Poetry-Slam-Meisterschaft

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Die Poetry-Slam-Meisterschaft (englisch: National Poetry Slam) bezeichnet den ranghöchsten Wettbewerb in Poetry-Slam eines Landes oder einer Sprachgemeinschaft. Die deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaft (auch: GIPS – German International Poetry Slam) wird seit 1997 einmal pro Jahr in wechselnden Städten ausgetragen. Über einhundert Teilnehmer, die sich im Vorfeld über regionale Wettbewerbe qualifiziert haben, kämpfen dabei um die Titel.[1]

Vertreter von Poetry-Slams aus Deutschland, Österreich (seit 2000), der Schweiz (seit 2000), Liechtenstein (seit 2009) und Luxemburg (seit 2014) kommen zusammen, um die Gewinner in den Disziplinen „Einzel“, „Team“ und „U20“ (seit 2004) zu ermitteln[2]. Im Rahmen der Poetry-Slam-Meisterschaft finden Vorrunden (seit 2000), Einzelwettbewerbe, Teamwettbewerbe, U20-Wettbewerbe (ab 2013 separat ausgerichtet[3]), Gastauftritte, Themen-Slams und das szeneinterne Slam-Masters-Meeting statt. Veranstaltet werden die Poetry-Slam-Meisterschaften von den Mitgliedern der Poetry-Slam-Szene. Per Abstimmung werden Ausrichter und Austragungsort zwei Jahre im Voraus im Rahmen des Slam-Masters-Meetings bestimmt.

Die Tradition der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften wurde 1997 von Wolf Hogekamp begründet. Nach dem Vorbild der nordamerikanischen „National Poetry Slams“ werden landesweite Wettbewerbe organisiert, die 2001 auf den gesamten deutschen Sprachraum ausgedehnt wurden. Mit bis zu 14.500[4] Zuschauern und vielen Einzelveranstaltungen entwickelten sich die jährlichen Poetry-Slam-Meisterschaften in jüngster Zeit zu großen Festivals für Bühnenliteratur[5].

Deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine tabellarische Übersicht über sämtliche Meisterschaften sowie Sieger findet sich im Artikel Poetry-Slam.

I. Meisterschaft / Berlin 1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten deutschsprachigen Meisterschaften wurden am 3. und 4. Oktober 1997 in Berlin ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Bas Böttcher
2. DeutschlandDeutschland Boris Preckwitz & DeutschlandDeutschland Till Müller-Klug
3. DeutschlandDeutschland ?
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Hamburg (Nadine Barth, Cenk Bekdemir, Michael Weins, Markus Wiese)
Organisator
Wolf Hogekamp

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Nancy Peiffer, Dagmar Gabler.

Die ersten deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften dauerten zwei Tage lang. Sämtliche Runden wurden im Club Ex’n'Pop ausgetragen, dort wo 1993 auch der erste deutschsprachige Poetry-Slam von Wolf Hogekamp ausgerichtet wurde. Rund 200 Besucher verfolgten die Meisterschaft.

II. Meisterschaft / München 1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweiten deutschsprachigen Meisterschaften wurden am 13. und 14. November 1998 in München ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Michael Lentz
2. DeutschlandDeutschland Daniela Lindemann
3. DeutschlandDeutschland Bas Böttcher
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Köln (Guido Gramatke, Bob Lakermann, Michael Tönnis, Wehwalt Koslovsky)
Organisatoren
Ko Bylanzky, Rayl Patzak

Der Film Slam Nation hat im Rahmen der zweiten deutschsprachigen Meisterschaften Deutschland-Premiere. Mit Marc-Kelly Smith ist auch der Erfinder des Poetry-Slams anwesend.

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Daniela Lindemann, Tracy Splinter, Leona Gonsalves, Dagmar Gabler

III. Meisterschaft / Weimar 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritten deutschsprachigen Meisterschaften wurden im Oktober 1999 in Weimar ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Tracy Splinter
2. DeutschlandDeutschland Jaromir Koneczy
3. DeutschlandDeutschland Wehwalt Koslovsky
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Tübingen (Florian Werner, Mr. Magic, Simone Ohne, Friedemann B. Holder)
Organisator
Bas Böttcher

Bislang hatte sich die Bezeichnung National für die Meisterschaften durchgesetzt, doch da von nun an regelmäßig Poeten aus der Schweiz und Österreich (sowie Liechtenstein und Luxemburg) teilnehmen (dürfen), einigt man sich im Laufe der Zeit auf German International Poetry Slam, kurz GIPS, als neuen Namen für die Meisterschaften. Mit Tracy Splinter siegte erst- und letztmals eine Frau im Einzelwettbewerb, insgesamt sind rund zwanzig Poeten und elf Teams im Wettbewerb. Weimar war 1999 Kulturhauptstadt Europas.

IV. Meisterschaft / Düsseldorf 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 30. September bis 3. Oktober 2000 in Düsseldorf ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Jan Off
2. DeutschlandDeutschland Jaromir Koneczy
3. SchweizSchweiz Jürg Halter
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Aachen (Hartmut Heil, Gerhard Horriar, Michael Stetter)
Organisatoren
André Michael Bolten, Robby Göllmann, Pamela Granderath, Wehwalt Koslovsky

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Marlene Stamerjohanns[6], Ulrike Ulrich

Erstmals finden nicht nur Halbfinals, sondern aufgrund der gewachsenen Teilnehmeranzahl (40, erstmals auch Delegationen aus der Schweiz und Österreich anwesend) auch Vorrunden statt.[7]

V. Meisterschaft / Hamburg 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünften deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 15. bis 17. November 2001 in Hamburg ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Sebastian Krämer
2. SchweizSchweiz Ralf Schlatter
3. DeutschlandDeutschland Dan Richter
Teamwettbewerb-Sieger
SchweizSchweiz Team Winterthur (Sibylle Aeberli, Tom Combo, Suzanne Zahnd)
Organisatoren
Tina Uebel, Hartmut Pospiech, Frederike Moldenhauer, Michel Abdollahi

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Sandra Künzi, Daniel Ryser, Christian Hirdes, Timo Brunke, Wehwalt Koslovsky, Knud Wollenberger, Mind J Jizum, Sushi da Slamfish, Florian Graf H.H. von Hinten, Bud Rose, Raimund Meisenberger, Gabriel Koch, Pascal Keimel.

Drei Schweizer erreichen das Einzelfinale, das einzige Schweizer Team erringt den Titel.[8] Insgesamt sind einhundertfünfzig Poeten aus 29 Städten in Hamburg am Start. Mit insgesamt sechzehn Finalisten ist das Einzelfinale 2001 das mit Abstand größte. Ein Mitschnitt des Finales in der Hamburger Markthalle erschien auf CD (International German Poetry Slam -Literatur! Live, direkt und spontan, Hoffmann und Campe Verlag, ISBN 978-3-455-30286-8).[9]

VI. Meisterschaft / Bern 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sechsten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 19. bis 21. September 2002 in Bern ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Lasse Samström
2. SchweizSchweiz Daniel Ryser
3. DeutschlandDeutschland Fiva MC
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Wuppertal (Jonas Jahn, Markim Pause, Lasse Samström, Michael Wefer)
Organisatoren
Matthias Burki, Yves Thomi

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Michael Schönen, Svetlana Jovanovic, Timo Brunke, Markim Pause, Wehwalt Koslowsky, Etrit Hasler, Alex Dreppec, Etta Streicher, Tim Verbarg, Tobias Hoffmann.

Die erste Meisterschaft außerhalb Deutschlands erreicht insgesamt 2000 Zuschauer. Lasse Samström gelang es als erstem Poeten, im gleichen Jahr sowohl den Einzel-, als auch den Team-Wettbewerb zu gewinnen.[10]

VII. Meisterschaft / Darmstadt/Frankfurt 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die siebten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 2. bis 5. Oktober 2003 in Darmstadt und Frankfurt ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Sebastian Krämer
2. DeutschlandDeutschland Michael Schönen
3. DeutschlandDeutschland Tobias Borke
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Passau (Raimund Meisenberger, Markus Pissarek)
Organisatoren
Oliver Gaussmann, Alex Dreppec, Dirk Hülstrunk, Rüdiger Wenig

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs: Dagmar Schönleber, Dalibor Markovic, Florian Graf H.H. von Hinten, Marco Kreye, Andreas Grimm, Marlene Stamerjohanns, Antje Herden, Thompson.

Erstmals wurden die Meisterschaften parallel in zwei Städten ausgetragen.

VIII. Meisterschaft / Stuttgart 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die achten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 29. bis 31. Oktober 2004 in Stuttgart ausgetragen.[11]

Einzelwettbewerbssieger
1. SchweizSchweiz Gabriel Vetter
2. DeutschlandDeutschland Anselm Neft
3. DeutschlandDeutschland ?
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Tübingen (Jakob Nacken, Helge Thun)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Lino Wirag
Organisatoren
Timo Brunke, Angelika Brunke

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Micha Ebeling, Nora Gomringer, Sebastian Krämer, Timo Borke, Christian Meyer, Stefan Schrahe.

Erstmals wurde der U20-Titel vergeben, mit Gabriel Vetter gewann erstmals ein Schweizer den Einzeltitel.

IX. Meisterschaft / Leipzig 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neunten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 27. bis 29. Oktober 2005 in Leipzig ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Volker Strübing
2. DeutschlandDeutschland Christian Bartel
3. DeutschlandDeutschland Lydia Daher
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Tha Boyz with tha Girlz in tha Back (Nora Gomringer, Mia Pittroff und Fiva)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Nadja Schlüter & DeutschlandDeutschland Krok (Krisha Kops)
Organisatoren
Leif Greinus, Sebastian Wolter, Martin Wolter

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs (unter anderem): Katinka Buddenkotte, Marlene Stamerjohanns

Einmalig gab es zwei Siegerinnen im U20-Wettbewerb.

X. Meisterschaft / München 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 08. bis 12. November 2006 in München ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Marc-Uwe Kling
2. DeutschlandDeutschland Felix Römer
3. DeutschlandDeutschland Tobias Borke
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team LSD (Volker Strübing, Micha Ebeling)
U20-Wettbewerb-Sieger
SchweizSchweiz Lara Stoll
Organisatoren
Ko Bylanzky, Rayl Patzak

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs: Lars Ruppel, Felix Bonke, Florian H.H. Graf von Hinten, Volker Strübing, Sebastian Krämer, Etrit Hasler, Katinka Buddenkotte, Pauline Füg, Grög!.

XI. Meisterschaft / Berlin 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elften deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 3. bis 7. Oktober in Berlin ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Marc-Uwe Kling
2. DeutschlandDeutschland Sebastian 23
3. DeutschlandDeutschland Philipp Scharrenberg
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland/SchweizSchweiz SMAAT (Sebastian 23, Felix Römer, Lars Ruppel, Gabriel Vetter)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Julian Heun
Organisatoren
Wolf Hogekamp, Petra Anders, Wehwalt Koslovsky,

Gauner, Frank Klötgen, Paul Hofmann, Sebastian Krämer

Weitere Finalisten: Pauline Füg, Volker Strübing, Maik Martschinkowsky, Harry Kienzler, Micha Ebeling, Heiner Lange, Andy Strauß, Mirco Buchwitz, Team Word Alert.

Team- und Einzelwettbewerb wurden 2007 einmalig in einem gemeinsamen Runde ausgetragen. Neben den Siegern SMAAT erreichte nur das Frankfurter Team Word Alert (Dalibor, Telhaim, Ken Yamamoto) das Finale. Marc-Uwe Kling war der erste und bislang letzte Slam-Poet, der seinen Titel im Folgejahr verteidigen konnte.

XII. Meisterschaft / Zürich 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zwölften deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 19. bis 22. November 2008 in Zürich ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Sebastian 23
2. DeutschlandDeutschland Julian Heun
3. DeutschlandDeutschland Johanna Wack & SchweizSchweiz Gabriel Vetter
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team LSD (Volker Strübing, Micha Ebeling)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Bleu Broode
Organisatoren
Lukas Hofstetter, Richi Küttel, Martin Otzenberger,

Patrick Armbruster, Etrit Hasler, Ivo Engeler, Matthias Frei

Weitere Finalisten des Einzelwettbewerbs: Vincent Welt, Micha Ebeling, Florian Cieslik, Sven Kamin, als Featued Poet: Mark-Uwe Kling.

Das Finale wurde ausnahmsweise mit direkten Duellen ausgetragen, so dass sich zwei dritte Plätze ergeben.[12]

XIII. Meisterschaft / Düsseldorf 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dreizehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 29. bis 31. Oktober 2009 in Düsseldorf ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Philipp Scharrenberg
2. DeutschlandDeutschland Christian Ritter
3. DeutschlandDeutschland Julius Fischer
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland PauL (Bumillo, Heiner Lange, Philipp Scharrenberg)
U20-Wettbewerb-Sieger
OsterreichÖsterreich Yasmin Hafedh
Organisatoren
Markim Pause, Pamela Granderath, Christine Brinkmann

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Julian Heun, Sebastian 23, Nico Semsrott, Björn Högsdal, Lara Stoll, Karsten Hohage, Bumillo, als Featured Poet: Tracy Splinter..

XIV. Meisterschaft / Ruhrgebiet 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 10. bis 13. Oktober 2010 in verschiedenen Städten im Ruhrgebiet ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Patrick Salmen
2. DeutschlandDeutschland Daniel Wagner
3. DeutschlandDeutschland Jasper Diedrichsen
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team und Struppi (Moritz Neumeier, Jasper Diedrichsen)
U20-Wettbewerb-Sieger
SchweizSchweiz Laurin Buser
Organisatoren
Sebastian Rabsahl, Mischa-Sarim Vérollet, Frank Klötgen

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Tom Schildhauer, Pierre Jarawan, Franziska Holzheimer, Martin Sieper, Till Reiners.

Im Rahmen von RUHR.2010 fanden die vierzehnten Meisterschaften verteilt im gesamten Ruhrgebiet statt. Finallocation war die Bochumer Jahrhunderthalle.[13]

XV. Meisterschaft / Hamburg 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünfzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 18. bis 22. Oktober 2011 in Hamburg ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Nektarios Vlachopoulos
2. DeutschlandDeutschland Patrick Salmen
3. DeutschlandDeutschland Sebastian 23
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Totale Zerstörung (André Herrmann, Julius Fischer)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Alex Meyer
Organisatoren
Jan-Oliver Lange, Thomas Schultz, Hartmut Pospiech,

Frederike Moldenhauer, Robert Oschat

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Till Reiners, Laurin Buser, Theresa Hahl, Sebastian 23, Renato Kaiser, Svenja Gräfen.

Das Finale fand vor über 4.000 Zuschauern in der O2-World statt.

XVI. Meisterschaft / Heidelberg/Mannheim 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sechzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 13. bis 17. November 2012 in Heidelberg und Mannheim ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Pierre Jarawan
2. DeutschlandDeutschland Jan Philipp Zymny
3. DeutschlandDeutschland René Sydow
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Totale Zerstörung (André Herrmann, Julius Fischer)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Jule Weber
Organisatoren
Frank Habrik, Kathrin Rabus

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Volker Strübing, Klaus Urban, Daniel Wagner, Lucas Fassnacht, Andy Strauß, Sven Kamin.

XVII. Meisterschaft / Bielefeld 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die siebzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 6. bis 9. November 2013 in Bielefeld ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Jan Philipp Zymny
2. DeutschlandDeutschland Lars Ruppel
3. DeutschlandDeutschland Volker Strübing
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Bottermelk Fresch (Julian Heun, Bleu Broode, Lars Ruppel)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Fee (separat in Kiel ausgetragen)[14]
Organisatoren
Karsten Strack, Markus Freise, Nico Bein,

Marc-Oliver Schuster, Sven Stickling, Michael Goehre

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Hazel Brugger, Sulaiman Masomi, Torsten Wolff, David Friedrich, Florian Wintels, Felix Lobrecht.

Erstmals wurde 2013 die U20-Meisterschaft als eigenständige Veranstaltung von den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften ausgekoppelt und als eigenes Literaturfestival veranstaltet. Bei seinem Titelgewinn war Jan Philipp Zymny erst zwanzig Jahre alt und ist somit der bislang jüngste deutschsprachige Slam-Meister.

XVIII. Meisterschaft / Dresden 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die achtzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 28. Oktober bis 1. November 2014 in Dresden ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Lars Ruppel
2. DeutschlandDeutschland Paul Weigl
3. DeutschlandDeutschland Tobias Gralke
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team Scheller (Dominique Macri, Dalibor Markovic)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Johannes Berger (separat in Berlin ausgetragen)[15]
Organisatoren
Lisa Jaspersen, Christian Meyer, André Herrmann,

Julius Fischer, Thomas Jurisch, Hauke von Grimm

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Daniel Wagner, Erik Leichter, Nektarios Vlachopoulos, Lillemor Kausch, Max Kennel, Jan Philipp Zymny.

XIX. Meisterschaft / Augsburg 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neunzehnten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 3. bis 7. November 2015 in Augsburg ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Jan Philipp Zymny
2. DeutschlandDeutschland Lars Ruppel
3. DeutschlandDeutschland Fabian Navarro
Teamwettbewerb-Sieger
SchweizSchweiz Interrobang (Valerio Moser, Manuel Diener)
U20-Wettbewerb-Sieger
SchweizSchweiz Jonas Balmer (separat in Regensburg ausgetragen)[16]
Organisator
Horst Thieme

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Björn H. Katzur, Mona Harry, Florian Wintels, Lisa Eckhart, David Friedrich, Julian Heun.

Im Finale musste zwischen den punktgleichen Lisa Eckhart und Jan Philipp Zymny eine Münze geworfen werden, um zu ermitteln, wer ins finale Stechen der besten Drei einzieht.[17]

XX. Meisterschaften / Stuttgart 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zwanzigsten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 2. bis 5. November 2016 in Stuttgart ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Philipp Scharrenberg
2. DeutschlandDeutschland Nik Salsflausen
3. OsterreichÖsterreich Tom aus Graz
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Team LSD (Volker Strübing, Micha Ebeling)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Benjamin Poliak (separat in Magdeburg ausgetragen)[18]
Organisatoren
Nikita Gorbunov, Hanz, Thomas Geyer

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Filo, Marvin Suckut, Lisa Christ, Fatima Moumouni, Yannik Sellmann, Daniel Wagner, als Featured Poet: Jan Philipp Zymny.

Mit Tom aus Graz konnte sich erstmals ein Österreicher auf dem Treppchen platzieren. Insgesamt gingen über hundert Poeten im Einzelwettbewerb an den Start.

XXI. Meisterschaften / Hannover 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die einundzwanzigsten deutschsprachigen Meisterschaften wurden vom 24. bis 28. Oktober 2017 in Hannover ausgetragen.

Einzelwettbewerbssieger
1. DeutschlandDeutschland Alex Burkhard
2. DeutschlandDeutschland Fabian Navarro
3. DeutschlandDeutschland Yannik Sellmann
Teamwettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Heun & Söhne (Julian Heun, David Friedrich)
U20-Wettbewerb-Sieger
DeutschlandDeutschland Benjamin Poliak (separat in Heidelberg ausgetragen)[19]
Organisatoren
Ninia LaGrande, Bernard Hoffmeister, Klaus Urban,

Tobias Kunze, Henning Chadde, Jörg Smotlacha,

Jan Egge Sedelies, Volker Petri, Uwe Meyer,

Johannes Berger und Julia Ustinski

Weitere Finalisten im Einzelwettbewerb: Jason Bartsch, Noah Klaus, Jan Cönig, Lucia, Jean-Philippe Kindler, Sophia Szymula, Daniel Wagner, als Featured Poet: Philipp Scharrenberg.

XXII. Meisterschaft / Zürich 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweiundzwanzigsten deutschsprachigen Meisterschaften werden vom 06. bis 10. November 2018 in Zürich ausgetragen, so hat das Slam-Master-Meeting bei den Meisterschaften 2016 einstimmig entschieden.[20] Ausrichter sind Phibi Reichling, Lukas Hofstetter, Martin Otzenberger und Tina Messer.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • die meisten Finaleinzüge im Einzelwettbewerb erreichte Volker Strübing mit sechs Teilnahmen (2004–2007, 2012–2013)
  • Strübing holte mit insgesamt vier Siegen (einmal Einzel, dreimal im Team) auch die meisten Titel
  • das Slam-Team "Allen Earnstyzz" (Stefan Dörsing, Julian Heun, Temye Tesfu) erreichte dreimal das finale Stechen im Team-Wettbewerb und landete jeweils auf dem zweiten Platz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Petra Anders: Poetry Slam: Live-Poeten in Dichterschlachten. Ein Arbeitsbuch. Verlag an der Ruhr, 2007, ISBN 978-3-8346-0293-0.
  • Karsten Strack (Hrsg.): Poetry Slam – Das Handbuch. Lektora-Verlag, 2017, ISBN 978-3-95461-094-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Teilnehmer — SLAM 2014. Abgerufen am 24. März 2017.
  2. Geschichte der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften
  3. Kieler Nachrichten, Kiel, Schleswig-Holstein, Germany: U20-Meisterschaften des Poetry Slams in Kiel – KN – Kieler Nachrichten. Abgerufen am 24. März 2017.
  4. Artikel aus www.slam2011.de
  5. Die unvollendete Geschichte des Poetry Slam in Zahlen und Fakten (Memento vom 30. August 2010 im Internet Archive)
  6. ACC Weimar: August 2001: POETRY Lese SHOW – Nachlese. Abgerufen am 25. März 2017.
  7. Administrator: Chronologie der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften. Abgerufen am 25. März 2017.
  8. SLAM 2002. 20. November 2005, abgerufen am 26. März 2017.
  9. International German Poetry Slam. Literatur! Live, direkt und spontan. 2 CDs. (perlentaucher.de [abgerufen am 25. März 2017]).
  10. SLAM 2002. 14. August 2007, abgerufen am 26. März 2017.
  11. Anna Kistner: Der Wettstreit der Wortfechter. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 25. März 2017]).
  12. slam2008.ch – Die grossen deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2008 in Zürich. Abgerufen am 24. März 2017.
  13. Tag Vier – U20, Einzel & Team Finale | Slammin Poetry. Abgerufen am 24. März 2017.
  14. Kieler Nachrichten, Kiel, Schleswig-Holstein, Germany: U20-Meisterschaften des Poetry Slams in Kiel – KN – Kieler Nachrichten. Abgerufen am 24. März 2017.
  15. U20.14 Poetry Slam Berlin. Abgerufen am 24. März 2017.
  16. Das Audimax liegt der Wortkunst zu Füßen. Mittelbayerische Zeitung, abgerufen am 24. März 2017.
  17. Poetry Slam Meisterschaften in Augsburg: So war der SLAM 2015. Bayerischer Rundfunk, 9. November 2015, abgerufen am 24. März 2017.
  18. U20Slam2016. Abgerufen am 24. März 2017.
  19. U20Slam2016. Abgerufen am 24. März 2017.
  20. Grösste Meisterschaft Europas: Poetry Slam Festival 2018 in Zürich. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. November 2016, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 24. März 2017]).