Pleurodese

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Als Pleurodese wird ein operativer Eingriff bezeichnet, bei dem das Lungenfell (Pleura visceralis) mit dem Brustfell (Pleura parietalis) verbunden wird.

Diese Operation wird durchgeführt, um dem erneuten Auftreten eines Pneumothorax oder eines Pleuraergusses zuvorzukommen – eine Luft- bzw. Flüssigkeitsansammlung kann dadurch verhindert werden.

Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Möglichkeit die beiden Pleurablätter zu verbinden, ist die Verklebung durch Einbringen von Talkum in die Pleurahöhle. Dabei wird künstlich eine Entzündung hervorgerufen, die den Zwischenraum verschließt und die Ansammlung von Flüssigkeit verhindert. Andere Möglichkeiten der Verklebung sind Medikamente wie Tetracyclin oder Bleomycin. Ebenso kann durch chirurgische Teilentfernung der Pleurablätter eine Verklebung erreicht werden (partielle Pleurektomie). Dies wird insbesondere bei wiederholten Luftansammlungen (rezidivierendem Pneumothorax) oder wiederkehrenden Pleuraergüssen[1] durchgeführt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berthold Jany, Tobias Welte: Pleuraerguss des Erwachsenen – Ursachen, Diagnostik und Therapie. In: Deutsches Ärzteblatt, Band 116, Nr. 21, Mai 2019, S. 377–385, hier: S. 384.