Ponkie

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Ponkie bei der Verleihung des Ehrenpreises One Future Preis anlässlich des 31. Filmfest München, 2013

Ponkie (eigentlich Ilse Kümpfel-Schliekmann; * 16. April 1926 in München) ist eine freie deutsche Journalistin und Filmkritikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1956 schreibt sie für das Feuilleton der Abendzeitung München Film- und Fernsehkritiken, aber auch Essays über Filmstars und Regisseure. Ihr bissig-humorvoller Schreibstil machte sie weit über München hinaus bekannt und so wurde sie allmählich zu einer der beliebtesten Filmkennerinnen Deutschlands. Neben ihren Beiträgen in Fernsehen gestern, Schau zur Kritik, Am Bildschirm notiert wurde besonders ihre Kolumne Ponkie sieht fern populär, wo sie pointenreich und auf satirische Weise das Fernsehprogramm kommentierte. In ihrer Rubrik Neue Filme – Kurz notiert machte sie den Begriff „Fazit“ zum Modewort. In ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Journalistin traf sie auch auf viele Filmgrößen, wie z. B. Ingmar Bergman. Ponkie zählte zu den ältesten Freunden von Helmut Fischer, dem sie in den 1960er-Jahren eine Stelle als Filmkritiker bei der Münchner Abendzeitung verschaffte.[1]

In Helmut Dietls Gesellschaftskomödie Rossini ist die Rolle der Reporterin Charlotte ihr nachempfunden worden.[2]

Ponkies Söhne Uli und Harald Kümpfel (Mann von Petra Perle) arbeiten als Komponistenteam im Bereich Film- und Fernsehmusik.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wo bleibt das Positive. Ponkies Glossen. Mit Cartoons von Dieter Olaf Klama. Schneekluth, München 1983, 110 S., Ill.
  • Bayern vorn. Zeichnungen von Heinz Birg mit Texten von Gerhard Polt, Ponkie und Rolf Henkel. C. J. Bucher, München 1988.
  • Cinema & Kino. Ein fröhliches Wörterbuch für Kinogänger, Auch-Kinogänger, cineastische Fundamentalisten, Fachidioten, Diplom-Fernsehzuschauer und gewöhnliche Traumtänzer. Mit Zeichnungen von Nik Ebert. Tomus, München 1990, 96 S.
  • Das böse München. Mit einem Vorwort von Dieter Hildebrandt. Langen Müller, München 2008, 133 S., ISBN 3-7844-3159-3.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sybille Krafft: Helmut Fischer. Der unsterbliche Stenz – Erinnerungen von seinen Freunden. LangenMüller, München 2006, ISBN 3-7844-3058-9.Buchvorstellung (Memento vom 24. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.muenchner-buecherschau.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: 49. Münchner Bücherschau, 28. November 2008, S. 46 [PDF; 1,08 MB.])
  3. Uli & Harald Kümpfel (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nebraskarecords.de bei Nebraska Records.