Pierre Vaultier

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Pierre Vaultier Snowboard
Pierre Vaultier bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver
Voller Name Pierre Vaultier
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 24. Juli 1987
Geburtsort Briançon
Größe 186 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Snowboardcross
Verein Les Ecrins
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Nationale Meisterschaften 5 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2014 Sotschi Snowboardcross
FIS Snowboard-Weltmeisterschaften
0Gold0 2017 Sierra Nevada Snowboardcross
FIS Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 2005 Zermatt Snowboardcross
Nationale SnowboardmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2005 L’Alpe d’Huez Snowboardcross
0Bronze0 2006 Isola 2000 Snowboardcross
0Gold0 2007 Grand Bornand Snowboardcross
0Gold0 2010 L’Alpe d’Huez Snowboardcross
0Gold0 2011 Les Gets Snowboardcross
0Gold0 2016 Isola 2000 Snowboardcross
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 17. September 2005
 Weltcupsiege 20
 Gesamtweltcup 2. (2009/10)
 Snowboardcross-Weltcup 1. (2007/08,2009/10,2011/12,
2015/16, 2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Snowboardcross 20 8 1
letzte Änderung: 10. Juni 2017

Pierre Vaultier (* 24. Juli 1987 in Briançon) ist ein französischer Snowboarder.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vaultier begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren 2001 bei den französischen Meisterschaften in Serre Chevallier.
Nachdem er anschließend vier Jahre lang FIS-Rennen bestritt und im Europacup fuhr, gelang ihm bei seinem ersten großen internationalen Auftritt bei der Juniorenweltmeisterschaft 2005 in Zermatt direkt der Medaillenerfolg. In seiner Spezialdisziplin Snowboardcross gewann er die Bronzemedaille. Noch im selben Jahr schaffte er zu Beginn der Saison 2005/2006 den Sprung in den Weltcup, allerdings nur im Snowboardcross. Bereits im fünften Weltcuprennen erreichte er den zweiten Platz in Whistler.

Danach wurde Vaultier ins Aufgebot der französischen Mannschaft für die Olympischen Spiele 2006 in Turin berufen. Dort misslang ihm allerdings eine bessere Platzierung als der 35. Platz. Dennoch startete er im nächsten Winter sehr erfolgreich im Weltcup, ihm gelang erstmals ein Weltcupsieg. Diesen Erfolg konnte er in der Saison 2007/2008 zweimal wiederholen, auch gewann er den Einzelweltcup im Snowboardcross und wurde Gesamtweltcupdritter. In der Saison 2008/2009 gewann Valutier das erste Weltcuprennen im Snowboardcross und führte damit die Wertung erneut an. In der Saison 2009/10 gewann er vier Weltcuprennen und erreichte einmal den zweiten Platz. Die Saison beendete er auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung und den ersten Rang in der Snowboardcrosswertung. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte er den neunten Platz im Snowboardcross. Im Dezember 2010 gewann er das Weltcuprennen in Telluride. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2011 in La Molina kam er auf den fünften Platz. In der Saison 2011/12 errang er zweimal den dritten Platz und siegte dreimal bei Weltcuprennen. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2013 im Stoneham verpasste er mit Platz vier nur knapp eine Medaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi holte er sich im Februar die Goldmedaille im Snowboardcross.[1] Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg errang er den 14. Platz. In der Saison 2015/16 kam er bei acht Teilnahmen im Weltcup, sechsmal unter die ersten Zehn. Dabei belegte er dreimal den zweiten Platz und siegte jeweils in Feldberg und in Sunny Valley. Im März 2016 wurde er französischer Meister und gewann zum Saisonende den Snowboardcross-Weltcup. Nach Platz 13 in Solitude und Platz Neun in Montafon zu Beginn der Saison 2016/17, siegte er in Feldberg, in La Molina und in Veysonnaz und belegte in Bansko den zweiten Platz. Er gewann damit wie im Vorjahr den Snowboardcross-Weltcup. Beim Saisonhöhepunkt den Snowboard-Weltmeisterschaften 2017 in Sierra Nevada wurde er Weltmeister.

Weltcupsiege und Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort
1. 17. März 2007 KanadaKanada Stoneham
2. 27. September 2007 ChileChile Valle Nevado
3. 15. Februar 2008 Korea SudSüdkorea Sungwoo
4. 7. März 2008 KanadaKanada Stoneham
5. 13. September 2008 ArgentinienArgentinien Chapelco
6. 12. September 2009 ArgentinienArgentinien Chapelco
7. 19. Dezember 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Telluride
8. 15. Januar 2010 SchweizSchweiz Veysonnaz
9. 21. Januar 2010 KanadaKanada Stoneham
10. 19. März 2010 SpanienSpanien La Molina
11. 17. Dezember 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Telluride
12. 16. Dezember 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Telluride
13. 8. Februar 2012 KanadaKanada Blue Mountain
14. 21. Februar 2012 KanadaKanada Stoneham
15. 21. März 2013 SpanienSpanien Sierra Nevada
16. 24. Januar 2016 DeutschlandDeutschland Feldberg
17. 21. Februar 2016 RusslandRussland Sunny Valley
18. 11. Februar 2017 DeutschlandDeutschland Feldberg
19. 5. März 2017 SpanienSpanien La Molina
20. 25. März 2017 SchweizSchweiz Veysonnaz

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2005/06 13. 1632
2006/07 3. 1700
2007/08 1. 5180
2008/09 21. 1120
2009/10 1. 5800
2010/11 2. 3210
2011/12 1. 3852
2012/13 9. 1548
2013/14 55. 115
2014/15 14. 600
2015/16 1. 5140
2016/17 1. 4450

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pierre Vaultier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Olympia in Sotschi: Franzose Vaultier siegt im Snowboardcross Spiegel online, 18. Februar 2014.