und sein optisches Institut. J. Springer, Berlin 1926, S. 8–13 (Denkschrift vom 25. Juni 1804, französisch/deutsch).
  10. Hans Weil: La Sagne und seine Pioniere Daniel JeanRichard, Pierre-Louis Guinand und der Chronométrier und Régleur Paul Perret. Berlin 2014 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fhans-weil.faszination-uhrwerk.de%2Fjeanrichard-guinand-perret.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), unpaginiert.
  11. Adolf Seitz: Joseph Fraunhofer und sein optisches Institut. J. Springer, Berlin 1926, S. 8–13 (Denkschrift vom 25. Juni 1804, französisch/deutsch); Hans-Peter Sang: Joseph von Fraunhofer, Forscher, Erfinder, Unternehmer. Peter Glas, München 1987, S. 27; Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 288–291 inkl. Anm. 628.
  12. Pierre-Louis Guinand von Corbatiere (sic). 1748-1824. In Rudolf Wolf: Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz. 2. Cyclus, Orell, Füssli & Comp., Zürich 1859, S. 299–308, hier: S. 302/Anm. 5 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fbiographienzurk04wolfgoog%2Fpage%2Fn321~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  13. Vgl. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 279 f., 287 f.
  14. Laut Otto Paul Krätz, Elisabeth Renatus: Zur Geschichte der Glashütten in Benediktbeuern. In: Kultur & Technik (Deutsches Museum München) 7/1983, S. 248–256 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.deutsches-museum.de%2Ffileadmin%2FContent%2Fdata%2FInsel%2FInformation%2FKT%2Fheftarchiv%2F1983%2F7-4-248.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 249, experimentierte Utzschneider dort 1804. Auch Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 398, geht davon aus, dass er vor Guinands Berufung eigene Schmelzversuche durchführte.
  15. Ulrich Schiegg: Astronomische Nachrichten aus Bayern. In Franz Xaver Freiherr von Zach (Hrsg.): Monatliche Correspondenz zur Beförderung der Erd- und Himmels-Kunde (Gotha), 12. Band, Oktober 1805, S. 357–366, hier: S. 360 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fmonatlichecorre14zachgoog%2Fpage%2Fn389~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). Auch Schiegg beansprucht in diesem Artikel, Initiant des Mathematisch-mechanischen Instituts gewesen zu sein.
  16. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 95; vgl. Walther Zschokke: Zur Geschichte des optischen Glases. In: Zeitschrift für Instrumentenkunde, Band 42, Berlin 1922, S. 208–215, hier: S. 210/Anm. 1.
  17. Heinrich Zschokke: Der Baierischen Geschichten 1.–6. Buch. 4 Bände, Sauerländer, Aarau 1813–1818.
  18. Polling, Rottenbuch und Steingaden. Vgl. Peter Genner: Nach dem Ende der Klosterherrschaft – Schweizer Revolutionäre im Pfaffenwinkel. In: Der Welf, Jahrbuch des Historischen Vereins Schongau – Stadt und Land 2013, S. 69–192 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.academia.edu%2F27650986%2FNach_dem_Ende_der_Klosterherrschaft_Schweizer_Revolution%C3%A4re_im_Pfaffenwinkel~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  19. Moritz von Rohr: P. L. Guinands Anweisung zum Glasschmelzen. In: Zeitschrift für Instrumentenkunde. Band 48, Berlin 1928, S. 438–453, 501–514, 548–559, 600–613, hier: S. 605–609.
  20. Josef Kirmeier: Forschung und Produktion (…) In Fraunhofer-Gesellschaft (Hrsg.): Fraunhofer in Benediktbeuern. Glashütte und Werkstatt. München 2008 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.fraunhofer.de%2Fcontent%2Fdam%2Fzv%2Fde%2Fdocuments%2FFraunhoferinBenediktbeuern_tcm7-778.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 18–31, hier: S. 19.
  21. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 291 f.
  22. Leo Weber: Joseph von Utzschneider und Joseph von Fraunhofer (…) In Fraunhofer-Gesellschaft (Hrsg.): Fraunhofer in Benediktbeuern. Glashütte und Werkstatt. München 2008 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.fraunhofer.de%2Fcontent%2Fdam%2Fzv%2Fde%2Fdocuments%2FFraunhoferinBenediktbeuern_tcm7-778.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 32–39, hier: S. 32.
  23. Hans-Peter Sang: Joseph von Fraunhofer, Forscher, Erfinder, Unternehmer. Peter Glas, München 1987, S. 28 inkl. Anm. 14 f.
  24. Réclamation de Mr. Aimé Guinand. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 15. Jahrgang, Sciences et arts, Band 43, Genève/Paris 1830 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D5gsbAAAAYAAJ%26pg%3DPA459%26dq%3Dm%C3%A9langes%2B%2522r%C3%A9clamation%2Bde%2Bmr.%2Baim%C3%A9%2Bguinand%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 222–228, hier: S. 224. Die Zahlung erfolgte am 1. September 1805 in Neuenburg.
  25. Joseph von Utzschneider: Kurzer Umriß der Lebens-Geschichte des Herrn Dr. Joseph von Fraunhofer (…) Rösl, München 1826 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DQQlUAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 5 f.; vgl. Pierre-Louis Guinand von Corbatiere (sic). 1748-1824. In Rudolf Wolf: Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz. 2. Cyclus, Orell, Füssli & Comp., Zürich 1859, S. 299–308, hier: S. 303 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fbiographienzurk04wolfgoog%2Fpage%2Fn322~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  26. Hans-Peter Sang: Joseph von Fraunhofer, Forscher, Erfinder, Unternehmer. Peter Glas, München 1987, S. 28 inkl. Anm. 16.
  27. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 148.
  28. Otto Paul Krätz, Elisabeth Renatus: Zur Geschichte der Glashütten in Benediktbeuern. In: Kultur & Technik (Deutsches Museum München) 7/1983, S. 248–256 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.deutsches-museum.de%2Ffileadmin%2FContent%2Fdata%2FInsel%2FInformation%2FKT%2Fheftarchiv%2F1983%2F7-4-248.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 249.
  29. Adolf Seitz: Joseph Fraunhofer und sein optisches Institut. J. Springer, Berlin 1926, S. 14–20 (Vertrag vom 10. Mai 1806, französisch/deutsch).
  30. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 302.
  31. Zweimal verwitwet und einmal geschieden, hatte Guinand aus diesen Ehen acht Kinder, von denen Henri und Aimé in der Heimat den Beruf des Vaters ergriffen und Olivier sich in Bayern niederliess. Die vierte Ehe blieb kinderlos. Vgl. Pierre-Arnold Borel: Branche de Pierre Louis Guinand 1748-1824, le célèbre opticien, communier des Brenets et des Ponts-de-Martel, bourgeois de Valangin. In: Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung (Hrsg.): Familienforschung Schweiz, Jahrbuch 2002, S. 162–171 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-periodica.ch%2Fcntmng%3Fpid%3Dfsj-004%3A2002%3A0%3A%3A207~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Hans Weil: La Sagne und seine Pioniere Daniel JeanRichard, Pierre-Louis Guinand und der Chronométrier und Régleur Paul Perret. Berlin 2014 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fhans-weil.faszination-uhrwerk.de%2Fjeanrichard-guinand-perret.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), unpaginiert.
  32. Adolf Seitz: Joseph Fraunhofer und sein optisches Institut. J. Springer, Berlin 1926, S. 21–24 (Vertrag vom 20. Februar 1807, französisch/deutsch).
  33. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 297.
  34. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 299.
  35. Johann Nepomuk von Reichel: Königlich-Baierisch-Adelicher Damenkalender auf das Jahr 1807. Franz Seraph Hübschmann, München ohne Jahr (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D779AAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 34; Derselbe: Königlich-Baierischer adelicher Damen-Kalender auf das Jahr 1810. Franz Seraph Hübschmann, München ohne Jahr (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D-79AAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 34.
  36. Réclamation de Mr. Aimé Guinand. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 15. Jahrgang, Sciences et arts, Band 43, Genève/Paris 1830 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D5gsbAAAAYAAJ%26pg%3DPA459%26dq%3Dm%C3%A9langes%2B%2522r%C3%A9clamation%2Bde%2Bmr.%2Baim%C3%A9%2Bguinand%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 222–228, hier: S. 225.
  37. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 313, schreibt, Utzschneider habe ohne Zustimmung seiner Partner eine Frau „ohne alle Sachkenntnis“ zur Geschäftsführerin ernannt, macht über diese aber keine weiteren Angaben.
  38. Zitiert nach Leonhard Jörg: Fraunhofer und seine Verdienste um die Optik (Dissertation). J. G. Weiß, München 1859, S. 35 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Freader.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb10385921_00037.html~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  39. Moritz von Rohr: Ein neu aufgefundener Brief P. L. Guinands. In: Forschungen zur Geschichte der Optik. 1. Band, Springer, Berlin 1928–1935, S. 222–241, hier: S. 229.
  40. Adolf Seitz: Joseph Fraunhofer und sein optisches Institut. J. Springer, Berlin 1926, S. 49–51 (Vertrag vom 20. Dezember 1813).
  41. Rudolf Wolf: Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. 1. Halbband, F. Schulthess, Zürich 1890, S. 339 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzut%2Fcontent%2Fpageview%2F3614839~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  42. Édouard Reynier: Notice sur feu M. Guinand, opticien. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 25. Band, 9. Jahrgang, Sciences et arts, Genève/Paris 1824, S. 142–158, 227–236 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DDuJVZu6qGIkC%26pg%3DPA142%26dq%3DNotice%2Bsur%2Bfeu%2BM.%2BGuinand%2C%2Bopticien%3B%2Bdemeurant%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjjuK_Jt-fjAhUOxcQBHZUsDIsQ6AEINzAC%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 157; Pierre-Louis Guinand von Corbatiere (sic). 1748-1824. In Rudolf Wolf: Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz. 2. Cyclus, Orell, Füssli & Comp., Zürich 1859, S. 299–308, hier: S. 305 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fbiographienzurk04wolfgoog%2Fpage%2Fn324~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Walther Zschokke: Zur Geschichte des optischen Glases. In: Zeitschrift für Instrumentenkunde. Band 42, Berlin 1922, S. 208–215, hier: S. 211; Hans Weil: La Sagne und seine Pioniere Daniel JeanRichard, Pierre-Louis Guinand und der Chronométrier und Régleur Paul Perret. Berlin 2014 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fhans-weil.faszination-uhrwerk.de%2Fjeanrichard-guinand-perret.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), unpaginiert.
  43. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 156.
  44. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 99.
  45. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 100 f., vgl. S. 157; Derselbe: Ein Beitrag zur Geschichte des optischen Glases. In: Nova Acta Leopoldina. Neue Folge, Band 2, Halle an der Saale 1934 f., S. 147–202, hier: S. 168 ff.
  46. Memoiren des Karl Heinrich Ritters von Lang (…) 2. Theil, Friedrich Viehweg und Sohn, Braunschweig 1842, S. 221 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fbub_gb_hX45AAAAMAAJ%2Fpage%2Fn587~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  47. Rudolf Wolf: Notizen zur schweiz. Kulturgeschichte (Fortsetzung). In: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 12/1867, S. 218–220, 401 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.biodiversitylibrary.org%2Fitem%2F37203%23page%2F228%2Fmode%2F1up~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Alto Brachner: Die Münchener Optik in der Geschichte – Entstehung, Unternehmungen, Sternwarten, Lokalitäten. Ausbreitung 1750–1984. Dissertation Technische Universität München 1986, S. 338–344.
  48. Louis Figuier: Les merveilles de l’industrie ou Description des principales industries modernes. Band 1, Furne & Jouvet, Paris 1873, S. 143 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fgallica.bnf.fr%2Fark%3A%2F12148%2Fbpt6k246705%2Ff149~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  49. Réclamation de Mr. Aimé Guinand. In: Bibliothèque universelle des sciences, belles-lettre et arts (…), 15. Jahrgang, Sciences et arts, Band 43, Genève/Paris 1830 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D5gsbAAAAYAAJ%26pg%3DPA459%26dq%3Dm%C3%A9langes%2B%2522r%C3%A9clamation%2Bde%2Bmr.%2Baim%C3%A9%2Bguinand%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 222–228, hier: S. 227 f.
  50. Hans-Peter Sang: Glas aus dem Kloster. Die Fraunhofer-Glashütte in Benediktbeuern. In: Kultur & Technik (Deutsches Museum München) 17/1993, S. 28 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.deutsches-museum.de%2Ffileadmin%2FContent%2Fdata%2FInsel%2FInformation%2FKT%2Fheftarchiv%2F1993%2F17-1-28.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); vgl. Ivo Schneider: Joseph von Utzschneider – Vision und Wirklichkeit eines neuen Bayern (Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 3). Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2630-4 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fpublikationen.badw.de%2Fde%2F041883076.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 429.
  51. Report of the Committee appointed by the Council of the Astronomical Society of London, for the purpose of examining the Telescope constructed by Mr. Tulley (…) In: Memoirs of the Astronomical Society of London, Band 2, Baldwin, Cradock and Joy, London 1826, S. 507–511 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DnakUAQAAMAAJ%26pg%3DPA507%26lpg%3DPA507%26dq%3DReport%2Bof%2Bthe%2BCommittee%2Bappointed%2Bby%2Bthe%2BCouncil%2Bof%2Bthe%2BAstronomical%2BSociety%2Bof%2BLondon%26source%3Dbl%26ots%3D_oaJlpDMN8%26sig%3DACfU3U2_LLw0lteJAljkGeGJMBEL53VlTA%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwi9noemxe3jAhVjpYsKHc1BA6EQ6AEwAHoECAUQAQ%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), hier: S. 509.
  52. Linsenfernrohr (später vom Reflektor bzw. Spiegelfernrohr verdrängt).
  53. Fabrication du flint-glass en France, d’après un procédé régulier. In: Bibliothèque universelle, des sciences, belles-lettres et arts (…), 13. Jahrgang, Band 39, Sciences et arts, Genève/Paris 1828, S. 173–176, hier: S. 175 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.biodiversitylibrary.org%2Fitem%2F40962%23page%2F185%2Fmode%2F1up~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  54. Découverte d’un procédé régulier pour la fabrication du flint glass. In: Le Globe, Recueil philosophique, politique et littéraire (Paris), 1. November 1828, S. 798 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.retronews.fr%2Fjournal%2Fle-globe-1824-1832%2F01-nov-1828%2F221%2F2036857%2F4~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  55. Georges Bontemps: Guide du verrier : traité historique et pratique de la fabrication des verres, cristaux, vitraux. Librairie du Dictionnaire des arts et manufactures, Paris 1868, S. 652, 658, 660 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fgallica.bnf.fr%2Fark%3A%2F12148%2Fbpt6k5663541p%2Ff670~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  56. Moritz von Rohr: Joseph Fraunhofers Leben, Leistungen und Wirksamkeit, nach Quellen geschildert. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1929, S. 98.
  57. Von 95 Glasschmelzen, die Fraunhofer 1811–1825 durchführte, konnten nur 26 als vollkommen gelungen bezeichnet werden. (Ernst Voit: Feinmechanik in Bayern. In: Darstellungen aus der Geschichte der Technik, der Industrie und Landwirtschaft in Bayern. R. Oldenbourg, München 1906, S. 169–195, hier: S. 176 f.)
  58. Erklärung des königl. geh. Rathes J. v. Utzschneider, gegen einige Aeußerungen in der Bibliothèque universelle und dem Globe, über die Erzeugung des Flintglases. In: Beilage zur Allgemeinen Zeitung (Augsburg), 25. Januar 1829, S. 99 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DXcpDAAAAcAAJ%26pg%3DPA100-IA3%26dq%3DErkl%C3%A4rung%2Bdes%2Bk%C3%B6nigl.%2Bgeh.%2BRathes%2BJ.%2Bv.%2BUtzschneider%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwi1yfn69OzjAhVwwIsKHQ-zBKgQ6AEIKTAA%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); vgl. Moritz von Rohr: Pierre Louis Guinand. In: Zeitschrift für Instrumentenkunde. Band 46, Berlin 1926, S. 121–137, 189–197, hier: S. 121.
  59. Rudolf Wolf: Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. 1. Halbband, F. Schulthess, Zürich 1890, S. 339 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzut%2Fcontent%2Fpageview%2F3614839~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  60. Karl Ventzke: Fraunhofers Nachfolger im Optischen Institut zu München. In: Beiträge zur Astronomiegeschichte. Band 7, Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2004, S. 170–188, hier: S. 179, 184.
  61. Rudolf Wolf: Handbuch der Astronomie, ihrer Geschichte und Litteratur. 1. Halbband, F. Schulthess, Zürich 1890, S. 338 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzut%2Fcontent%2Fpageview%2F3614838~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  62. Hans Weil: La Sagne und seine Pioniere Daniel JeanRichard, Pierre-Louis Guinand und der Chronométrier und Régleur Paul Perret. Berlin 2014 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fhans-weil.faszination-uhrwerk.de%2Fjeanrichard-guinand-perret.pdf~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), unpaginiert.