Planungsregion Westmittelfranken

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Planungsregion 8: Westmittelfranken

Die Planungsregion Westmittelfranken ist eine von insgesamt 18 Planungsregionen des Freistaates Bayern. Verwaltungssitz ist die Stadt Ansbach.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Planungsregion Westmittelfranken liegt im westlichen Teil des Regierungsbezirkes Mittelfranken. Im regionalen Planungsverband sind die kreisfreie Stadt Ansbach, die drei Landkreise Ansbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und Weißenburg-Gunzenhausen, sowie die dazugehörigen 123 Landkreisgemeinden als Körperschaften zusammengeschlossen. Es gibt 1 Oberzentrum, 10 Mittelzentren, 5 Unterzentren und 24 Kleinzentren.

Oberzentrum der Region ist die kreisfreie Stadt Ansbach.

Mittelzentren:

Unterzentren:

Kleinzentren:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972 erfolgte die Einteilung des Freistaates Bayern in 18 Planungsregionen auf Grundlage des Bayerischen Landesplanungsgesetzes von 1970. Der Regionale Planungsverband entstand 1973. Verbandsvorsitzender bis 2012 war der Landrat a. D. Rudolf Schwemmbauer. Aktueller Verbandsvorsitzender ist der amtierende Landrat des Landkreises Ansbach, Jürgen Ludwig.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsentwicklung in der Region Westmittelfranken seit dem Jahre 1970, aufgeteilt in ihre vier Kreise:

Jahr Bevölkerung jeweils zum 1. Januar
Ansbach-Stadt Ansbach Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Weißenburg-Gunzenhausen Region Westmittelfranken
1970 40.358 155.781 86.276 88.190 370.605
1987 36.970 157.632 85.686 86.381 366.669
1995 39.896 178.265 95.063 94.046 407.270
2000 40.165 183.207 98.671 95.109 417.152
2005 40.624 183.207 99.979 94.660 418.470
2010 40.253 179.925 97.558 92.326 410.062
2015 41.159 181.314 98.751 93.342 411.566

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Planungsregion Westmittelfranken gibt es vier Hochschulen:

Des Weiteren bestehen vier Einrichtungen für Fachausbildungen:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gesamte Planungsregion liegt Verkehrsverbund Großraum Nürnberg.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Region verlaufen zwei kontinental bedeutende Autobahnen:

Autobahn Verlauf
A6 FrankreichSaarbrückenRhein-NeckarAnsbachSchwabachNürnbergAmbergTschechien
A7 DänemarkHamburgHannoverSchweinfurtKitzingenRothenburg ob der TauberFeuchtwangenUlmKemptenFüssenÖsterreich

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Region gibt es zwei Bahnhöfe der Preisklasse 3 (Ansbach, Treuchtlingen) und sechs Bahnhöfe der Preisklasse 4 (Gunzenhausen, Neustadt/Aisch, Pleinfeld, Steinach (b Rothenburg o.d.Tauber), Wicklesgreuth, Weißenburg/Bay).

Es gibt zwei IC-Verbindungen, die in dieser Region halten.

Zuggattung Strecke Verkehrsangebot Fahrzeuge im Regelbetrieb
IC 28 München Hbf – München-Pasing – Augsburg Hbf – Donauwörth – Treuchtlingen – Nürnberg Hbf einzelne Züge IC-Wagen
IC 61 (Leipzig Hbf – Naumburg (Saale) Hbf – Jena Paradies – Saalfeld (Saale) – Kronach – Lichtenfels – Bamberg –) Nürnberg Hbf – Ansbach – Crailsheim – Ellwangen – Aalen Hbf – Schwäbisch Gmünd – Stuttgart Hbf – Vaihingen (Enz) – Pforzheim Hbf – Mühlacker – Karlsruhe Hbf Zweistundentakt Intercity 2

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Region gibt es einen Verkehrslandeplatz (Flugplatz Rothenburg ob der Tauber) und sechs Sonderlandeplätze (Ansbach-Petersdorf, Bad Windsheim, Dinkelsbühl-Sinbronn, Gunzenhausen-Reutberg, Neustadt/Aisch und Treuchtlingen-Bubenheim).

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des für diese Region sendenden Lokalradios mit Sitz in Ansbach, Radio 8, leitet sich von der Planungsregion ab.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portal: Westmittelfranken – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westmittelfranken

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]