Plus-Size-Model

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Robyn Lawley gilt als Plus-Size-Model

Plus-Size-Model oder Curvy-Model (englisch Übergrößenmodel bzw. Kurviges Model) ist die Bezeichnung für ein Model, das nicht den bei den meisten Models üblichen schlanken Körperbau besitzt, sondern eher als mollig oder vollschlank gilt.

Plus-Size-Models werden insbesondere dann gebucht, wenn speziell auf die Körperform beleibter Personen zugeschnittene Mode wirkungsvoll präsentiert werden soll. Spätestens seit den 2000er-Jahren kommen sie vermehrt auch dann zum Einsatz, wenn auf außergewöhnlich schlanke Models verzichtet werden soll, da sich ein Großteil der Bevölkerung nicht mit ihnen identifizieren kann; darüber hinaus hat sich die Rezeption einer derart schlanken Figur aufgrund einiger Skandale um Supermodels mehr und mehr zu Verbindungen mit Drogenmissbrauch und Essstörungen gewandelt,[1] während man sie zuvor seit den 1960er Jahren als jugendliches Ideal gesehen hatte.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Plus-Size-Models kritisieren den Zusatz PLUS als eine Form der Diskriminierung und möchten als normal wahrgenommen werden, zumal z. B. Models wie Ashley Graham mit einer Waist-to-height ratio von 0,4354 medizinisch im gesundheitlichen Optimum von 0,42 bis 0,48 liegen und keinesfalls übergewichtig sind.

Das australische Model Stefania Ferrario trägt Kleidergröße 40 und startete die Kampagne #DropThePlus.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Welt: Israel verbannt Magermodels aus der Werbung, 20. März 2012.
  2. http://droptheplus.org/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plus-Size-Models – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien