Pleiskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pleiskirchen
Pleiskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pleiskirchen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 18′ N, 12° 36′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 52,63 km2
Einwohner: 2455 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84568
Vorwahlen: 08635, 08728
Kfz-Kennzeichen: AÖ, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 127
Gemeindegliederung: 134 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 12
84568 Pleiskirchen
Website: www.pleiskirchen.de
Bürgermeister: Konrad Zeiler (FW)
Lage der Gemeinde Pleiskirchen im Landkreis Altötting
BurghausenEmmertingBurgkirchen an der AlzKastl (Landkreis Altötting)Haiming (Oberbayern)Mehring (Oberbayern)MarktlNeuöttingAltöttingFeichten an der AlzWinhöringTüßlingTöging am InnTeisingPleiskirchenGarching an der AlzUnterneukirchenTyrlachingStammham (am Inn)ReischachPerachKirchweidachHalsbachErlbach (Oberbayern)Landkreis Rottal-InnLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Schild vor der Verwaltung Holzlandgemeinde Pleiskirchen
St. Nikolaus in Pleiskirchen
St. Georg in Georgenberg
St. Mariä Himmelfahrt in Nonnberg

Pleiskirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting mit den Hauptorten Pleiskirchen, Wald bei Winhöring und Nonnberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pleiskirchen liegt im Hügelland des Isar-Inn-Hügellands, 15 km nördlich von Altötting. Die Gemeinde ist die nördlichste und flächenmäßig größte[2] Gemeinde im Landkreis Altötting. Sie grenzt an den Landkreis Mühldorf am Inn im Westen und den niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn im Osten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pleiskirchen hat 134 Ortsteile[3]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pleiskirchen gehörte zum Rentamt Burghausen und Landgericht Neuötting des Kurfürstentums Bayern. Das Erzstift Salzburg übte jedoch mittels der Obmannschaft Pleiskirchen bis zu seiner Aufhebung 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine hiesigen Untertanen aus.

Mit dem zweiten Gemeindeedikt wurden 1818 auf dem jetzigen Pleiskirchner Gemeindegebiet die Gemeinden Pleiskirchen, Nonnberg, Geratskirchen II (seit 1956 Wald b. Winhöring) und Eggen errichtet. Am 1. Januar 1966 wurde die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vollzogene Teilung der Gemeinde Pleiskirchen durch Zusammenlegung der Gemeinden Oberpleiskirchen und Unterpleiskirchen zur neuen Gemeinde Pleiskirchen wieder rückgängig gemacht. Die Gemeinde Eggen wurde am 1. Januar 1967 aufgelöst. Deren Ortschaften wurden nach Reischach, Wald b.Winhöring und Winhöring eingemeindet. Lange Zeit umstritten war die Eingemeindung von Wald b.Winhöring und Nonnberg nach Pleiskirchen am 1. Januar 1972.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2.180 auf 2.454 um 274 Einwohner bzw. um 12,6 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Spitze der Gemeinde steht seit 1. Mai 2014 Konrad Zeiler (Freie Wähler); er wurde am 15. März 2020 bei zwei Mitbewerbern mit 60,4 % der Stimmen im Amt bestätigt. Sein Vorgänger war Sepp Eder (2000–2014). Von 1990 bis 2000 war Erwin Schneider Bürgermeister; er wurde 2000 zum Landrat des Landkreises Altötting gewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 15. März 2020 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder, wovon 7 zur Fraktion CSU/Bürgerliste und 7 zur Fraktion Freie Wähler gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,0 % (2014: 80,2 %). Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beschreibung des 1982 eingeführten Wappens lautet: „Über goldenem Schildfuß mit grünem Pfahl, der mit einer goldenen Mitra belegt ist, in Rot ein silberner Pfahl, darin unter einer grünen heraldischen Lilie ein grünes Lindenblatt.“

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Pleiskirchen – Ein Blick zurück. S. 7
  3. Gemeinde Pleiskirchen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. Dezember 2017.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 416.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pleiskirchen: Ein Blick zurück. Hg.: Gemeinde Pleiskirchen. Redaktion: Gunther Prunner. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2000. ISBN 3-89570-705-8
  • „A Boarische Weihnacht“: Geschichte verfilmt an historischen Spielorten des Ortes Pleiskirchen. Laufzeit 89 Minuten. ISBN 978-3-00-025856-5
  • Claudia Schwaab: Altötting. Das Landgericht Neuötting, das Stadtgericht Burghausen und die Gerichte Wald und Leonberg-Marktl. Historischer Atlas von Bayern, Band 63, 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pleiskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien