Pieskowa Skała

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Schloss
Arkadenhof
Renaissancegärten

Pieskowa Skała ist ein Schloss in Sułoszowa, am linken Ufer des Flusses Prądnik, im Nationalpark Ojców, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Krakau in der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen. Der Begriff Pieskowa Skała bedeutet hundeförmiger Felsen und bezieht sich auf den markanten Kalksteinfelsen des Krakau-Tschenstochauer Jura, auf dem das Schloss errichtet wurde.

Die erste Erwähnung von Peskensten[1] stammt aus dem Jahr 1315, und zwar aus einem Dokument vom polnischen Princeps, Władysław I. Ellenlang, aber wahrscheinlich handelte es sich um eine Burg von Heinrich den Bärtigen an anderer Stelle in Sułoszowa.[2] An heutiger Stelle wurde Pieskowa Skała im 14. Jahrhundert von König Kasimir dem Großen als Wehrburg errichtet und war damals Teil einer Kette von Burgen (Adlerhorst-Burgen), die sowohl die Grenze des Königreichs Polen zum benachbarten Schlesien als auch die wichtigste Handelsroute von Krakau durch Olkusz und Bytom nach Breslau (Via Regia) sichern sollten. Dies war nötig geworden, da Schlesien unter die Herrschaft Böhmens geraten war, mit deren Herrschern die polnischen Könige in Konflikt lagen. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Renaissanceschloss umgebaut. In dieser Zeit entstand der Arkadenhof, der dem des Wawel in Krakau ähnlich ist. Die Repräsentations- und Wohnräume sind mit Möbeln mehrerer Epochen ausgestattet und können besichtigt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pieskowa Skała. In: Filip Sulimierski, Władysław Walewski (Hrsg.): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich. Band 8: Perepiatycha–Pożajście. Walewskiego, Warschau 1887, S. 107 (polnisch, edu.pl).
  2. Geschichte von Pieskowa Skała

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pieskowa Skała – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 50° 14′ 39″ N, 19° 46′ 48″ O