Plobannalec-Lesconil

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Plobannalec-Lesconil
Pornaleg-Leskon
Plobannalec-Lesconil (Frankreich)
Plobannalec-Lesconil
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Quimper
Kanton Pont-l’Abbé
Gemeindeverband Communauté de communes du Pays Bigouden Sud
Koordinaten 47° 49′ N, 4° 14′ WKoordinaten: 47° 49′ N, 4° 14′ W
Höhe 0–27 m
Fläche 18,17 km2
Einwohner 3.427 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 189 Einw./km2
Postleitzahl 29740
INSEE-Code
Website http://www.plobannalec-lesconil.com/

Plobannalec-Lesconil (bretonisch Pornaleg-Leskon) ist eine französische Gemeinde im Département Finistère mit 3.427 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich im Südwesten der Bretagne an der Atlantikküste.

Quimper liegt 22 Kilometer (km) nordöstlich, Brest 64 km nördlich und Paris etwa 500 km östlich (Angaben in Luftlinie).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ti ar C’horriged

Bei Quimper (Hauptstadt des Departements Finistère) befindet sich die nächste Abfahrt an der Schnellstraße E 60 im Abschnitt Brest-Nantes und ein Bahnhof an der überwiegend parallel verlaufenden Bahnlinie (TGV).

Der Bahnhof von Brest ist Endpunkt des TGV Atlantique aus Paris. Der nächste Regionalflughafen Quimper - Cornouaille mit Anschlussflügen nach Paris ist etwa 22 km von Lesconil entfernt. Weitere Regionalflughäfen sind der Aéroport Brest-Bretagne und der Flughafen Lorient Bretagne Sud bei Lorient. Plobannalec-Lesconil ist ein Doppelort: die Teilorte Plobannalec (Bauerndorf) und Lesconil (Fischerdorf mit kleinem Hafen) liegen drei km auseinander. Neun Kilometer entfernt liegt die nächste Stadt Pont-l’Abbé, der Hauptort der Gegend, die Pays Bigouden (das Land der Bigoudens) genannt wird.

Der Dolmen Ti ar C’horriged (Haus der Gobelin), der Dolmen von Kervignon, die Dolmen von Kervadol und die Dolmen von Quélarn sind Megalithanlagen nahe der Gemeinde.

Ortsteil Plobannalec[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im landeinwärts liegenden, historisch bäuerlichen und katholischen Ort Plobannalec wurde 1876 bzw. 1889 die

  • Église Saint Alour errichtet. Namenspatron ist der bereits 462 verstorbene dritte Bischof von Quimper Saint Alour (auch Saint Alar oder Alor de Quimper). Der Haupteingang dieser Kirche wurde architektonisch dem Haupteingang von Notre Dame in Paris nachempfunden. [1]

Ortsteil Lesconil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Lesconil ist ein Fischerhafen. Die Einwohner dieser Ortschaft waren früher Fischer und Seeleute und nicht katholisch. Politisch standen die Bewohner von Lesconil links und gaben ihren Schiffen Namen wie Karl Marx usw. Sehenswert ist die schlichte

  • Église Notre Dame de la Mer[2]
  • Manoir de Kerlut, heute Bestandteil einer Ferienanlage
  • Le sémaphore de Lesconil, ein historisches technisches Denkmal. Die optische Telegrafiekette installierte Ende des 18. Jahrhunderts Claude Chappe zuerst in Frankreich [3].
  • Der Phare (men ar groaz) von Lesconil. Dieser Leuchtturm (Phare) wurde grün bemalt. Wenn ein Schiff von See kommend in ein Fahrwasser einfährt, ist seine rechte Seite die Steuerbordseite und zugleich die Steuerbordseite des Fahrwassers und daher grün gekennzeichnet. [4]
  • Die Fete de la langoustine in Lesconil findet jährlich am zweiten Samstag im August am Hafen mit ca. 15.000 Besuchern statt. Neben Krustentiergerichten wird ein kostenfreies Open-Air-Konzert angeboten.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plobannalec-Lesconil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ègise Saint Alour von Plobannalec
  2. Die Kirchen von Plobannalec-Lesconil (fr)
  3. Der historische Sémaphore an der Küste von Lesconil
  4. Die Phare von Lesconil
  5. Fete de la langoustine in Lesconil