Pillingsdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pillingsdorf
Stadt Triptis
Wappen von Pillingsdorf
Koordinaten: 50° 46′ 48″ N, 11° 47′ 35″ O
Höhe: 310 m
Fläche: 7,06 km²
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Postleitzahl: 07819
Vorwahl: 036481
Karte
Lage von Pillingsdorf im Saale-Orla-Kreis.
Kirche in Pillingsdorf
Fachwerkgebäude in Pillingsdorf

Pillingsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Triptis im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Die Gemeinde bestand aus den Ortsteilen Pillingsdorf und Burkersdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. März 1358 wurde Pillingsdorf erstmals urkundlich erwähnt.[1] Es gab bereits einen Pfarrer, daraus folgt, dass es eine Kirche besaß.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Burkersdorf eingegliedert. Am 1. Januar 2012 wurde Pillingsdorf nach Triptis eingemeindet.[2] Der Ort weist große fränkische Vierseithöfe in Fachwerkbauweise auf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Pillingsdorf (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 137
  • 1995: 137
  • 1996: 150
  • 1997: 172
  • 1998: 174
  • 1999: 179
  • 2000: 186
  • 2001: 189
  • 2002: 187
  • 2003: 191
  • 2004: 173
  • 2005: 174
  • 2006: 173
  • 2007: 170
  • 2008: 165
  • 2009: 168
  • 2010: 168
  • 2011: 151
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. Juli 1994 durch das Thüringische Landesverwaltungsamt genehmigt.

Blasonierung: „In Silber mit einem rotbordierten Schildhaupt, das durch einen roten Pfahl gespalten und mit zwei roten Andreaskreuzen belegt ist, auf einem grünen Schildfuß ein schwarzer, linksschreitender Eber mit goldener Bewehrung.“

Der Eber geht auf das bis 1952 geführte Siegel zurück und versinnbildlicht die wildreiche Gegend; der grüne Schildfuß symbolisiert die waldreiche Umgebung des Ortes. Das bordierte Schildhaupt zeigt ein in der Gemeinde typisches Fachwerk; die beiden Andreaskreuze stehen für die beiden Ortsteile.[3]

Das Wappen wurde von dem Goßwitzer Manfred Fischer gestaltet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 219.
  2. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
  3. Hartmut Ulle: Neues Thüringer Wappenbuch. Band 2: Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl. 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 41.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pillingsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien