Pierre Le Moyne d’Iberville

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Pierre Le Moyne d'Iberville.
Pélican

Pierre Le Moyne d’Iberville (* 20. Juli 1661 in Ville-Marie (heute Montréal), Québec; † (wahrscheinlich) 9. Juli 1706 in Havanna, Kuba) war der Gründer der Kolonie Louisiana. Er ist auch bekannt als Sieur d’Iberville oder M. d’Iberville.

Er war der dritte Sohn von Charles le Moyne de Longueuil et de Châteauguay, der in Dieppe geboren wurde und Seigneur von Longueuil in Kanada und von Catherine Primot war.

Er war der ältere Bruder des Forschers Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville (1680–1767).[1]

Pierre Le Moyne d’Iberville hat bei der Gründung und Erschaffung einiger amerikanischer Städte mitgewirkt: Biloxi, Mississippi, und zwar das alte Biloxi, in der Bucht gelegen, 1699, und Mobile, Alabama (1702). Iberville leite eine militärische Kampagne in Neufundland 1696–1697 und schlug in der Schlacht in der Hudson's Bay 1697 ein britisches Geschwader.

Iberville leitete 1706 einen erfolgreichen Angriff auf die englische Insel Nevis. Darauf ging er nach Havanna, um Verstärkungen von den Kastiliern für einen Angriff auf Carolina zu gewinnen. Pierre Le Moyne starb in Havanna an Gelbfieber.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alan Taylor: American colonies. The Settlement of North America to 1800. Reihe: The Penguin history of the United States, 1. Allan Lane-The Penguin Press, London 2002 ISBN 0713995882 S. 382f. (Iberville tätig in Louisiana; es gibt etliche weitere Aufl. des Buches)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. New Orleans Geschichte. 2007