Pipe (Automarke)

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Pipe war eine belgische Automarke aus Brüssel.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Compagnie Belge de Construction Automobile begann 1898 mit der Produktion von Personenkraftwagen, die 1922 endete. Außerdem entstanden zwischen 1905 und 1932 Lastkraftwagen. 1932 übernahm Brossel das Unternehmen.

Die NSU Motorenwerke aus Deutschland war Lizenznehmer für einige Pkw.

Beteiligung am Gordon-Bennett-Pokal 1904 für Automobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Fahrzeuge der belgischen Marke Pipe traten 1904 bei dem auf dem Taunus-Rundkurs ausgetragenen Rennen zum nach James Gordon Bennett junior benannten Gordon-Bennett-Pokal an. Die Vierzylinder mit 13,5 Liter Hubraum leisteten 80 PS bei 1000/min und gehörten zu den schwächsten Fahrzeugen des 18 Automobile aus sieben Nationen umfassenden Starterfelds. Interessant ist die aerodynamische Verkleidung des knapp eine Tonne wiegenden Wagens, der mit einer elektrisch betätigten Kupplung und Vierganggetriebe ausgestattet war. Zwei der drei in belgischem Gelb startenden Wagen schieden nach Defekten aus. Der dritte Wagen erreichte als sechster das Ziel des über 564 Kilometer führenden Rennens.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]