Podil-Synagoge

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Podil-Synagoge

Die Podil-Synagoge[1] oder Rosenberg-Synagoge (ukrainisch Синагога на Подолі/Synahoha na Podoli) ist eine Synagoge an der Schtschekawizkyj-Straße 29 in Podil, einem alten Stadtviertel in Kiew.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1895 wurde in Kiew dank Gabriel Jakob Rosenberg zum ersten Mal eine Synagoge gebaut [2], die im Jahre 1916 dank der finanziellen Unterstützung von Wladimir Gorazjewitsch Ginzburg, erweitert werden konnte.

Am 8. April 1929 beschloss der Kiewer Stadtrat die Synagoge zu schließen, die daraufhin als Reitstall genutzt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude wieder eine Synagoge. 1990 wurde Jaakow Dow Bleich Rabbiner der Kiewer jüdischen Gemeinde und Landesrabbiner der Ukraine und es wurde der erste Gottesdienst in der Synagoge gefeiert. Eine Jeschiwa und ein jüdisches Gymnasium wurden eröffnet. Als am 4. März 1992 der Präsident der Ukraine ein Dekret bezüglich der Restitution religiöser Objekte an Religionsgemeinschaften unterzeichnete, konnte die Synagoge der israelitischen Religionsgemeinschaft Kiews zurückübereignet werden. Eine erneute Sanierung wurde im September 2002 nötig. [3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.outdoorukraine.com/content/view/146/37/lang,de/
  2. home::kiev::jews Alex's Universe: Jewish influence - Synagogue on Podol
  3. Jewgeni Ziskind:Synagogue in Podol removes Scaffolding

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Podil-Synagoge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 28′ 13″ N, 30° 30′ 43″ O