Platzierungsvolumen

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Als Platzierungsvolumen (auch Emissionsvolumen) wird das multiplikative Produkt von Emissionspreis und Stückzahl der ausgegebenen Aktien bei einem Börsengang oder einer Kapitalerhöhung bezeichnet[1].

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Emissionspreis darf nicht mit dem Preis, zu dem die Aktien das erste Mal gehandelt werden, gleichgesetzt werden, da letzterer meistens oberhalb des Emissionspreises liegt. Dieser ergibt sich aus dem Bookbuilding-Verfahren, in dem zunächst eine Preisspanne festgestellt wird, aus der dann am Ende ein fester Emissionspreis hervorgeht (der Preis zu dem die ersten Investoren die Aktie zeichnen können).

Anhand des Platzierungsvolumens ist ebenfalls ein Teil der Vergütung der Investmentbanken gebunden, die den Börsengang im Rahmen des Konsortialgeschäftes planen, betreuen, unterstützen und durchführen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Institut für Wirtschaftsforschung: Welche Regionen profitieren vom Neuen Markt?, S. 2 (Memento vom 12. Juni 2007 im Internet Archive)