Planebruch

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Planebruch führt kein Wappen
Planebruch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Planebruch hervorgehoben
Koordinaten: 52° 14′ N, 12° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Brück
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 65,39 km2
Einwohner: 1012 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Postleitzahl: 14822
Vorwahlen: 033835, 033844
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 470
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Ernst-Thälmann-Str. 59
14822 Brück
Website: www.amt-brueck.de
Bürgermeister: Ulf Dingelstaedt
Lage der Gemeinde Planebruch im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bad BelzigBeelitzBeetzseeBeetzseeheideBensdorfBorkheideBorkwaldeBrückBuckautalGolzowGörzkeGräbenHavelseeKleinmachnowKloster LehninLintheLintheMichendorfMühlenfließNiemegkNuthetalPäwesinPlanebruchPlanetalRabenstein/FlämingRosenau (Brandenburg)RoskowSchwielowseeSeddiner SeeStahnsdorfTeltowTreuenbrietzenWenzlowWerder (Havel)Wiesenburg/MarkWollinWusterwitzZiesarGroß KreutzBrandenburgKarte
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Die Gemeinde Planebruch liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg) und wird vom Amt Brück verwaltet. Sie entstand 2002 durch Zusammenschluss der ehemals eigenständigen Gemeinden Cammer und Damelang-Freienthal. Zwei Monate später wurde Oberjünne eingegliedert.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde liegt in der historischen Landschaft der Zauche. Namensgebend ist der Fluss Plane, der das Gemeindegebiet im Südwesten durchfließt. Nordöstlich der Gemeinde befindet sich der Truppenübungsplatz Lehnin der Bundeswehr. Planebruch grenzt im Norden und Osten an die amtsfreie Gemeinde Kloster Lehnin, im Süden an die amtsangehörige Stadt Brück, im Südwesten an die amtsfreie Stadt Bad Belzig, im Westen und Nordwesten an die Gemeinde Golzow (Amt Brück).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören laut ihrer Hauptsatzung folgende Orts- und Gemeindeteile[2] sowie Wohnplätze[3]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Januar 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Cammer und Damelang-Freienthal.[4] Am 1. April 2002 wurde die Gemeinde Oberjünne eingegliedert.[5] Die Gemeinden Damelang und Freienthal waren zum 1. Februar 1974 zur Gemeinde Damelang-Freienthal zusammengeschlossen worden.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Cammer Damelang-
Freienthal
Oberjünne Jahr Planebruch Jahr Planebruch
1981 578 524 137 2002 1 177 2015 1 042
1990 552 536 127 2005 1 158 2016 1 023
1995 530 500 120 2010 1 119 2017 1 012
2000 509 549 122 2011 1 084
2001 511 559 122 2012 1 076
2013 1 059
2014 1 040

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[7][8][9]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Planebruch besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[10]

  • Bürgerliste Planebruch 5 Sitze
  • Freie Bürger und Bauern 3 Sitze
  • Freizeitinitiative Planebruch 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2003 Ulf Dingelstaedt

Dingelstaedt wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014, zu der er als einziger Bewerber angetreten war, mit 80,5 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[11] in seinem Amt bestätigt.[12]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rittergut Cammer um 1860, Sammlung Alexander Duncker

In der Liste der Baudenkmale in Planebruch und in der Liste der Bodendenkmale in Planebruch stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde Planebruch führen die Landesstraße 85 von Golzow (an der B 102) nach Brück (an der B 246) und die Landesstraße L 86 von Golzow nach Lehnin. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Lehnin an der A 2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Neufassung der Hauptsatzung der Gemeinde Planebruch vom 7. März 2011 PDF
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung - Gemeinde Planebruch
  4. Bildung der neuen Gemeinde Planebruch. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 8. Januar 2002 . Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 4, Potsdam, 23. Januar 2002, S. 43 PDF
  5. Eingliederung der Gemeinde Oberjünne in die Gemeinde Planebruch. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. März 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 13, Potsdam, 27. März 2002, S. 402 PDF
  6. Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.11 Landkreis Potsdam-Mittelmark PDF
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Potsdam-Mittelmark. S. 22–25
  8. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  9. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Planebruch – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien