Polygyros

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Dieser Artikel behandelt die Siedlung Polygyros. Zu anderen Orten des Namens siehe Polygyros (Begriffsklärung).
Stadtbezirk Polygyros
Δημοτική Κοινότητα Πολυγύρου
(Πολύγυρος)
Polygyros (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat Griechenland
Region Zentralmakedonien
Regionalbezirk Chalkidiki
Gemeinde Polygyros
Gemeindebezirk Polygyros
Geographische Koordinaten 40° 23′ N, 23° 27′ OKoordinaten: 40° 23′ N, 23° 27′ O
Höhe ü. d. M. 436 m
Polygyros Mitte
Fläche 199,383 km²[1]
Einwohner 7459 (2011[2])
LAU-1-Code-Nr. 13010101
Ortsgliederung 3

Polygyros (griechisch Πολύγυρος [pɔˈliʝirɔs] (m. sg.)) ist eine Kleinstadt mit 6.121 Einwohnern in der nordgriechischen Region Zentralmakedonien. Polygyros ist Sitz der Gemeinde (Dimos) Polygyros, die bis 2010 Verwaltungssitz der ehemaligen Präfektur Chalkidiki war. Der Stadtbezirk Polygyros besteht seit 2011 aus der Kleinstadt Polygyros mit den Siedlungen Kalives Polygyrou und Patelida im Gemeindebezirk (dimotiki enotita) Polygyros (11.386 Einwohner) der Gemeinde (dimos) Polygyros.

Polygyros von Osten

Polygyros liegt in etwa in der geographischen Mitte der Halbinsel Chalkidiki westlich des Cholomondas-Bergzugs in einer Talsenke.

Altes Rathaus, Polygyros

Neben den Einrichtungen des Verwaltungssitzes finden sich zentral Versorgungseinrichtungen wie Krankenhaus, Gericht und das Militärbüro (entspricht dem deutschen Kreiswehrersatzamt). Polygyros beherbergt auch das archäologische Museum der Chalkidiki, in dem Fundstücke aus Ausgrabungsstätten der gesamten Chalkidiki ausgestellt sind.

Polygyros ist über gut ausgebaute Straßen mit Thessaloniki (Nationalstraße 16) und Gerakini verbunden. Eine Nebenstrecke führt über das Cholomondas-Massiv kurvenreich an Taxiarchis vorbei nach Arnea. Diese Straßenanbindungen werden im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs mittels Bussen (KTEL) genutzt. Eisenbahnverbindungen existieren wie auf der gesamten Chalkidiki nicht. Der nächste nationale und internationale Verkehrsflughafen ist der Flughafen Thessaloniki.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Bötig: Chalkidiki. Reisen mit Insider-Tipps. (Mit Reiseatlas) (= Marco Polo). 5., aktualisierte Auflage. Mairs Geographischer Verlag, Ostfildern 2002, ISBN 3-8297-0116-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nationaler Statistischer Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ) nach Volkszählung 2001, S. 104. (PDF, 793 kb)
  2. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)