Pionierzeit

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Als Pionierzeit werden die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts bezeichnet, während deren das Territorium der heutigen USA erschlossen wurde. Innerhalb dieses Jahrzehnts brachen die ersten amerikanischen Einwanderer von der Ostküste aus (z. B. von New York, wo viele Leute über den großen Überseehafen einwanderten) in Richtung Westen auf. Dabei wurde zuerst der Mittlere Westen der USA besiedelt und anschließend die Gebiete hinter den Rocky Mountains (damals Kalifornien und Oregon).

Der Goldfund bei Sutter’s Mill löste den großen Goldrausch aus.

Beweggründe waren die billigen, unbesiedelten Grundstücke und Weidegründe des Mittleren Westens, der Kalifornische Goldrausch und die hohe Arbeitslosigkeit und Armut im Osten, die die Pioniere auf eine bessere Zukunft hoffen ließen. Die Pioniere suchten die besten Wege, um zur Westküste zu gelangen.

Dabei mussten sie große Hindernisse überwinden, wozu die großen Flusssysteme des Mittleren Westens, die Rocky Mountains und Wüsten, wie das berühmte Death Valley, gehören. Der erste Wagenzug, der erfolgreich die Rocky Mountains überqueren konnte, erreichte im November 1841 Sacramento in Nordkalifornien. Die 70 Siedler wurden vom 25-jährigen John Bidwell, der kurz zuvor die „Western Emigration Society“ gegründet hatte, geführt.

Die Pionierzeit endete mit größeren Bevölkerungsbewegungen gen Westen im Jahre 1849, als der Goldrausch innerhalb eines Jahres ungefähr 80.000 Menschen nach Kalifornien trieb.

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