Piwnitschne

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Piwnitschne
Північне
Wappen von Piwnitschne
Piwnitschne (Ukraine)
Piwnitschne
Piwnitschne
Basisdaten
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Stadtkreis von Torezk
Höhe: 229 m
Fläche: 7,1 km²
Einwohner: 10.330 (2011)
Bevölkerungsdichte: 1.455 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 85280
Vorwahl: +380 6247
Geographische Lage: 48° 23′ N, 37° 54′ OKoordinaten: 48° 23′ 19″ N, 37° 54′ 24″ O
KOATUU: 1411245300
Verwaltungsgliederung: 2 Siedlungen städtischen Typs, 5 Ansiedlungen
Bürgermeister: Walentyna Karamyschewa
Adresse: вул. Пархоменка 1а
85280 смт. Північне
Statistische Informationen
Piwnitschne (Oblast Donezk)
Piwnitschne
Piwnitschne
i1

Piwnitschne (ukrainisch Північне; russisch Пивничное/Piwnitschnoje) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Donezk im Osten der Ukraine mit etwa 10.000 Einwohnern.

Kriegerdenkmal im Ort

Zur Siedlungsratsgemeinde, welche wiederum ein Teil der Stadtgemeinde von Torezk ist, zählt auch die Siedlung städtischen Typs Kurdjumiwka sowie die Ansiedlungen Datschne (Дачне), Dylijiwka (Диліївка), Druschba (Дружба), Osarjaniwka (Озарянівка) und Schumy (Шуми).

Piwnitschne liegt im westlichen Donezbecken etwa 5 Kilometer östlich des Stadtzentrums von Torezk und 46 Kilometer nördlich vom Oblastzentrum Donezk entfernt, durch den Ort verläuft die Bahnstrecke Poltawa–Rostow.

Die Siedlung städtischen Typs entstand im 18. Jahrhundert und wurde ab 1896 Північна Рудника/Piwnitschna Rudynka („Nördliche Kohlemine“)[1], 1936 wurde sie zu Ehren von Sergei Mironowitsch Kirow, einem sowjetischen Parteifunktionär, in Kirowe (ukrainisch Кірове; russisch Кирово/Kirowo) umbenannt. Der Ort entwickelte sich nach der Entdeckung von Kohlevorkommen ab Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Bergbauort, 1938 erhielt er den Status einer Siedlung städtischen Typs zuerkannt.

Im Verlauf des Ukrainekrieges liegt der Ort seit 2015 nahe der Frontlinie zu den von den Separatisten kontrollierten Gebieten. Am 19. Mai 2016 wurde der Ort im Zuge der Dekommunisierung der Ukraine auf den Namen Piwnitschne umbenannt[2].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte 1:126000 trójwiorstówki Reihe XXVI Blatt 16 Bachmut 1918 (Memento des Originals vom 28. Juni 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mapywig.org
  2. Верховна Рада України; Постанова від 19.05.2016 № 1377-VIII Про перейменування окремих населених пунктів та районів