Pilsach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pilsach
Pilsach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pilsach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 19′ N, 11° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Verwaltungs­gemeinschaft: Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 445 m ü. NHN
Fläche: 47,65 km2
Einwohner: 2854 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92367
Vorwahl: 09181
Kfz-Kennzeichen: NM, PAR
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 153
Gemeindegliederung: 27 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 12
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Website: www.pilsach.de
Erster Bürgermeister: Andreas Truber (CSU)
Lage der Gemeinde Pilsach im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
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Pilsach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt in der Oberpfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Oberpfälzer Jura, dem Oberpfälzer Teil der auch Fränkischer Jura genannten Fränkischen Alb. Es befindet sich im Tal der Pilsach, welche die Gemeinde durchfließt und nördlich von Neumarkt in die Schwarzach mündet. Westlich erhebt sich der Ottenberg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 27 amtlich benannte Gemeindeteile:[2]

Es gibt folgende Gemarkungen: Dietkirchen, Laaber, Litzlohe, Oberwiesenacker, Pfeffertshofen, Pilsach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilsach gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Pfaffenhofen des Kurfürstentums Bayern. Die Herren von Orban besaßen hier eine offene Hofmark. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Litzlohe und Pfeffertshofen eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kamen Dietkirchen und Laaber hinzu. Der kleinere Teil der aufgelösten Gemeinde Oberwiesenacker folgte am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2230 auf 2802 Einwohner bzw. um 25,7 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der vergangenen Kommunalwahl am 15. März 2020 mit einer Wahlbeteiligung von 76,4 % setzt sich der Gemeinderat aus sieben Gemeinderäten der CSU, 5 Gemeinderäten der Gruppe „Christliche Wählergemeinschaft/Freie Wähler“ und 2 Gemeinderäte der Bürgerliste Pilsach zusammen.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Pilsach
Blasonierung: „In Gold über zwei schräggekreuzten schwarzen Streugabeln ein rot gekrönter und rot bewehrter halber schwarzer Löwe mit rotem Schwert durch Rachen und Kopf.“[6]

Das Wappen wird seit 1978 verwendet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilsach Kirche St. Peter und Paul
  • Schloss Pilsach (eines jener Schlösser, in denen Kaspar Hauser in seiner Kindheit und Jugend angeblich gefangen gehalten wurde)
  • Wehrkirche St. Peter und Paul
  • Friedhof in Dietkirchen (statt Grabsteinen werden auf dem mit Rosen bepflanzten Friedhof nur schmiede-eiserne Grabkreuze verwendet).
  • Windkraftwerke bei Laaber

Windpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Windkraftanlagen vom Typ REpower 3.2M114 mit 143 m Nabenhöhe und 114 m Rotordurchmesser sind in Bau.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pilsach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Pilsach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 26. Mai 2020.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 533.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 649 und 650.
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik
  6. Eintrag zum Wappen von Pilsach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte