Plötzkau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Plötzkau
Plötzkau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Plötzkau hervorgehoben
Koordinaten: 51° 45′ N, 11° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Salzlandkreis
Verbandsgemeinde: Saale-Wipper
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 23,91 km2
Einwohner: 1326 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km2
Postleitzahl: 06425
Vorwahl: 034692
Kfz-Kennzeichen: SLK, ASL, BBG, SBK, SFT
Gemeindeschlüssel: 15 0 89 245
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Platz der Freundschaft 1
39439 Güsten
Webpräsenz: www.gemeinde-ploetzkau.de
Bürgermeister: Peter Rosenhagen
Lage der Gemeinde Plötzkau im Salzlandkreis
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Über dieses Bild
Panorama Aussicht vom Schlossturm nach Norden
Panorama Aussicht vom Schlossturm nach Süden

Plötzkau ist eine Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plötzkau liegt südwestlich von Bernburg (Saale) an der Saale in der Magdeburger Börde. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Saale-Wipper an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Güsten hat. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Stadt Alsleben (Saale).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Bründel
  • Großwirschleben

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plötzkau wurde im Jahr 1049 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg Plötzkau gab der Grafschaft Plötzkau den Namen.

Ab 1435 war die Burg Plötzkau der Sitz einer Nebenlinie des Hauses Anhalt, der Fürsten von Anhalt-Plötzkau.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister ist seit dem 1. März 2008 Peter Rosenhagen (gewählt am 10. Februar 2008).

Gemeinderat Sitze Wahl 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • CDU: 4
  • FDP: 1
  • Die Linke: 3
  • Freie Wähler Plötzkau: 4

[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silberner Reiher, begleitet oben links und unten rechts von je drei silbernen Eichenblättern mit einer Eichel.“

Frühere Wappen von Plötzkau sind nicht nachweisbar. Am 30. Januar 1950 beschloss die Gemeinde, ein Dienstsiegel zu führen, dessen Bild aus Sonne, Baum und Schaf besteht. Dazu heißt es in einem beim LHA nachweislichen Brief: "Die Dreiheit bedeutet, dass die Sonne der Landwirtschaft (Schaf als wichtigstes Weidetier) und der Forstwirtschaft Gedeihen verleiht. Unterschrift: Der Gemeindevorsitzende, Paul Zabel." Das Landeshauptarchiv Magdeburg bestätigte im Schreiben vom 20. April 1950 dieses Bildsiegel.

Das im Siegel verwendete Bild bzw. seine einzelnen Elemente entstanden aus aktuellen Gegebenheiten, die sich ein halbes Jahrhundert später gewandelt haben. Z. B. waren Schafherden kaum mehr vorhanden. Die Gemeindevertretung beschloss darum eine Symbolik für das neu zu entwickelnde Wappen, die zeitlos ist und eine regionale Besonderheit ausdrückt, mit der sich die Einwohner identifizieren. Das war der Reiher in Verbindung mit Eichenlaub, denn bei Plötzkau liegt ein ca. 400 Hektar großer Eichenwald, der das Landschaftsporträt der Umgegend entscheidend bestimmt; zudem ist der Graureiher hier stark vertreten und Merkmal der regionalen Fauna. Als Schildfarbe wurde der natürlichen Bezugnahme wegen Grün gewählt. Das Wappen wurde 1994 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pflaumenkuchenmarkt findet jährlich am zweiten Wochenende im September statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich der Gemeinde ist die Bundesstraße 6, Halle (Saale) nach Quedlinburg. Die Autobahn A 14, die aus dem Raum Dresden über Leipzig und Halle (Saale) nach Magdeburg führt, liegt im Westen von Plötzkau, der Ort hat eine eigene Anschlussstelle. Die A 14 existiert weiterhin bereits zwischen Schwerin und Wismar, und das noch fehlende Zwischenstück befindet sich im Bau.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Finster: Die Geschichte der alten Grafschaft Plötzkau. Schuster, Baalberge 2011, ISBN 978-3-9813121-6-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2015 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. http://www.gemeinde-ploetzkau.de/cms/index.php?page=268
  3. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Plötzkau, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Regierungspräsidium Magdeburg 1994 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plötzkau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien