Pius Heinz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pius Heinz
Pius Heinz (2011)
Pius Heinz (2011)
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 4. Mai 1989
Geburtsort DeutschlandDeutschland Swisttal-Odendorf
Nickname MastaP89
Wohnort DeutschlandDeutschland Köln
Preisgelder
Höchstes Live-Preisgeld 8.715.368 $
Gesamtes Live-Preisgeld 9.028.569 $
Erfolge bei der World Series of Poker
Bracelets 1
Money finishes 5
Höchster Main-Event-Cash Sieg (2011)
Letzte Aktualisierung: 10. März 2016

Pius Heinz (* 4. Mai 1989 in Swisttal-Odendorf) ist ein professioneller deutscher Pokerspieler. Er gewann 2011 die Poker-Weltmeisterschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz wuchs in Odendorf in der Nähe von Bonn auf. Er besuchte das Städtische Gymnasium Rheinbach und machte dort 2008 sein Abitur. Anschließend leistete er Zivildienst in den Nordeifel-Werkstätten in Euskirchen-Kuchenheim.

Danach begann er ein Studium der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln, das er seit August 2011 aufgrund seiner Poker-Karriere ruhen lässt.[1]

Pokerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz (Vierter von links) als Teil der November Nine 2011
Bracelet, das Heinz für den Sieg im Main Event erhielt

Heinz begann im Jahr 2007 das Pokerspielen als Hobby. Seit dem Erreichen der November Nine im Sommer 2011 in Las Vegas ist er professioneller Pokerspieler, außerdem war er von Sommer 2011 bis Januar 2013 Teil des Team PokerStars.[2] Er begann seine Pokerkarriere im Internet, wo er beim Onlinepoker zahlreiche Turniere gewann. Seit dem Jahr 2011 widmete er sich dann verstärkt dem Livepoker.

Turniererfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2011 gelang es ihm, beim Main Event der World Series of Poker in Las Vegas den Finaltisch zu erreichen, der am 6. November 2011 begann. In der Vorbereitung engagierte er den deutschen Pokerprofi Johannes Strassmann als Coach.[3] Nach einer längeren Heads-Up-Phase mit mehreren wechselnden Chip Leads setzte er sich am 9. November 2011 gegen den Tschechen Martin Staszko durch und sicherte sich den ersten Platz mit Bracelet und etwa 8,7 Millionen US-Dollar Preisgeld. Damit ist er der erste Deutsche, der das World Series of Poker Main Event gewann.[4] Ebenfalls 2011 erreichte er den siebten Platz am Finaltisch beim 1500$ No-Limit Hold’em.

Auch wenn er seinen Erfolg von 2011 in den darauffolgenden Jahren nicht wiederholen konnte, gelangte er sowohl 2012 mit einem 236. Platz im 1500$-No-Limit-Hold’em und einem 43. Platz im 2500$-No-Limit-Hold’em, als auch 2013 mit einem 112. Platz im 1500$-No-Limit-Hold’em in die Geldränge.

Im August 2011 gewann Pius Heinz ein Side-Event in Barcelona bei der European Poker Tour. Die am 20. Dezember 2011 ausgestrahlte TV total PokerStars.de Nacht gewann er ebenso.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz war mit der Moderatorin und Pokerspielerin Natalie Hof liiert.[5][6]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2012 erschien das von Heinz gemeinsam mit Stephan Kalhamer verfasste Buch Meine Hände auf dem Weg zum Poker Weltmeister: Über Nacht zum Poker-Millionär, in dem alle Hände des Final Tables des World Series of Poker Main Event 2011 analysiert werden.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Buch Pius Heinz: Meine Hände auf dem Weg zum Poker Weltmeister : Über Nacht zum Poker-Millionär – AniMazing, Regensburg 2012, ISBN 978-3-940163-27-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pius Heinz – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. General-Anzeiger Bonn: Pius Heinz aus Odendorf ist Poker-Weltmeister. 9. November 2011, abgerufen am 29. Mai 2012.
  2. PokerStars bestätigt offiziell Trennung von Pius Heinz. 24. Januar 2013, abgerufen am 13. Februar 2013.
  3. WSOP: Strassmann macht Pius stark auf bild.de vom 1. November 2011, abgerufen am 6. November 2015
  4. Pius Heinz 1. deutscher Poker Weltmeister - Gewinner der WSOP
  5. Neues Poker-Traumpaar: Pius Heinz und Natalie Hof “in love” (Memento vom 21. Mai 2014 im Internet Archive) auf poker-magazin.at, abgerufen am 21. Mai 2014
  6. Natalie Hof am Telefon auf pokerfirma.com vom 10. Januar 2016, abgerufen am 10. Januar 2016