Plaffeien

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Plaffeien
Wappen von Plaffeien
Staat: Schweiz
Kanton: Freiburg (FR)
Bezirk: Sensew
BFS-Nr.: 2299i1f3f4
Postleitzahl: 1716 Plaffeien
1716 Oberschrot
1719 Zumholz
UN/LOCODE: CH PFN
Koordinaten: 588301 / 176731Koordinaten: 46° 44′ 30″ N, 7° 17′ 8″ O; CH1903: 588301 / 176731
Höhe: 856 m ü. M.
Fläche: 66,59 km²
Einwohner: 3601 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 54 Einw. pro km²
Website: www.plaffeien.ch
Dorf Plaffeien

Dorf Plaffeien

Karte
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Plaffeien (französisch Planfayon, senslerdeutsch Plaffeye(n); Freiburger Patois Audio-Datei / Hörbeispiel Pyanfayon?/i) ist eine politische Gemeinde im Sensebezirk des Kantons Freiburg in der Schweiz. Plaffeien liegt im Senseoberland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Plaffeien Richtung Schwarzseetal und Kaiseregg

Die flächenmässig drittgrösste Gemeinde im Kanton Freiburg befindet sich im Osten des Kantons und grenzt an den Kanton Bern. Das Dorf Plaffeien liegt westlich der Sense, dem Grenzfluss zwischen den Kantonen Freiburg und Bern, auf einer kleinen Hochebene umgeben von bewaldeten Hügeln. Der Dorfkern wird durch den Tütschbach in zwei Teile getrennt. Das Gemeindegebiet reicht vom Dorf über verschiedene Hügel bis zum Dorf Schwarzsee und dem gleichnamigen Schwarzsee und den ersten Zweitausender-Bergen der Freiburger Voralpen, zum Beispiel die Kaiseregg.

In Plaffeien beginnt die Passstrasse via Sangernboden über den Gurnigel nach Kirchdorf, welche Freiburg mit dem Berner Oberland verbindet.

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plaffeien, 1981–2010
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
61
 
2
-4
 
 
54
 
3
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14
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5
 
 
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6
0
 
 
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3
-3
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [2]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Plaffeien, 1981–2010
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2,1 2,6 6,0 9,6 14,3 17,7 20,3 19,6 15,5 11,4 5,7 3,0 Ø 10,7
Min. Temperatur (°C) −3,8 −3,7 −0,9 1,8 6,0 9,2 11,4 11,3 8,1 4,7 −0,2 −2,8 Ø 3,5
Temperatur (°C) −0,9 −0,6 2,4 5,5 10,0 13,3 15,7 15,3 11,6 7,9 2,7 0,0 Ø 7
Niederschlag (mm) 61 54 77 90 149 147 142 152 121 106 76 78 Σ 1.253
Sonnenstunden (h/d) 3,3 4,1 4,7 5,2 5,6 6,7 7,6 7,1 5,5 4,2 3,2 2,6 Ø 5
Regentage (d) 9,9 9,0 11,2 11,6 14,5 12,8 11,6 12,1 9,8 10,6 9,7 10,9 Σ 133,7
Luftfeuchtigkeit (%) 76 75 73 74 75 74 73 74 81 81 81 78 Ø 76,2
T
e
m
p
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a
t
u
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2,1
−3,8
2,6
−3,7
6,0
−0,9
9,6
1,8
14,3
6,0
17,7
9,2
20,3
11,4
19,6
11,3
15,5
8,1
11,4
4,7
5,7
−0,2
3,0
−2,8
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Quelle: [2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name stammt vom lateinischen planum faegum, was so viel wie ebener Buchenwald heisst. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1148. Von 1486 bis zum Einmarsch der Franzosen in die Schweiz im Jahr 1798 war Plaffeien eine Vogtei von Freiburg. 1848 mit der neuen Kantonsverfassung wurde Plaffeien in den damals neu geschaffen Sensebezirk eingegliedert. Am 31. Mai 1906 wurde fast das gesamte Dorf durch einen Brand zerstört, dem sogenannten Dorfbrand.

Bei der Volksabstimmung vom 27. September 2015 stimmten die Stimmberechtigten der Gemeinden Zumholz, Oberschrot und Plaffeien für eine Fusion der drei Gemeinden. Diese trat zum 1. Januar 2017 in Kraft.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 3601 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) gehört Plaffeien zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Freiburg. Ende 2015, vor der Fusion mit den Gemeinden Oberschrot und Zumholz, betrug die Einwohnerzahl 1982.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nach dem Dorfbrand neu erbaute katholische Pfarrkirche wurde 1910 geweiht. Sie ist die grösste neuromanische Kirche des Kantons Freiburg. Die reichhaltigen Malereien wurden durch Oswald Pilloud (1873–1946) und Otto Haberer-Sinner (1866–1941) im Stil der Beuroner Kunstschule geschaffen[3].

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plaffeien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Klimatabelle. In: meteoschweiz.admin.ch. meteoschweiz, abgerufen am 1. Juni 2018.
  3. Daniela Schneuwly-Poffet: Die Pfarrkirche Plaffeien. (Schweizerische Kunstführer, Band 561). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1994, ISBN 3-85782-561-8.