Pleisweiler-Oberhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen
Pleisweiler-Oberhofen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 7′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 190 m ü. NHN
Fläche: 5,05 km2
Einwohner: 831 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06343
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 062
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.pleisweiler-oberhofen.de
Ortsbürgermeister: Roland Gruschinski (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Pleisweiler-Oberhofen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Erholungsort[2] und Weinort liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein an der Deutschen Weinstraße.

Zu Pleisweiler-Oberhofen gehören auch die Wohnplätze Haus Eichenlaub und Wappenschmiede.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Bau der Umgehungsstraße wurden Reste einer römischen Ansiedlung gefunden (gemauerter Keller mit Scherben der Warenarten Terra Sigillata und Terra Nigra). Nach der Schlacht von Zülpich wurde das Gebiet von den Franken besiedelt. Wahrscheinlich war Blidineswilare eine der ältesten Siedlungen in der Region. Oberhofen wurde erstmals im 9. Jahrhundert als Gutshof des Klosters Klingenmünster erwähnt. 1828 wurden die Dörfer Pleisweiler und Oberhofen zu einer Gemeinde im Rahmen des Königreichs Bayern vereinigt.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Simon und Judas in Pleisweiler

Ende 2013 waren 43,0 Prozent der Einwohner evangelisch und 37,3 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Pleisweiler-Oberhofen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat: [5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 4 - 8 12 Sitze
2009 5 4 3 12 Sitze
2004 2 5 5 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Pleisweiler-Oberhofen
Blasonierung: „In Schwarz ein goldener Engel mit goldenen Flügeln, goldener Gloriole und rotem Schulterriemen, rotem Kreuzstirnband und roter Lanze, damit einen auf dem Rücken liegenden rotbezungten grünen Drachen tötend.“[6]
Wappenbegründung: Es wurde 1982 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1521. Der Erzengel Michael war der Patron des Klosters Klingenmünster, zu dem Pleisweiler gehörte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Pleisweiler-Oberhofen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die alljährliche Kerwe findet am ersten Wochenende im September statt.
  • Am zweiten Wochenende im Oktober wird zum Weinfest „Fest des Federweißen“ eingeladen.
  • Regelmäßig finden unter dem Titel Pleisweiler Gespräche Diskussionen zu aktuellen politischen Themen statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pleisweiler-Oberhofen ist über die Buslinie 540, die von Bad Bergzabern nach Landau verläuft, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Bad Bergzabern.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pleisweiler-Oberhofen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 101 (PDF; 2,2 MB).
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.