Plonk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Plonk[1] ist ein aus dem Usenet stammender Ausdruck dafür, dass man einen bestimmten anderen Benutzer in sein Killfile aufgenommen hat, mit der Folge, dass die Einträge dieses Benutzers einem nicht mehr angezeigt werden. Plonk ist ein lautmalerisches Wort für das Geräusch, das der „Aufschlag“ im Killfile erzeugt. Die Eintragung einer Adresse ins Killfile wird auch als Plonken bezeichnet (nicht zu verwechseln mit Plenken, dem Verwenden überzähliger Leerzeichen).

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plonk-Warnung (mit rotem Hering)

Die erste aufgezeichnete Verwendung stammt vom 10. November 1989.[2]

Üblicherweise versteht man Plonk im Usenet (und nur dort) auch als Abkürzung für: „Please leave our Newsgroup, Kid“, also als Ansage, dass derjenige, an den diese Äußerung gerichtet ist, nicht erwünscht ist. Häufig wird es dort gegen sogenannte Trolle verwendet. Anderswo hat das Wort auch die Bedeutung „Put lamer on killfile“.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. plonk. In: Jargon File. Abgerufen am 21. April 2011 (englisch).
  2. Richard Sexton: Re: Nuevo Chico – alt.flame. 10. November 1989, abgerufen am 20. Februar 2011 (englisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lesław Cirko, Martin Grimberg (Hrsg.): Sprachlust – Norm – Kreativität. Materialien der Internationalen Linguistenkonferenz, Karpacz, 12.–14.09.2005 (= Orbis linguarum. Beihefte 62). Neisse-Verlag u. a., Dresden u. a. 2007, ISBN 978-3-940310-07-1.