Pierrepont-sur-l’Arentèle

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Pierrepont-sur-l’Arentèle
Pierrepont-sur-l’Arentèle (Frankreich)
Pierrepont-sur-l’Arentèle
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Bruyères
Gemeindeverband Bruyères-Vallons des Vosges
Koordinaten 48° 16′ N, 6° 39′ OKoordinaten: 48° 16′ N, 6° 39′ O
Höhe 322–380 m
Fläche 6,23 km2
Einwohner 138 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km2
Postleitzahl 88600
INSEE-Code

Pierrepont-sur-l’Arentèle ist eine französische Gemeinde im Département Vosges der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Gemeindeverband Bruyères-Vallons des Vosges.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arentèle bei Pierrepont

Die 138 Einwohner (1. Januar 2016) zählende Gemeinde Pierrepont-sur-l’Arentèle liegt zwischen den Vogesen und dem oberen Moseltal, etwa 20 Kilometer nordöstlich der Departements-Hauptstadt Épinal. Durch das Gemeindegebiet fließt die Arentèle, ein Nebenfluss der Mortagne. Das Gelände um die Gemeinde zeigt wenig Relief, es ist überwiegend flach mit einem leichten Gefälle in Richtung Westen. Die Arentèle nimmt im Gebiet von Pierrepont einige Nebenflüsse auf: Petite Arentèle, Ruisseau de la Soie, Ruisseau de Dracourt, Ruisseau des Roseau. Die Osthälfte des 6,23 km² großen Gemeindeareals ist bewaldet (340 ha), wobei der größte Anteil auf den Forst Le Gros Fays entfällt.

Zu Pierrepont gehören die Ortsteile Dracourt und Le Chapuly.

Nachbargemeinden von Pierrepont-sur-l’Arentèle sind Sainte-Hélène im Norden, Fremifontaine im Osten, Bruyères im Südosten, Grandvillers im Süden, Viménil im Südwesten sowie Gugnécourt im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die über 700 Jahre alte Steinbrücke über die Arentèle

Der Name Pierrepont (Petrus pons / Peters Brücke oder Steinbrücke) ist für das Dorf seit 1247 urkundlich belegt. Die namengebende Brücke über die Arentèle war die Keimzelle des Dorfes, das sich allmählich nach Westen über die Kleine Arentèle (la Petite Arentèle) ausdehnte. Pierrepont war Teil der Vogtei Bruyères, die Bewohner waren im zwei Kilometer nordwestlich gelegenen Dorf Destord eingepfarrt. Diese Pfarrei war Teil des Kapitels von Saint-Dié. In Pierrepont gab es nur ein Oratorium. Eine eigene Pfarrei erhielt Pierrepont erst nach dem 1850 abgeschlossenen Bau der Dorfkirche St. Gangolf (Saint-Gengoult). Weil es in Lothringen eine weitere Gemeinde namens Pierrepont gab, erhielt die Gemeinde im Département Vosges am 4. Oktober 1882 per Dekret den Zusatznamen sur-l’Arentèle.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 128 132 113 92 120 106 154 141
Mairie Pierrepont

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Gangolf
  • Die Kirche St. Gangolf (Église Saint-Gengoult) wurde 1848–1850 anstelle einer älteren, baufälligen Kapelle errichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupterwerbszweige in der Gemeinde sind traditionell die Land- und Forstwirtschaft. Von einer im 19. Jahrhundert errichteten Kartoffelstärke-Fabrik (Féculerie) sind nur noch Ruinen erhalten.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft die Verbindungsstraße von Rambervillers nach Bruyères. Weitere Straßen führen von Pierrepont nach Nonzeville, Destord und Fremifontaine. Der Bahnhof in der neun Kilometer entfernten Kleinstadt Bruyères liegt an der Strecke Arches-Saint-Dié.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pierrepont-sur-l’Arentèle auf vosges-archives.com (französisch; PDF; 51 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pierrepont-sur-l'Arentèle – Sammlung von Bildern