Pilsbach

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Pilsbach
Wappen von Pilsbach
Pilsbach (Österreich)
Pilsbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Hauptort: Oberpilsbach
Fläche: 10,28 km²
Koordinaten: 48° 2′ N, 13° 40′ OKoordinaten: 48° 2′ 23″ N, 13° 40′ 6″ O
Höhe: 475 m ü. A.
Einwohner: 608 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 59 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 4840, 4841, 4800
Vorwahl: 07672, 07676
Gemeindekennziffer: 4 17 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberpilsbach 17
4840 Vöcklabruck
Website: www.pilsbach.at
Politik
Bürgermeister: Alois Gruber (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
4
Von 13 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Pilsbach im Bezirk Vöcklabruck
Ampflwang im Hausruckwald Attersee am Attersee Attnang-Puchheim Atzbach Aurach am Hongar Berg im Attergau Desselbrunn Fornach Frankenburg am Hausruck Frankenmarkt Gampern Innerschwand am Mondsee Lenzing Manning Mondsee Neukirchen an der Vöckla Niederthalheim Nußdorf am Attersee Oberhofen am Irrsee Oberndorf bei Schwanenstadt Oberwang Ottnang am Hausruck Pfaffing Pilsbach Pitzenberg Pöndorf Puchkirchen am Trattberg Pühret Redleiten Redlham Regau Rüstorf Rutzenham Schlatt Schörfling am Attersee Schwanenstadt Seewalchen am Attersee St. Georgen im Attergau St. Lorenz Steinbach am Attersee Straß im Attergau Tiefgraben Timelkam Ungenach Unterach am Attersee Vöcklabruck Vöcklamarkt Weißenkirchen im Attergau Weyregg am Attersee Wolfsegg am Hausruck Zell am Moos Zell am Pettenfirst OberösterreichLage der Gemeinde Pilsbach im Bezirk  Vöcklabruck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Pilsbach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 608 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Vöcklabruck.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilsbach liegt auf 475 m Höhe im Hausruckviertel rund 4 km entfernt von Vöcklabruck. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,6 km, von West nach Ost 4,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 10,2 km². 45,1 % der Fläche sind bewaldet, 49,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberpilsbach, Unterpilsbach, Kirchstetten, Untereinwald, Mittereinwald, Kien, Raffelsberg, Obereinwald, Schmidham.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Über goldenem, erhöhtem Dreiberg, darin eine blaue Wellenleiste, gespalten; rechts in Blau ein goldener, abnehmender Mond, links von Silber und Rot fünfmal schräglinks geteilt. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot.

Das von Franz Leitner entworfene Gemeindewappen wurde 1983 von der oberösterreichischen Landesregierung verliehen. Dreiberg und Bach symbolisieren den Ortsnamen, der sich aus „Bühel“ und „Bach“ ableitet. Der Mond verweist auf die frühere Zugehörigkeit zum Kloster Mondsee, die weiß-roten Schrägbalken sind das Stammwappen der Polheimer, die im heutigen Gemeindegebiet 49 Untertanenhäuser besaßen.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Alois Gruber von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 554 Einwohner, 2001 dann 630 Einwohner. Die Bauernkapelle Pilsbach besteht seit 1905. Sie hat rund 60 aktive Musiker.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pilsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1984, S. 245 (PDF; 8,4 MB)