Piezometer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Ein Piezometer ist ein Messgerät zur Bestimmung hoher mechanischer (meist hydrostatischer) Drücke. Der Name leitet sich vom griechischen Wort πιέζειν (deutsch: drücken) ab.

Funktionsweise[Bearbeiten]

Während zur Messung von hohen Drücken meist ein Sensor auf Basis des Piezoeffekts oder der Elektrostriktion zum Einsatz kommt, verwendet man bei der Untersuchung von Rohrleitungen und in der Geotechnik (in Bohrlöchern, Schüttungen und Gründungen) Messgeräte, welche die Durchwölbung einer Membran erfassen, die dem zu messenden Druck ausgesetzt ist.

Zwischen der Membran und dem Sensorgehäuse wird ein gespannter Draht durch angelegte elektrische Pulse in Schwingung versetzt. Messgröße ist die Resonanzfrequenz, die von der mechanischen Drahtspannung und damit über die Membranwölbung vom Umgebungsdruck abhängt.

Anwendungen[Bearbeiten]

Das Piezometer wurde erstmals 1820 von dem dänischen Physiker und Chemiker Hans Christian Ørsted konstruiert.

Langguth & Voigt[1] beschreiben verschiedene Verfahren, in denen ein Piezometer zur Bestimmung des Durchlässigkeitsbeiwertes eines Grundwasserleiters verwendet wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Langguth, Voigt: Hydrogeologische Methoden. 2. Auflage. Springer Verlag, 2004, ISBN 3-540-21126-8, 2.3.2 Auffüll- und Schöpfversuche (Slug and Bail Tests), S. 48-69.