Aleksandar-Nikolić-Halle

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Hala Aleksandar Nikolić
Die Hala Pionir in Belgrad (2010).
Die Pionir-Halle in Belgrad (2010).
Frühere Namen

Pionir-Halle (1973–2016)

Daten
Ort SerbienSerbien 11000 Belgrad, Serbien
Koordinaten 44° 48′ 55,9″ N, 20° 29′ 6,4″ OKoordinaten: 44° 48′ 55,9″ N, 20° 29′ 6,4″ O
Eigentümer Sport- und Freizeitzentrum Tašmajdan
Eröffnung 24. Mai 1973
Renovierungen 2011
Oberfläche Parkett
PVC-Bodenbelag
Beton
Kapazität 6.500 Sitzplätze [1]
Verein(e)
Veranstaltungen

Die Aleksandar-Nikolić-Halle (serbisch-kyrillisch Хала Александар Николић, Hala Aleksandar Nikolić) ist eine Mehrzweckhalle im Norden der serbischen Hauptstadt Belgrad. Es ist die Heimat der drei Basketballvereine KK Partizan Belgrad, KK Roter Stern Belgrad und des OKK Belgrad. Bis Februar 2016 trug die Veranstaltungsstätte den Namen Pionir-Halle (serbisch-kyrillisch Хала Пионир, Hala Pionir).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem EuroLeague-Spiel der Zwischenrunde zwischen dem KK Roter Stern Belgrad und Fenerbahçe Ülker (65:88) am 8. Januar 2016.

Die Halle wurde am 24. Mai 1973 eröffnet und gehört zum Sport- und Freizeitzentrum Tašmajdan (serbisch Спортско-рекреациони центар Ташмајдан/Sportsko-rekreativni centar Tašmajdan) im Belgrader Stadtteil Palilula im Tašmajdan Park. Zu dieser 1958 eröffneten Einrichtung gehören u. a. das Stadion Tašmajdan, ein Frei- und ein Hallenbad, ein Restaurant und das Hotel Tas, eine Bowlingbahn, ein Fitnessstudio und die Ledena dvorana Pionir. Die Hala Aleksandar Nikolić war bis zur Eröffnung der Belgrad-Arena 2004 die größte Veranstaltungshalle der Stadt.

Die Arena war über die Jahre Austragungsort sportlicher Veranstaltungen, hauptsächlich Basketball, und zahlreicher Konzerte. Im Jahr 1977 fand das Finale des Basketball-Europapokals der Landesmeister zwischen Maccabi Tel Aviv aus Israel und den Italienern Mobilgirgi Varese statt. Maccabi bezwang Varese mit 78:77 Punkten. Das Finale im Saporta Cup 1998 wurde nach Belgrad vergeben. Der litauische Verein Žalgiris Kaunas besiegte den italienischen Vertreter Stefanel Milan mit 82:67 Punkten. Bei der Basketball-Europameisterschaft 2005 wurden in der Arena Vorrundenspiele der Gruppe C mit dem späteren Europameister Griechenland, Slowenien, Frankreich sowie Bosnien und Herzegowina ausgetragen. 2011 war die Halle Hauptspielort, darunter die Halbfinale und das Endspiel, der Volleyball-Europameisterschaft der Damen. Die Halle war einer von fünf Spielorte der Männer-Handball-Europameisterschaft 2012, sowie eine der vier der Handball-Europameisterschaft der Frauen 2012.

Am 23. Februar 2016 wurde die Pionir-Halle, auf Initiative von Božidar Maljković zum Gedenken an den früheren Basketballspieler und -trainer Aleksandar "Aca" Nikolić (1924–2000), in Aleksandar-Nikolić-Halle umbenannt.[2] Neben der Umbenennung wurde auch die baldige Erweiterung der Halle auf 10.000 Plätze angekündigt.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aleksandar-Nikolić-Halle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ALEKSANDAR NIKOLIC 6500.
  2. mondo.rs: Pionir je od danas Hala "Aleksandar Nikolić" Artikel vom 23. Februar 2016 (serbisch)
  3. sport.blic.rs: NEKADAŠNJI PIONIR "RASTE" Dvorana Aleksandar Nikolić proširuje se na 10.000 mesta Artikel vom 24. Februar 2016 (serbisch)