Pokémon Go

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Pokémon Go
Pokémon GO logo.svg
OriginaltitelPokémon Go
StudioNiantic
PublisherThe Pokémon Company, Nintendo
Leitende EntwicklerDennis Hwang
KomponistJun’ichi Masuda
Erstveröffent-
lichung
06. Juli 2016 NeuseelandNeuseeland AustralienAustralien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
13. Juli 2016 DeutschlandDeutschland
16. Juli 2016 OsterreichÖsterreichSchweizSchweizNiederlandeNiederlande PolenPolen
22. Juli 2016 JapanJapan
24. Januar 2017 Korea SudSüdkorea
PlattformAndroid, iOS
Spiel-EngineUnity
GenreComputer-Rollenspiel, Location-based Game, Augmented Reality
ThematikPokémon
SpielmodusEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungTouchscreen
Systemvor-
aussetzungen
Betriebssystem: Android 4.4 oder höher, iOS 11 oder höher
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch, Koreanisch, Portugiesisch
Aktuelle VersionAndroid: 0.147.1
Apple iOS: 1.115.1
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
PEGI ab 3 Jahren empfohlen

Pokémon Go (Eigenschreibweise: Pokémon GO) ist ein Spiel für Handheld-Mobilgeräte wie Smartphones und Tabletcomputer. In dem Spiel können die Spieler virtuelle Fantasiewesen (Pokémon) fangen, entwickeln und in virtuellen Kämpfen gegeneinander antreten lassen.

Pokémon Go wurde vom Softwareunternehmen Niantic für die Betriebssysteme iOS und Android entwickelt.[1] Es ist ein Location-based Game und nutzt eine Spielumgebung auf dem Prinzip der erweiterten Realität (augmented reality). Das Spiel ermittelt durch das Global Positioning System (GPS) und Echtzeit-Lokalisierung die Standortdaten des Spielers und positioniert ihn virtuell auf einer Landkarte, die auf OpenStreetMap-Karten basiert.[2] Das Spiel wird im Empfangsbereich des GPS-Signals, also in der Regel im Freien, gespielt und nutzt Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen und auffällige Objekte der materiellen Welt zur Gestaltung einer virtuellen Spielwelt.

Das Free-to-play-Spiel finanziert sich über In-App-Käufe. Für echtes Geld erwirbt der Spieler virtuelles Spielgeld, sogenannte PokéMünzen. Diese können wiederum gegen verschiedene Gegenstände eingetauscht werden.[3][4]

Spielmechanik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Registrierung erstellt der Spieler zunächst aus unterschiedlichen Stilen einen Avatar[5] und weist diesem Attribute wie Geschlecht, Haut-, Haar- und Augenfarbe sowie Bekleidung zu. Der Avatar ist auf der virtuellen Landkarte des Spiels stets abhängig vom realen Standort des Spielers platziert. Um den Avatar in der Spielwelt zu bewegen, muss der Spieler die entsprechende Bewegung in der realen Welt ausführen. Die Grafik bildet die nähere Umgebung des Spielers inklusive Pokémon, Pokéstops und Arenen ab.[6] Als Kartenbasis verwendete das Spiel ursprünglich Google Maps, schwenkte aber Ende 2017 auf OpenStreetMap um, das vor allem für Fußgänger detailliertere Wegdaten enthält.[7]

Pokémon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler in einem Karpador-„Nest“ in Tokio; die häufige Präsenz des Pokémon ermöglichte eine rasche Entwicklung des starken Wasser-Pokémon Garados
Die Girardet-Brücke in Düsseldorf wurde zeitweise für den Straßenverkehr gesperrt
Pokémon-Go-Spieler in Pau, Frankreich

Die Pokémon werden vom Spielserver per Zufallsprinzip in die virtuelle Landkarte des Spiels generiert. Spielen mehrere Spieler am selben Ort, so können alle unabhängig voneinander die dortigen Pokémon sehen und auch fangen. Ein Pokémon kann also von mehreren Spielern gleichzeitig oder nacheinander gefangen werden, jedoch kann jeder Spieler für sich ein Pokémon nur einmal fangen. Die Visualisierung der Pokémon kann entweder vor einem computergenerierten Hintergrundbild oder im Augmented-Reality-Modus (AR) als Überlagerung des Kamerabildes erfolgen.[8] Voraussetzung für die AR-Darstellung ist ein Smartphone mit Gyroskop. Der AR-Modus nutzt das Satellitennavigationssignal sowie den Lage- und den Drehratensensor des Geräts, um das Pokémon lagegerecht im Videobild zu positionieren.[9] Zugleich lässt sich mit der AR-Kamera in der Android-Version 0.135.0 auch ein sogenannter "Go-Schnappschuss" erstellen, mit dem bereits gefangene Pokémons abfotografiert werden können.[10]

Im Gegensatz zu anderen Spielen der 1996 begonnenen Pokémon-Reihe müssen „wilde“ Pokémon nicht im Kampf geschwächt werden, um sie einzufangen, sondern mit virtuellen Bällen (Pokébällen) durch Wischen auf dem Touchscreen abgeworfen werden. Das Einfangen wilder Pokémon wird mit Bonbons und Sternenstaub belohnt, die für das Entwickeln und Hochleveln der Pokémon erforderlich sind. Für im Spiel ausgeführte Aktionen erhält der Spieler zusätzlich Erfahrungspunkte (EP), durch die er im Rang aufsteigt und zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Ab Level 5 kann der Spieler sich für eines der drei Teams „Intuition“ (gelb), „Wagemut“ (rot) und „Weisheit“ (blau) entscheiden, die als übergreifende Fraktionen in der Spielwelt auftreten und die Teilnahme an Kämpfen oder Raids ermöglichen.

Für Kämpfe sind die Wettkampfpunkte (WP) und Kraftpunkte (KP) entscheidend. Die Wettkampfpunkte stehen für die individuelle Stärke eines Pokémon. Je höher, desto stärker das Pokémon. Die Kraftpunkte stehen für die Energie des Pokémon. Sinken diese im Kampf auf null, ist das Pokémon kampfunfähig. Durch Beleber und Tränke können die KP wieder aufgefrischt werden.[11] Daneben gibt es die sogenannten IVs (englisch Individual Values), die die Basiswerte für Angriff, Verteidigung und Ausdauer darstellen und meistens nur über Drittanbieter exakt bestimmt werden können. Eine grobe Näherung liefern die Bewertungen der Teamleiter. Hohe IVs ermöglichen höhere maximale WP und KP des jeweiligen Pokémon.

Die verschiedenen Pokémon leben abhängig von ihrem bevorzugten Lebensraum in unterschiedlichen Regionen der Welt. So halten sich Wasserpokémon zumeist in der Nähe von Gewässern auf. Bei einigen Pokémon spielt auch die Uhrzeit eine Rolle, so treten etwa Geist-Pokémon bevorzugt nachts in Erscheinung. Seit dem Dezember 2017 nimmt außerdem das lokale Wetter Einfluss auf die erscheinenden Pokémon: Je nach Wettersituation tauchen Pokémon bestimmter Typen häufiger auf; diese sind außerdem stärker. Zudem gibt es seit Spielbeginn sogenannte Nester, die sich zumeist in realen Parks befinden und in denen ein bestimmtes Pokémon in einem zweiwöchigen Zeitraum verstärkt erscheint.

Während die meisten Pokémon auf die oben beschriebene Weise in der „Wildnis“ gefangen werden können, gibt es auch Ausnahmen: Einige können nur durch Entwicklung aus einer anderen Art erhalten werden, einige können nur aus Eiern ausgebrütet werden, und andere wiederum nur als Belohnung bei Forschungsaufgaben oder als Raid-Bosse bei Raids gefangen werden.

Regionale Pokémon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Pokémon sind nur in bestimmten Regionen der Erde verfügbar. Mit Einführung der 4. Generation existieren 16 regionale Pokémon:

  • Corasonn: entlang des Äquators
  • Illumise: Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika
  • Kangama: Australien
  • Pachirisu: Amerika und Asien nördlich von 52° N (Nordkanada, Alaska, Nordrussland)[12]
  • Pantimos: Europa
  • Plaudagei: südliche Hemisphäre
  • Porenta: Ostasien
  • Qurtel: Südasien, Südostasien
  • Relicanth: Neuseeland und Fidschi
  • Selfe: Ostasien, Australien, Pazifikraum
  • Schalellos (östliche Form): östlich des Nullmeridians
  • Schalellos (westliche Form): westlich des Nullmeridians
  • Skaraborn: Mittel- und Südamerika
  • Tauros: Nordamerika
  • Tobutz: Nord-, Mittel- und Südamerika, Grönland
  • Tropius: Afrika, Südspanien, Kanaren, Kreta
  • Venuflibis: Südosten der Vereinigten Staaten, Bahamas
  • Vesprit: Europa, Afrika, Naher Osten, Indien
  • Volbeat: Asien, Australien, Europa

Einige Pokémon tauschten mit der Zeit die Regionen. Während Sengo bei Einführung der 3. Generation ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent und Afrika und Vipitis im Rest der Welt fangbar war, wurde diese Regionsexklusivität Anfang 2018 getauscht.

Lunastein und Sonnfel können zwar weltweit gefangen werden, nach Aussage von The Pokémon Company werden aber beide nie zeitgleich in einer Region auftauchen.[13] Anlässlich der Sommersonnenwende 2018 wechselten beide Pokémon erstmals die Regionen. Im Januar 2019 waren jedoch beide Pokémon zeitgleich in Raid-Kämpfen verfügbar.

Plusle und Minun waren bei Einführung der 3. Generation zunächst getrennt: Plusle konnte nur in Amerika und Afrika gefangen werden, Minun nur im Rest der Welt. Am 9. Februar 2018 wurde diese Trennung aufgehoben, so dass beide nun weltweit gefangen werden können.[14]

Zu offiziellen Events sind einige regionale Pokémon vereinzelt auch in anderen Regionen verfügbar, so beispielsweise Pantimos und Tropius in Japan oder Kangama und Corasonn in Europa.

Schillernde Pokémon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 wurden mit dem schillernden Pikachu und schillernden Karpador erstmals schillernde Pokémon aus den Hauptserien in Pokémon Go eingeführt. Diese sind in der Wildnis nur selten anzutreffen, im Gegensatz zu anderen Werten wie der WP ist die schillernde Eigenschaft jedoch von Trainer zu Trainer individuell. Im Zuge der Feierlichkeiten zum zweijährigen Jubiläum wurden vor allem seit Januar 2018 sehr viele Events veranstaltet, in deren Zuge neue schillernde Formen verfügbar waren. Bis Oktober 2018 wurden 101 schillernde Formen in 51 Entwicklungsreihen veröffentlicht. Die Entwicklungen von schillernden Pokémon sind ausschließlich über die Entwicklung der vorherigen Entwicklungsstufe erhältlich.

Glücks-Pokémon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Juli 2018 wurden Glücks-Pokémon (englisch Lucky Pokémon) eingeführt. Diese haben die Besonderheit, dass sie nur halb soviel Sternenstaub benötigen, um stärker zu werden. Pokémon können lediglich über die Tauschfunktion zu Glücks-Pokémon werden. Je länger sich ein Pokémon im Besitz eines Trainers befand, desto größer ist die Chance, dass die Tauschpartner Glücks-Pokémon erhalten. Glücks-Pokémon werden im Pokédex und in der Pokémon-Aufbewahrung besonders gekennzeichnet.

Eier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eier können mit Hilfe von Brutmaschinen durch das Zurücklegen einer bestimmten Distanz ausgebrütet werden. Hierfür zählt die App nur Bewegungen, die vergleichsweise langsam sind (Gehtempo), um etwa Auto- oder Bahnfahrten nicht für die Wegstrecke zu werten.[15] Aus den Eiern schlüpfen Pokémon[16], die im Vergleich zu wilden Fängen meist recht gute Basiswerte haben. Sie haben beim Schlüpfen den gleichen Level wie der Spieler, höchstens aber Level 20. Die Laufdistanzen der Eier betragen 2 km, 5 km, 7 km und 10 km. 7-km-Eier können lediglich über Geschenke von Freunden erhalten werden, während die anderen Eier über Pokéstops und Arenen erhältlich sind. Der Seltenheitsgrad der geschlüpften Pokémon orientiert sich an der Laufdistanz.

Tauschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juni 2018 gab Niantic bekannt, ab dem darauffolgenden Wochenende das Tauschen von Pokémon zwischen Spielern zu ermöglichen.[17] Um einen Drittmarkt (z. B. auf Handels- und Versteigerungsplattformen im Internet) möglichst zu unterbinden und um die Spiel-Balance nicht zu sehr zu verändern, wurde ein Freundschaftssystem eingeführt: Zwei Spieler können nur dann Pokémon tauschen, wenn sie im Spiel „befreundet“ sind, was an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Für den Tausch von besonderen Pokémon (legendäre, schillernde oder solche, die man noch nicht im Pokédex hat) gelten weitere Restriktionen. Die „mysteriösen Pokémon“ Mew, Celebi und Deoxys können nicht getauscht werden.

Eine besondere Form des Tausches stellt die Verbindung mit einem der beiden Nintendo Switch-Spiele Pokémon: Let’s Go, Pikachu! oder Pokémon: Let’s Go, Evoli! dar. Durch Tausch eines Pokémon aus Pokémon Go auf die Switch erhält der abgebende Spieler eine Wunderbox, nach deren Öffnung für 30 Minuten das mysteriöse Pokémon Meltan bis zu zwanzig Mal gefangen werden kann. Anschließend besteht eine siebentätige Abklingzeit, nach deren Ende die Box durch einen erneuten Tausch wieder aktiviert werden kann.

Pokéstops[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler an einem Pokéstop in Bern

Pokéstops sind Orte, an denen Spieler virtuelle Gegenstände wie Pokébälle, Eier und Tränke sowie seit Einführung der zweiten Pokémon-Generation auch Entwicklungsitems erhalten. Sie greifen auf das Portalsystem von Ingress zurück, mit dem Niantic bereits die Technologie, die hinter Pokémon GO steckt, erproben konnte. So wurden viele Portale aus der Ingress-Welt in Pokéstops verwandelt.[18] Weltweit gab es im Juli 2016 fünf Millionen Pokéstops.[19] Pokéstops und Arenen befinden sich nach Aussage von John Hanke, CEO von Niantic, überall auf der Welt, auch an abgelegenen Orten wie dem Nordpol oder der Antarktis.[20]

Arenen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arenen sind wie Pokéstops besondere Orte, an denen ab Trainerlevel 5 Pokémon-Kämpfe ausgetragen werden können. Bis Sommer 2017 konnten die Teams jeweils zehn eigene Pokémon in eine von ihnen eroberte Arena stellen, innerhalb der Arena konnte mit Pokémon des gleichen Teams trainiert und so das Prestige – die Kapazität der Arena – erhöht werden. Im Sommer 2017 wurde das Arenasystem umfassend erneuert. Seither kann in den Arenen nicht mehr trainiert werden, auch die Ranghöhe gemäß dem Prestige gibt es nicht mehr. Stattdessen können bis zu sechs unterschiedliche Pokémon des gleichen Teams platziert werden, die jedoch mit der Zeit an Motivation verlieren und somit einfacher besiegt werden können. Das Tageslimit der ingame Währung „Pokémünzen“ wurde von 100 auf 50 reduziert.

Raids[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sporadisch finden Raid-Kämpfe statt, zu denen sich mehrere Trainer zusammenfinden müssen, um überdurchschnittlich starke Pokémon – die Raid-Bosse – zu besiegen und anschließend zu fangen. Um an einem Raid-Kampf teilnehmen zu können, benötigt man einen Raid-Pass. Ein Raid-Pass pro Tag ist kostenlos über die Fotoscheibe einer Arena erhältlich, weitere Raid-Pässe können gegen Pokémünzen erworben werden. Typische Raid-Bosse sind Relaxo, Lapras oder Despotar. Seit Juli 2017 werden auch Legendären Pokémon wie Arktos, Lavados und Zapdos über Raid-Kämpfe in das Spiel integriert. Raids dauern 45 Minuten und werden durch einen einstündigen Countdown, symbolisiert durch ein Ei, angekündigt. Ein gefangener Raid-Boss hat entweder Level 20 oder – durch den Wetter-Bonus – Level 25. Durch den erfolgreichen Abschluss eines Raid-Kampfes erhält jeder beteiligte Spieler besondere Gegenstände wie Technische Maschinen, Beleber oder Tränke.

EX-Raids

Am 14. August 2017 wurde Mewtu als Raidboss des Pokémon Go Stadium Events von Niantic freigeschaltet. In den folgenden Wochen wurde Mewtu über exklusive Einladungen in ersten Feldtests zugänglich gemacht. Rund zwei Wochen später, am 21. September 2017, wurden auch in Deutschland und Österreich die ersten Einladungen zu EX-Raids verschickt. EX-Raid-Einladungen werden von Niantic an Spieler verschickt, welche in der vorausgegangenen Woche an der entsprechenden EX-Raid-Arena einen Raidkampf bestritten und abgeschlossen haben. EX-Raid-Arenen befinden sich fast ausschließlich in Parks oder an gesponserten Orten. Seit Oktober 2018 wurde Mewtu durch Deoxys als EX-Raidboss abgelöst.

Forschungsaufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit April 2018 sind Forschungsaufgaben im Spiel integriert, diese sind in Feldforschungen und Spezialforschung unterteilt. Erstere erhält der Spieler beim Drehen von Pokéstops. Erfüllt er an sieben Tagen jeweils mindestens eine dieser Aufgaben, kann er als Belohnung ein legendäres oder seltenes Pokémon fangen. Die Spezialforschungsaufgaben erhält der Spieler direkt vom Professor. Nach Abschluss der Spezialforschungen besteht die Möglichkeit, die mysteriösen Pokémon Mew und Celebi zu fangen. Es können beliebig viele Feldforschungsaufgaben erhalten und zeitnah gelöst werden, die Spezialforschungsaufgaben sind jedoch begrenzt, auf einen längeren Zeitraum ausgelegt und werden mit dem Fang des besonderen Pokémon abgeschlossen. Bis November 2018 erschienen vier Spezialforschungsreihen:

  • Eine Mysteriöse Entdeckung: Mew
  • Ein Sprung in der Zeit: Celebi
  • Eine gruselige Nachricht: Kryppuk
  • Mehr zu Meltan: Meltan

Trainer-Kämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende November 2018 kündigte Niantic die Einführung persönlicher Kämpfe zwischen zwei Trainern, auch bekannt als PvP-Kämpfe, an. Kämpfe zwischen Spielern sind in drei Ligen mit unterschiedlichen WP-Begrenzungen der einsetzbaren Pokémon möglich: in der Superliga (maximal 1500 WP), der Hyperliga (maximal 2500 WP) und der Meisterliga (ohne WP-Begrenzung). Für jede Liga kann ein Trainer eigene Kampfteams zusammenstellen. Hyperfreunde und beste Freunde können sich jederzeit duellieren, während andere Freundschaftslevel oder nicht befreundete Spieler sich in der Nähe zueinander befinden müssen. Darüber hinaus können auch Einzelkämpfe gegen die jeweiligen Teamleiter bestritten werden. Wer zuerst alle drei Pokémon seines Gegners besiegt, gewinnt einen Kampf und erhält hierfür Belohnungen.

Im Zuge dieses Updates kann man seinen Pokémon erstmals auch eine zweite Lade-Attacke beibringen. Diese muss zunächst gegen Sternenstaub und Bonbons freigeschaltet werden und kann anschließend mit einer Lade-TM angepasst werden. Die zusätzliche Attacke verbleibt dauerhaft und ist somit auch in Arena- und Raid-Kämpfen verfügbar. Zudem kann in Trainerkämpfen ein Schutzschild benutzt werden, um gegnerische Angriffe abzuwehren. Im Gegensatz zu Arenakämpfen müssen besiegte Pokémon weder belebt noch geheilt werden.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee für das Spiel ersannen Satoru Iwata von Nintendo und Tsunekazu Ishihara von der Pokémon Company im Jahr 2013 als Aprilscherz für Google mit der Bezeichnung Pokémon Challenge,[21] mit Tatsuo Nomura von Google Maps (nun leitender Projektmanager bei Niantic[22]) als Mittelpunkt des Projekts.[23] Am 10. September 2015 widmete Ishihara seine Rede zur Ankündigung des Spiels dem zwei Monate zuvor verstorbenen Iwata.[24] Das Softwareteam von Niantic Labs hatte zuvor das Augmented-Reality-Spiel Ingress entwickelt.[25] Auch die Arenen und Pokéstops in Pokémon Go basieren dabei auf den Portalen, die für Ingress verwendet wurden.

Betatest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. März 2016 gab Niantic bekannt, dass im selben Monat ein auf Japan beschränkter Betatest starten werde, in dem Spieler vor der finalen Veröffentlichung noch bei der Fehlersuche helfen könnten. Der Betatest wurde später auf weitere Länder ausgeweitet,[26] unter anderem auf Neuseeland und Australien.[27] Am 16. Mai wurde die Bewerbungsfrist für den Feldtest[28] und am 25. Mai die Betaphase in den Vereinigten Staaten gestartet. Am 27. Juni verkündete die Pokémon Company, dass der Test am 30. Juni enden werde.[29]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel wurde am 6. Juli 2016 über den Google Play Store und im App Store in den Vereinigten Staaten, Australien und Neuseeland veröffentlicht.[30][31] Für Windows Phones erschien das Spiel nicht, zum Releasezeitpunkt der iOS- und Android-Versionen gab es auch keine Informationen über Windows-Veröffentlichungspläne seitens Nintendo oder Niantic.[32] Der internationale Start wurde aufgrund von Serverüberlastungen aufgeteilt und das Spiel erschien nach und nach in den einzelnen Ländern.[25]

Serverprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten Wochen nach dem Release hatte Pokémon Go immer wieder mit starken Serverproblemen und Überlastung zu kämpfen.[33] Wie Google mittlerweile bekannt gegeben hat, lag die Ursache daran, dass Niantic den Datenverkehr maßlos unterschätzt hatte. So stieg der tatsächliche Datenverkehr von Pokémon Go kurz nach dem Launch auf etwa die fünfzigfache Menge des von Niantic bereitgestellten Traffic, welcher für das „Worst-Case Szenario“ bereitgestellt wurde. Durch die Zusammenarbeit mit Google konnte das Problem angegangen und behoben werden.[34][35]

Tempowarnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Update vom 8. August 2016 (Android: 0.33.0, iOS: 1.3.0) wurde von Niantic eine neue Funktion eingebaut. Ab einer gewissen Geschwindigkeit wird die Meldung eingeblendet, dass man sich zu schnell bewege und man Pokémon Go nicht beim Fahren spielen soll. Diese Meldung hatte keine Einschränkungen zur Folge und musste lediglich bei jedem Erscheinen mit einem Klick auf „Ich bin Mitfahrer“ weggeklickt werden. Am 18./19. Oktober 2016 wurde dieses System verschärft. Zusätzlich zur Meldung tauchen bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Meilen pro Stunde (umgerechnet ca. 48 km/h) keine Pokémon mehr auf.[36]

Pokémon Go Plus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pokémon Go Plus

Nintendo entwickelte das tragbare Armband Pokémon Go Plus, das eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone nutzt, um den Spieler durch eine Leuchtdiode und einen Vibrationsalarm zu informieren, wenn sich ein Pokémon oder ein Pokéstop in seiner Nähe befindet.[37] Durch Drücken eines Knopfes kann dann ein Fangversuch durchgeführt bzw. der Pokéstop gedreht werden. Die Entscheidung zur Entwicklung eines eigenständigen elektronischen Armbands anstatt einer Anpassung des Spiels für Smartwatches gründete auf der Absicht, auch solche Spieler zu erreichen, denen eine Smartwatch möglicherweise zu teuer ist.[38] Pokémon Go Plus wird unabhängig von der App vertrieben.[39][40] Es erschien in Deutschland im September 2016.[41]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Veranstaltungen – sowohl offizielle als auch privat organisierte –, zu denen sich Spieler zusammenfinden, um gemeinsam zu spielen.

Offizielle Events[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler beim Pokémon GO Fest 2017 in Chicago

Offizielle Events werden von Niantic, dem Entwickler der App, veranstaltet. Man kann diese grob unterteilen in globale Events, an denen jeder Spieler weltweit teilnehmen kann, und lokale Events, die meist auf ein kleines Gebiet beschränkt sind, etwa einen Park oder ein Einkaufszentrum.

Mehrtägige Events[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unregelmäßigen Abständen finden weltweite Events statt, die etwa ein bis zwei Wochen andauern und in der Regel einer bestimmten Thematik folgen. Diese Events gehen oftmals einher mit besonderen Boni, beispielsweise erhöhtem Sternenstaub für das Fangen von Pokemon, oder erhöhten EP für das Bestreiten von Raids. Es lässt sich zwischen folgenden Events unterscheiden:

  • Typ-Events, zu denen Pokémon eines bestimmten Trips wie Wasser oder Gestein verstärkt erscheinen.
  • Raid-Events, bei denen in einem dreistündigen Zeitraum jede Arena von einem bestimmten legendären Raid-Boss belegt ist und Gruppen von Spielern somit eine hohe Anzahl von Raids binnen kurzer Zeit realisieren können. 2018 erschienen auf diese Weise die legendäre Vögel Artkos, Zapdos und Lavados in ihrer schillernden Variante.
  • Feiertags-Events, die einem bestimmten realen Feiertag oder Ereignis gewidmet sind und zu denen oftmals entweder die schillernde Variante eines Pokémon oder gar ein neues Pokémon erscheint.
  • Bonus-Events, die keinem der genannten Schemata folgen und lediglich besondere Boni wie erhöhten Sternenstaub, erhöhte Bonbons oder erhöhte EP beinhalten. Diesen Bonus-Events gehen oftmals globale Herausforderungen voraus, um diese Boni freizuschalten.

Community Days[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einmal pro Monat findet weltweit ein Community Day statt, an dem jeweils ein bestimmtes Pokémon – in der Regel ein Starter-Pokémon oder ein seltenes Pokémon aus 10-km-Eiern – besonders häufig auftritt, und auch seine schillernde Variante kommt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit vor. Zudem erlernt die höchste Entwicklung dieses Pokémon bis zu eine Stunde nach Ende des jeweiligen Events eine besondere Attacke.

Safari Zones[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unregelmäßigen Abständen finden lokale Safari Zones statt. Bei diesen Events erscheinen besondere Pokémon, welche sonst nicht bzw. nur sehr selten zu finden sind; in der Regel sind dies ein regionales Pokémon sowie starke Pokémon aus 10-km-Eiern. Zudem erscheint häufig auch das seltene Pokémon Icognito, dessen Formen dann den Namen der Stadt oder des Events bilden (z. B. S-A-F-R-I für „Safari“). Das Interesse an diesen Events ist so groß, dass die betreffenden Örtlichkeiten oft stark überlaufen sind. In Deutschland gab es bisher die folgenden Safari Zones:

2017 in Oberhausen
Diese fand am 16. September 2017 in Zusammenarbeit mit dem CentrO statt. Teilnehmer mussten sich vorher registrieren; die 4000 Tickets waren innerhalb weniger Minuten vergriffen.
2018 in Dortmund
Hauptveranstaltungsort vom 30. Juni bis 1. Juli 2018 war der Westfalenpark, wenngleich sich das Event über das gesamte Stadtgebiet erstreckte. Eine vorherige Registrierung war nicht notwendig.[42][43] Laut Veranstalter kamen 170.000 Spieler nach Dortmund.[44]

Veranstaltungen von Dritten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler bei einer inoffiziellen „Lockmodul-Party“ 2016 in London

Bei lokalen Treffen, die privat organisiert werden, können zwar keine besonderen Pokémon gefangen werden, jedoch bieten solche Treffen die Möglichkeit, Ressourcen im Spiel gemeinsam effizienter zu nutzen, z. B. Lockmodule. Außerdem ermöglichen sie es einem größeren Kreis von Spielern, Pokémon untereinander zu tauschen.

Am 2. August 2016 sind „mehr als 4000“ Teilnehmer zu einer Pokémon-Go-Party in den Wiener Stadtpark gekommen. Die Stadt informierte vorher darüber bzw. wies hinterher darauf hin, dass für eine Veranstaltung dieser Größe Bewilligungen nötig sind. Keiner aus der Gruppe der Veranstalter und Organisatoren hatte sich um eine Bewilligung bemüht.[45]

In verschiedenen Städten wie New York City oder Taipeh gab es zeitweise Verkehrsbehinderungen und Gedränge durch große Gruppen von Spielern.[46][47][48]

In mehreren Großstädten – in Deutschland u. a. in Augsburg[49], München[50] und Düsseldorf[51] – wurden Busse oder Straßenbahnen gemietet, mit denen Spieler gegen ein Entgelt an besonders lohnenswerten Strecken entlang gefahren wurden, an denen sich viele Pokéstops befanden. Außerdem wird teilweise langsam gefahren, so dass Eier ausgebrütet werden können.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Metawertungen
DatenbankWertung
Metacritic68/100
Bewertungen
PublikationWertung
GamePro60/100
GameSpot7,0/10,0
IGN7,0/10,0
The Guardian2/5
Time3/5

Kallie Plagge von IGN Entertainment gab dem Spiel 7,0 von 10,0 Punkten und bezeichnete die Idee als clever.[52] Dass die App so häufig abstürze, sei frustrierend, die soziale Interaktion mit anderen, das Fangen von Pokémon und die Arena-Kämpfe machten hingegen Spaß. Allerdings sei das Kampfsystem nicht ausgereift und das Spiel gebe einem nicht das Gefühl, Pokémon-Trainer in der echten Welt zu sein. Als größten Schwachpunkt bezeichnet sie, dass das Tauschen von Pokémon noch nicht möglich sei, dass es keine Kämpfe gegen Freunde geben und dass man nicht innerhalb der App mit Freunden kommunizieren kann.[52]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Game Awards 2016 wurde Pokémon Go als bestes Mobil-Spiel und bestes Familienspiel ausgezeichnet.[53]

Bei den Webby Awards 2017 wurde Pokémon Go im Bereich der Mobile Sites & Apps mit dem Preisen für Best Use of GPS or Location Technology, Experimental & Innovation und Games ausgezeichnet.[54]

Datenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Version für das iPhone verschaffte sich beim Login über Google unnötigerweise Vollzugriff auf den Account des Smartphonebenutzers.[55] Dass die Betreiber sich in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen die Datenweitergabe an private Dritte einräumen lassen, sofern man etwas Illegales, Unethisches oder rechtlich Anfechtbares tut, wird als „sehr schwammig“ kritisiert.[56][57] Am 20. Juli 2016 reichte der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Abmahnung gegen Niantic ein und forderte eine unterschriebene Unterlassungserklärung ein, da nach Meinung der Verbraucherschützer 15 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsbedingungen gegen deutsches Recht verstoßen.[58][59] Ergebnisse einer Studie unter Nutzern zeigen, dass sich Nutzer der Datenschutzbedenken bewusst sind, dies aber keinen Einfluss auf ihr Nutzungsverhalten hat.[60]

Gesellschaftliche Implikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Wechselverkehrszeichen in Fountainbleau (Florida), das Autofahrer davor warnt, Pokémon Go am Steuer zu spielen.
Auf dem Grundstück des Hsi-Lai-Tempels im kalifornischen Hacienda Heights ist das Spielen von Pokémon Go ausdrücklich untersagt

Mit dem Erscheinen des Spiels ging ein weltweiter Hype einher. Bereits mit Erscheinen des Spiels in den USA, Australien und Neuseeland wurden hohe Downloadzahlen erzielt, auch in anderen Ländern, in denen Spieler die APK installierten.[61][62] So konnte Pokémon Go bereits vor dem offiziellen Release gespielt werden. Der Andrang war so groß, dass die Server oftmals überlastet waren und ausfielen.[63] Das Spiel stand an der Spitze der Download-Charts im iTunes-Store und Android-Store in den Ländern, in denen es bereits erschien. Am 12. Juli 2016 wurde Pokémon Go zum aktivsten Mobile Game in den USA mit 21 Millionen aktiven Nutzern und brach somit den Rekord, den zuvor Candy Crush Saga mit 20 Millionen aktiven Spielern hielt.[64] Der Marktwert von Nintendo verdoppelte sich in der Folge.[65]

In den ersten Wochen nach dem Erscheinen war das Spiel und die Pokémania[66] auch in allgemeinen Massenmedien ein sehr präsentes Thema. Durch das Spielen von Pokémon Go während des Autofahrens sowie das unachtsame Umherlaufen hat es bereits zahlreiche Unfälle gegeben. An Orten, an denen viele Pokéstops existierten, entwickelten sich Schwerpunkte, an denen sich viele Pokémon-Go-Spieler aufhielten. Auf der Girardet-Brücke an der Königsallee in Düsseldorf hielten sich im Sommer 2016 so viele Spieler auf, dass die Stadt sich zeitweise entschloss, die Brücke für den Autoverkehr zu sperren und Toilettenhäuschen aufzustellen.[67] Schließlich wurden auf Bitten der Stadt zwei Pokéstops gelöscht, woraufhin der Andrang abnahm.[68] Zwei Männer sind in Kalifornien von einer Klippe gestürzt.[55] Des Weiteren kam es zu Raubüberfällen[55] an Pokéstops.[69] In Chiquimula (Guatemala) wurde ein vermutlicher Spieler der Smartphone-App beim Einbruch in Privatgelände erschossen.[70]

Laut Deutschlandfunk habe der Autor Omari Akil im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung darauf hingewiesen, dass er es sich nicht leisten könne, Pokémon Go in der Öffentlichkeit zu spielen, da er sich als Afroamerikaner dadurch einem überdurchschnittlichen Risiko aussetze, verdächtigt, von der Polizei in aggressiver Weise überprüft oder gar bei der Kontrolle erschossen zu werden.[71] Der Redakteur Marcus Richter meint dazu, Pokémon Go beleuchte das Thema Rassismus auf eine seltsame, aber eindrückliche Weise.[56] Geschäftsinhaber, deren Geschäfte nahe an Pokéstops liegen, haben Lock-Module innerhalb von Pokémon Go gekauft, um Spieler als Kundschaft in die Läden zu locken.[55] Das United States Holocaust Memorial Museum hat sich beschwert, dass Besucher Pokémon Go spielen.[55]

Die israelische Marine machte Rekrutierungs-Werbung mit dem Screenshot eines Pokémon auf hoher See, mit dem Hinweis, dass man daran nur als Mitglied der Marine käme. Palästinensische Aktivisten machten per Twitter auf ein Pokémon auf den Trümmern eines 2014 im Gazakrieg zerbombten Hauses aufmerksam. Ein Hebroner machte mit einem Bild eines Pokémon in einer israelischen Siedlung auf die eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Palästinenser im Westjordanland aufmerksam.[72]

Die feministische Autorin Margarete Stokowski, die ihren Pokémons Namen von Politikern wie Helmut Kohl und Merkel gibt,[73] hob in einer satirischen Kolumne 2016 auf Spiegel Online die befreiende Funktion von Pokémon Go heraus: Endlich gehe die Jugend wieder auf die Straße.[74]

Spielverbote und Einschränkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund von Befürchtungen der israelischen Spionageabwehr hat das israelische Außenministerium den Mitarbeitern im diplomatischen Dienst verboten, Pokémon Go in Botschaften, Konsulaten, im Ministerium selbst und, sofern dort Verschlusssachen aufbewahrt werden, zu Hause zu spielen. Ebenso verbot Israel das Spielen auf Militärbasen und während Militäroperationen. Darüber hinaus wird befürchtet, Diplomaten könnten durch Pokémon Go in Fallen gelockt, angegriffen oder Opfer von Entführungen werden.[72][75][76] Auch Indonesien hat im Juli 2016 den Einsatzkräften der Nationalpolizei und der Marine die Nutzung des Spiels Pokémon Go verboten.[77]

Das Ständige Komitee für Rechtsfragen in Saudi-Arabien hat eine bereits 2001 zum Pokémon-Spiel bekanntgegebene Fatwa erneuert. Der Rechtsgelehrte Scheich Saleh al-Fausan sieht auch bei Pokémon Go keinen Unterschied. Danach wird Pokémon mit einem Glücksspiel verglichen, und die Spielfiguren würden auf der Evolutionstheorie von Charles Darwin basieren. Beides wird vom Islam abgelehnt. Drei männliche Spieler wurden am Flughafen Dschāzān deshalb bereits verhaftet.[78]

Auswirkungen auf die Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kardiologen der American Heart Association lobten das Pokémon Go, da es den Spieler nach draußen bringt, um sich zu bewegen, was förderlich für die Gesundheit sei.[79] Um ein Ei auszubrüten, müsse der Spieler mehrere Kilometer gehen. Nach Wei Peng von der Michigan State University ist bereits zu beobachten, dass sich die Menschen wieder mehr bewegen. Debra Lieberman von der University of California sieht in Pokémon Go das Potenzial, den Lebensstil einiger Menschen zu verbessern. Diese könnten durch Spaziergehen merken, dass Bewegung Spaß machen kann, und sich weiteren Aktivitäten wie Fahrradfahren oder Schwimmen widmen. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass der Spieler unbekannte Gegenden und das Spielen bei Nacht aus Sicherheitsgründen vermeiden sollte. Abschließend stellt Lieberman fest, dass das Spiel Spaß, Herausforderung, soziale Interaktion und Bewegung fördere, sofern der Spieler auch auf die Umgebung schaue.[79][80]

Des Weiteren wird angenommen, dass Pokémon Go potenziell die mentale und physische Gesundheit von Spielern verbessern kann, die an Depressionen und Sozialphobien leiden.[60][81][82][83] Laut Kashmira Gander von The Independent macht es das Spiel für schüchterne Menschen einfacher, mit anderen Personen zu interagieren[82], allerdings suggeriert eine empirische Studie in Deutschland, dass diese Motivation eher zweitrangig ist.[60] John Grohol, der Gründer von Psych Central, stellt fest, dass Pokémon Go einmalig sei in dem Umfang, in dem Menschen die Vorteile für die mentale Gesundheit zum Ausdruck bringen.[81] Nach Grohol ist einer der Erfolgsfaktoren, dass die Spieler durch Pokémon Go zu Bewegung an der frischen Luft, welche sich auch positiv auf die Psyche auswirkt, sowie zu Spaß und sozialer Interaktion motiviert werden. Vorsichtiger zu dem Spiel äußerte sich Daniel Freeman, Professor für klinische Psychologie an der Universität von Oxford: Es seien noch mehr klinische Studien notwendig, um definitiv sichere Rückschlüsse auf gesundheitlichen Effekte ziehen zu können.[82]

Nutzungsmotive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine empirische Studie von Philipp Rauschnabel, Alexander Rossmann und M. Claudia tom Dieck zeigt, dass neben der physischen Aktivität auch weitere Faktoren, wie Nostalgie, Spaß, Flow und die Wahrnehmung durch andere Menschen (insbesondere Image, soziale Normen) entscheidende Nutzungsmotive darstellen, die verschiedene Formen des Nutzungsverhalten erklären. Zudem wirkt sich das wahrgenommene Risiko physischer Gefahren (bspw. die Angst, reale Gefahren nicht zu erkennen) hemmend auf die Nutzung aus. Datenschutzbedenken und die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen, spielen keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle.[60]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pokémon Go – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luke Reilly: Pokémon GO Coming to Smartphones. In: IGN. Ziff Davis, 10. September 2015, abgerufen am 10. September 2015 (englisch).
  2. Sascha Ostermaier: Pokémon GO setzt künftig auf In-Game-Kartenmaterial von OpenStreetMap. 1. Dezember 2017, abgerufen am 4. Dezember 2017.
  3. Anthony Domanico: Catch Pokemon in real life with Nintendo’s upcoming mobile game. In: CNET. CBS Interactive, 10. September 2015, abgerufen am 14. September 2015 (englisch).
  4. Mit PokéMünzen Käufe im Laden tätigen. In: pokemongo.nianticlabs.com
  5. Ali Osworth: Pokémon Go Came Out In the US, Let’s Catch ’Em All. In: Autostraddle. 11. Juli 2016, abgerufen am 12. Juli 2016 (englisch).
  6. Kyle Hanson: Pokemon Go Guide: What Are Pokestops and How to Use Them. In: Attack of the Fanboy. 7. Juli 2016, abgerufen am 12. Juli 2016 (englisch).
  7. Allegra Frank: Pokémon Go’s maps now look a lot different. Polygon.com, 4. Dezember 2017, abgerufen am 30. Juli 2018 (englisch): „Goodbye Google, hello OpenStreetMap“
  8. Dean Takashi: How Pokémon Go will benefit from Niantic's lessons from Ingress on location-based game design. In: VentureBeat. 16. Dezember 2015, abgerufen am 12. Juli 2016 (englisch).
  9. Torsten Kleinz, Patrick Beuth: Pikachu und die Parallelgesellschaft. In: Die Zeit. 11. Juli 2016, abgerufen am 11. Juli 2016.
  10. Pokémon Go:Schnappschuss-Funktion freigeschaltet, schillerndes Latias zurück. heise.de. 22. Februar 2019. Abgerufen am 22. Februar 2019.
  11. Max Falkenstern: Pokémon GO: WP, KP, Typen, Fähigkeiten – alle Attribute erklärt. In: PC Games. 12. Juli 2016, abgerufen am 17. Juli 2016.
  12. Finding the Line: Border between Tauros and Pachirisu Spawns. In: Pokémon GO Hub. 17. Oktober 2018, abgerufen am 18. Oktober 2018 (englisch): „Pachirisu spawns begin generally after a latitude of 52° N“
  13. Gewinnt Boden in Pokémon GO. The Pokémon Company, 23. Januar 2018, abgerufen am 24. Januar 2017.
  14. Niantic: Pokémon GO auf Twitter. In: Twitter. 9. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018 (englisch): „Plusle and Minun have been spotted playing together around the world.“
  15. Pokémon GO: Ei ausbrüten - Tricks, Liste und Erklärungen. In: mein-mmo.de. 13. Juli 2016, abgerufen am 23. August 2016.
  16. Pokémon GO: Ei ausbrüten – welche Pokémon schlüpfen denn da? Abgerufen am 22. August 2016.
  17. Neu in Pokémon GO: Freunde, Tauschen und Geschenke! Niantic, Inc., 18. Juni 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.
  18. Pokémon GO: Wie lassen sich Pokéstops und Arenen einreichen? Abgerufen am 26. August 2016.
  19. Augsburger Allgemeine: Pokéstops und Arena: Woher kommen die Daten für „Pokémon Go“? In: augsburger-allgemeine.de. Abgerufen am 22. Juli 2016.
  20. Dominik Schönleben: 12 Dinge, die seit dem Launch von Pokémon Go passiert sind. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Wired. 11. Juli 2016, archiviert vom Original am 12. Juli 2016; abgerufen am 12. Juli 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wired.de
  21. Nick Statt: Google’s April Fools’ prank puts Pokemon in the real world. CNET, 31. März 2014, abgerufen am 9. Juli 2016 (englisch).
  22. Living the trainer life with ‘Pokémon Go’. Engadget, abgerufen am 9. Juli 2016.
  23. Pokémon GO – Demonstration – Nintendo E3 2016. In: YouTube. Nintendo, abgerufen am 9. Juli 2016 (3m 26s).
  24. Pokémon go is brought up into the real world through iOS and Android. (Nicht mehr online verfügbar.) GeekSnack, archiviert vom Original am 12. September 2015; abgerufen am 17. September 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geeksnack.com
  25. a b Emma Boyle: Dieses Spiel stürmt die App-Store-Charts. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. Juli 2016, abgerufen am 10. Juli 2016.
  26. Allegra Frank: Pokémon Go heading out to the field in Japanese-only beta test. In: Polygon. Vox Media, 4. März 2016, archiviert vom Original am 4. Mai 2016; abgerufen am 4. März 2016 (englisch).
  27. Daniel Vuckovic: Pokémon GO field testing is expanding to Australia and New Zealand. Vooks, 8. April 2016, abgerufen am 8. April 2016 (englisch).
  28. The Pokémon GO Development Team: Pokémon GO field testing expands to the United States. Niantic Labs, 16. Mai 2016, abgerufen am 19. Mai 2016.
  29. Jonathan Dornbush: Pokémon Go Period Ending This Week. IGN, abgerufen am 27. Juni 2016 (englisch).
  30. Julia Alexander: Pokémon Go will be released in July. In: Polygon. 15. Juni 2016, abgerufen am 17. Juni 2016.
  31. Johann Grabmann: Pokémon Go: Internationaler Start & spielen in Deutschland (APK download). 9. Juli 2016, abgerufen am 10. Juli 2016.
  32. David Bergmann: Pokémon GO: Download für iOS & Android, Tipps, Gameplay-Videos – alles zur AR-App. In: PC Games. 15. Juli 2016, abgerufen am 18. Juli 2016.
  33. Artur Mannin, giga.de: Pokémon Go: Server gehen nach DDOS-Attacke in die Knie. Abgerufen am 17. Juli 2016.
  34. Andre Linken, gamestar.de: Pokémon Go - Falsch kalkuliert: Niantic hat Traffic maßlos unterschätzt. Abgerufen am 30. September 2016.
  35. heise online: Wie Pokémon Go sogar Google platt gemacht hat. In: heise online. Abgerufen am 2. Oktober 2016.
  36. Maik Seidl, playm.de: Pokémon GO: Nutzung im Straßenverkehr eingeschränkt. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  37. Andrew Webster: With Pokémon Go, Nintendo is showing that it takes mobile seriously. In: The Verge. Vox Media, 10. September 2015, abgerufen am 11. September 2015 (englisch).
  38. Brian Crecente: Watch Future – Time killers: The strange history of wrist gaming. In: Polygon. 12. Juli 2015, abgerufen am 16. Juni 2016 (englisch).
  39. Emma Boyle: Pokémon Go Gets A Release Date. VRFocus, 15. Juni 2016, abgerufen am 15. Juni 2016 (englisch).
  40. Pokemon Go Release Date News and Price: Preorder Now Available? In: hngn.com. 28. Juni 2016, abgerufen am 12. Juli 2016 (englisch).
  41. Gregor Rumpf: Pokémon Go Plus doch erst im September zu kaufen. In: TournOn 27. Juli 2016, abgerufen 2. August 2016
  42. Dortmund und Umgebung vollständig ausgebucht!. In: pokefans.online.
  43. Pokémon GO Safari Zone in Dortmund in: pokemongolive.com
  44. Highlights und mehr von der Dortmunder Safari-Zone. In: pokemongolive.com. 7. Juni 2018.
  45. Riesige „Pokemon Go“-Party ohne Genehmigung. In: orf.at. 3. August 2016, abgerufen 3. August 2016.
  46. Alex Miller: Pokémon Go: Chaos in New York wegen seltenem Pokémon. In: gamingnewstime.de. 18. Juli 2016, abgerufen am 28. August 2016.
  47. Pokémon GO — Relaxo sorgt für Chaos auf den Straßen von Taiwan. 23. August 2016, abgerufen am 28. August 2016.
  48. Manuel Medicus: Pokémon GO: Relaxo-Spawn sorgt für Chaos in Taipei [Video]. In: PC Magazin. 22. August 2016, abgerufen am 28. August 2016.
  49. Die Pokémon-Go-Tram kommt nach Augsburg. Augsburger Allgemeine, 21. Juli 2016, abgerufen am 30. Juli 2018.
  50. 089 Tram: Pokemon GO Tram München. allevents.in, 13. August 2016, abgerufen am 30. Juli 2018.
  51. Manuel Heckel: Pokémon Go: Mit der Poké-Bahn durch Düsseldorf. Süddeutsche Zeitung, 5. August 2016, abgerufen am 30. Juli 2018.
  52. a b Kallie Plagge: Pokémon Go Review. In: IGN Entertainment. 12. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016 (englisch).
  53. Tobias Ritter: Game Awards 2016 – Das sind die Sieger der »Oscars der Spiele«. In: Gamestar. 2. Dezember 2016, abgerufen am 11. November 2018.
  54. Sieger Webby Awards 2017. In: webbyawards.com
  55. a b c d e Wolfgang Stuflesser, Sebastian Sonntag: Töne, Texte, Bilder. Das Medienmagazin. WDR 5, 16. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016.
  56. a b Marcus Richter im Gespräch mit Max Oppel: Kritik an der App „Pokémon Go“. Es sind nicht die besten Datenschützer. Deutschlandradio Kultur, 12. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016.
  57. Pokémon GO Datenschutzrichtlinie. In: www.nianticlabs.com. 1. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  58. Pokémon Go: Verbraucherschützer reichen Abmahnung gegen Niantic ein. 20. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  59. vzbv mahnt Entwickler von Pokémon Go ab. vzbv.de, 20. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016.
  60. a b c d Philipp A. Rauschnabel, Alexander Rossmann, M. Claudia tom Dieck: An adoption framework for mobile augmented reality games: The case of Pokémon Go. In: Computers in Human Behavior. Band 76, S. 276–286, doi:10.1016/j.chb.2017.07.030 (elsevier.com [abgerufen am 29. Juli 2017]).
  61. Jürgen Schmidt: Pokémon Go: Ingress-Macher laden zur Pokemon-Jagd. In: Heise. 8. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  62. Marianne Westenhanner: Pokémon Go Ärger: Das wird jetzt gemunkelt. In: Chip.de. 7. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  63. Mathias Dietrich: Pokémon GO – Neue Serverausfälle trotz zusätzlicher Kapazitäten für Europa. In: GamePro. 19. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  64. Berkeley Lovelace Jr.: 'Pokemon Go' now the biggest mobile game in US history. In: CNBC. 13. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016 (englisch).
  65. "Pokémon Go" verdoppelt Marktwert von Nintendo. In: Zeit Online. 19. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  66. Denzinger, Melanie & Glaser, Johannes: Digitale Transzendenz. Pokémon Go und die digitale Durchdringung der physikalisch-er- fahrbaren Welt. (academia.edu [abgerufen am 27. Oktober 2016]).
  67. Pokémon-Spieler wollen zum Burgplatz. In: rp-online.de. 29. Juli 2016, abgerufen am 28. März 2018.
  68. Zwei Poké-Stops wurden abgeschaltet. In: rp-online.de. 14. September 2016, abgerufen am 28. März 2018.
  69. Nicole Bruhin: So sehen Pokémon-Go-Opfer aus. In: blick.ch. 14. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  70. Pokémon GO claims its first victim in Guatemala. In: indianexpress.com. 14. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
  71. Omari Akil: Warning: Pokemon GO is a Death Sentence if you are a Black Man. In: Omari Akil – Words. Style. Movement. Love. 13. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016 (englisch).
  72. a b Clemens Wortmann: „Wo Pokémon Go mehr als nur ein Spiel ist“. In: General-Anzeiger, Bonn, 19. Juli 2016, Seite 32.
  73. Margarete Stokowski. Abgerufen am 17. Juli 2019.
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  75. Israeli army warns soldiers over Pokemon Go craze - Israel News. In: Haaretz.com. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  76. Stricktes "Pokémon No Go" in Israels Kasernen und Botschaften. In: Welt Online. 19. Juli 2016 (welt.de [abgerufen am 26. Juli 2016]).
  77. „Pokémon Go“-Verbot für Indonesiens Polizisten und Soldaten. In: DerWesten. 20. Juli 2016, abgerufen am 30. Juli 2016.
  78. Omari Akil: Saudi-Arabien: Fatwa gegen Pokémon erneuert. In: Deutsche Welle. 20. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016.
  79. a b Pokémon Go brings video games outside. American Heart Association News, 19. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
  80. Bewegung durch Handyspiel: US-Kardiologen loben "Pokémon Go". In: Spiegel Online. 20. Juli 2016, abgerufen am 21. Juli 2016.
  81. a b Jessica Conditt: Pokemon Go's mental health benefits are real. "The research is really, really clear on this." In: Engadget. AOL, 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch).
  82. a b c Kashmira Gander: Pokémon Go: How the game is helping players tackle anxiety and depression. The Independent, 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch).
  83. Lydia Smith: Pokemon Go: Is catching a Pikachu on your phone really good for your mental health? International Business Times, 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch).