Polysyndeton

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Das Polysyndeton (Plural Polysyndeta; von griechisch πολύς polys „viel“, σύνδετος syndetos „zusammengebunden“) ist eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Wortverbindungen.

Das Gegenteil hierzu ist das Asyndeton als ‚Unverbundenes‘. Beim Polysyndeton – dem „Vielverbundenen“[1] – handelt es sich um eine gehäufte Setzung von Verbindungspartikeln zwischen koordinierten Satzteilen, d. h., es wird durch mehrmalige ungewöhnliche Wiederholung derselben Konjunktion eine Verbindung zwischen Wort- und Satzreihen vorgenommen. Wirkung: Betonung eines Satzes oder Sachverhaltes durch die Hemmung des Redefortschrittes.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Lausberg: Handbuch der literarischen Rhetorik. Eine Grundlegung der Literaturwissenschaft. 3. Auflage, mit einem Vorwort von Arnold Arens. Steiner, Stuttgart 1990, ISBN 3-515-05503-7, §§ 686 f., S. 345.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard M. Meyer: Deutsche Stilistik. 2., verbesserte und vermehrte Auflage. Beck, München 1913, § 105, S. 100.