Poggio Moiano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Poggio Moiano
Wappen
Poggio Moiano (Italien)
Poggio Moiano
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 12′ N, 12° 53′ OKoordinaten: 42° 12′ 7″ N, 12° 52′ 38″ O
Höhe 520 m s.l.m.
Fläche 26,81 km²
Einwohner 2.651 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 99 Einw./km²
Postleitzahl 02037
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057054
Volksbezeichnung Poggiomoianesi
Schutzpatron San Sebastiano
Website Poggio Moiano

Poggio Moiano ist eine Gemeinde mit 2651 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poggio Moiano liegt 60 km nordöstlich von Rom und 29 km südlich von Rieti. Es liegt in den Sabiner Bergen oberhalb des Tals des Farfa. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Cerdomare und der südliche Teil von Osteria Nuova. Der nördliche Teil gehört zu Frasso Sabino. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 325 bis 1.125 m s.l.m. Poggio Moiano ist Mitglied der Comunità Montana dei Monti Sabini.

Der südöstliche Teil des Gemeindegebiets gehört zum Parco Naturale dei Monti Lucretili.[2]

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[3]

Die Nachbargemeinden sind Colle di Tora, Frasso Sabino, Monteleone Sabino, Poggio Nativo, Pozzaglia Sabina, Rocca Sinibalda, Scandriglia und Torricella in Sabina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poggio Moiano liegt mit seinem Ortsteil Osteria Nuova an der Via Salaria SS 4 die von Rom über Ascoli Piceno an die Adriaküste bei Porto d’Ascoli führt. Die nächste Autobahnauffahrt ist Roma Nord an der A1 Autostrada del Sole in 33 km Entfernung.

Der nächste Bahnhof liegt in Passo Corese an der Regionalbahnstrecke FR1 vom Flughafen Rom-Fiumicino über Rom-Tiburtina nach Orte, in 25 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand wahrscheinlich nach der Zerstörung von Trebula Mutuesca im 9. Jahrhundert. 1037 wurde er als fundus Mongianus in einem Dokument der Abtei Farfa erstmals erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.570 1.868 2.082 2.317 2.292 2.273 2.092 2.381 2.510

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sante Desideri (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt und im Juni 2009 im Amt bestätigt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf blauem Schild ein roter, zinnenbewehrter Turm, davor ein silbernes Band mit drei goldenen Bergen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Parco Lucretili (Memento des Originals vom 4. März 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parcolucretili.it
  3. Italienischer Zivilschutz
  4. La Repubblica am 9. Juni 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]