Polizeiruf 110: Nachtdienst

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Folge der Reihe Polizeiruf 110
Originaltitel Nachtdienst
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
BR
Einordnung Folge 363 (Liste)
Erstausstrahlung 7. Mai 2017 auf Das Erste
Stab
Regie Rainer Kaufmann
Drehbuch Ariela Bogenberger und Astrid Ströher
Produktion Uli Aselmann,
Sophia Aldenhoven
Musik Richard Ruzicka
Kamera Klaus Eichhammer
Schnitt Vera van Appeldorn
Besetzung

Nachtdienst ist ein Fernsehfilm aus der ARD-Krimireihe Polizeiruf 110. Der Film wurde vom Bayerischen Rundfunk produziert und wurde am Sonntag, den 7. Mai 2017 erstmals im Ersten ausgestrahlt. Es ist der 13. Fall des Münchner Polizeiruf-Ermittlers Hanns von Meuffels.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die 80-jährige, verwirrt erscheinende Elisabeth Strauß berichtet dem Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels kurz vor seinem Feierabend von einem Mord an einem Mitbewohner, den sie beobachtet haben will. Der Kommissar bringt die alte Dame zunächst an die in ihrem Ausweis angegebene Adresse, wo er von ihrer Tochter erfährt, dass sie an vaskulärer Demenz leidet und im Pflegeheim Johannishof wohnt. Als Meuffels jedoch Blut auf dem Bademantel der Rentnerin sieht, beschließt er sie selbst ins Pflegeheim zu fahren. Die Ermittlungen im Pflegeheim führen von Meuffels zu einem toten Bewohner, der eine Kopfverletzung aufweist. Dies und der Fundort des Toten lassen von Meuffels einen gewaltsamen Tod vermuten, so dass er die Spurensicherung hinzuzieht. Der Pathologe kann aber so schnell keine eindeutige Aussage treffen, ob tatsächlich eine unnatürliche Todesursache vorliegt. Die anderen Kollegen wollen sich nicht auf weitere Nachforschungen einlassen; deshalb versucht der Kommissar allein herauszufinden, was genau an dem Abend im Heim geschah. Das diensthabende Pflegepersonal erscheint dabei wenig kooperativ, was aber nicht nur mit dem enormen Arbeitsaufkommen durch die vielen betreuungsintensiven Bewohner zu tun haben scheint.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde vom 16. November 2016 bis zum 16. Dezember 2016 in München gedreht.[1] Drehort für das Pflegeheim Johannishof im Film, in dem die Folge ganz überwiegend spielt, war Haus 8 des Schwabinger Krankenhauses.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Dieser Krimi ist todtraurig. Und höchst vital. Man fühlt sich stark an die Folge erinnert, in der von Meuffels im Jahr 2012 unter Medikamenteneinfluss im Krankenhaus Missstände im Gesundheitswesen aufdeckte. Auch in diesem Jazz-und-Pflegenotstand-'Polizeiruf' wird nun einerseits leger eine extrem hohe atmosphärische Dichte geschaffen. Andererseits trägt der Film aber auch beflissen Fakten zum politischen Dauerbrenner zusammen.“

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstausstrahlung von Nachtdienst am 7. Mai 2017 wurde in Deutschland von 8,03 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 23,0 % für Das Erste.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FairFilm Award 2017: Fairste Produktion des Jahres 2016[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Polizeiruf 110: Nachtdienst bei crew united. Abgerufen am 4. Mai 2017.
  2. Christian Buß: München-"Polizeiruf" über Pflegenotstand. Umsonst ist nur der Kot. Spiegel Online, 5. Mai 2017, abgerufen am 8. Mai 2017: „Bewertung: 9 von 10“
  3. Sidney Schering: Primetime-Check: Sonntag, 7. Mai 2017. Quotenmeter.de, 8. Mai 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  4. Gesine Pucci: BR-Polizeiruf 110: „Nachtdienst“ (AT) als „fairste Produktion 2016“ ausgezeichnet. FairFilm Award 2017. In: Pressemitteilungen. Bayerischer Rundfunk, 11. Februar 2017, abgerufen am 29. April 2017.